Erfolgreicher Abschluss des 3. BASF VereinsLab: fünf Vereine für ihre Teilnahme ausgezeichnet

02.07.2024

Die Teilnehmer des 3. BASF VereinsLab

Projektleiterin Tabea Finke begrüßt die Vereine

Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender Anpfiff ins Leben, lobt das Engagement der Vereine

Im Rahmen des BASF VereinsLab haben sich fünf Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar in den letzten neun Monaten intensiv mit der Umsetzung von Ideen, der Entfaltung von Potentialen und der Bewältigung vereinsinterner Herausforderungen auseinandergesetzt. Am Freitag, den 28. Juni 2024 wurden sie im Jugendförderzentrum von Anpfiff ins Leben in Ludwigshafen für ihre Teilnahme ausgezeichnet.

Tabea Finke, Projektleiterin des VereinsLab, eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung: „Neun spannende Monate, in denen ihr in insgesamt sechs Workshops an euren Zielen und Herausforderungen gearbeitet habt, liegen nun hinter uns“, begrüßte sie ihre Gäste. Diese Zeit umfasste zwei Workshop-Phasen, die gemäß des 360°-Förderkonzepts von Anpfiff ins Leben vielfältige Themenschwerpunkte abdeckten. An den ersten vier Terminen wurden besonders Projektkompetenz und Partnermanagement fokussiert: „Wie generiere ich als Verein Mitstreiter?“ und „Wie arbeitet man effizient an aktuellen Projekten?“ waren dabei zentrale Fragestellungen, die von Anpfiff-Experten und von externen Fachleuten, darunter die PH Akademie aus Heidelberg, behandelt wurden. In der zweiten Workshop-Phase ging es um die individuellen Ziele. Es wurden Vereinskonzepte entwickelt, an den internen Strukturen und der Kommunikation im Verein gearbeitet. Mit dabei waren dieses Jahr der ASV Mörsch, die Handballspielgemeinschaft Dudenhofen-Schifferstadt, der Skiclub Limburgerhof, der TSV 1846 Mannheim und der VfR Friesenheim.

Auch Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben, lobte die Vereine für ihr Engagement: „Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, dass so viele Vereine Interesse daran haben, sich in den verschiedensten Bereichen weiterzuentwickeln. Es ist enorm wichtig für unsere Region, das Ehrenamt sowie die Vereinsarbeit nachhaltig und langfristig zu fördern.“ Danach waren die Vereine an der Reihe und präsentierten ihre Ergebnisse. Gabi Hack, Jugendleiterin beim ASV Mörsch, einem Mehrspartenverein aus Frankenthal, hatte sich beworben, weil die Fußballabteilung in ein neues Naturrasen-Kleinfeld investieren wollte. „Wir haben aber relativ schnell in den Gesprächen mit unserem Paten Sebastian Schulz gemerkt, dass wir erst einmal andere Grundlagen schaffen sollten“. Stattdessen wurde an einem Vereinskonzept gearbeitet, ein Kodex für die Jugendspieler verfasst und professionelle Flyer erstellt. Darüber hinaus wurde der Förderverein stärker in den Vordergrund gerückt, um Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen zu unterstützen. „Alles in allem waren es neun intensive Monate, die uns in unserer Vereinsentwicklung immens vorangebracht haben“, resümierte Hack sichtlich begeistert. Die Handballspielgemeinschaft Dudenhofen-Schifferstadt hatte sich mit dem Ziel beworben, ein Athletikkonzept auszuarbeiten, um im Rahmen ihrer Jugendarbeit den Nachwuchs besser auf leistungsorientierten Handball vorzubereiten. Letztendlich setzte der Verein aber an den Strukturen an, der Vorstand wurde neu aufgestellt und ein Vereinskonzept formuliert. Der TSV Mannheim, mit 19 Abteilungen der größte Breitensportverein Mannheims, hatte es sich zum Ziel gesetzt, ein Schutzkonzept zu entwickeln, um Prävention gegen interpersonale Gewalt sicherzustellen. Der Skiclub Limburgerhof wiederum ist vor allem in den Bereichen Selbstorganisation und Aufgabenverteilung einen großen Schritt vorangekommen. In Zeiten des Klimawandels soll vor allem daran gearbeitet werden, attraktive Angebote für die Jugend zu schaffen, um sich zukunftssicher und nachhaltig aufzustellen. Beim VfR Friesenheim wurde das Projekt genutzt, um das langfristige Ziel, Kinder von der Straße zu holen, zu verfolgen. Durch Angebote wie Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung will der Verein vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen bei außersportlichen Themen unterstützen.

Ein besonderes Merkmal des VereinsLab ist das Patenkonzept. Jeder Verein bekam einen Paten aus der Anpfiff Vereinsberatung an die Seite gestellt, der den Vereinen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stand und kontinuierliche Unterstützung bot. Externe Ratgeber können oftmals frischen Wind in alt-eingesessene Vereinsstrukturen oder in festgefahrene Meinungsverschiedenheiten bringen. „Uns ging es in der Hauptsache darum, unser Know-how in Sachen Vereinsmanagement gezielt an euch weiterzugeben“, fasste Sebastian Schulz, Pate des ASV Mörsch, das Konzept zusammen.

Nachdem alle Vereine für ihre Teilnahme am Projekt ausgezeichnet wurden, hatte Tabea Finke noch ein wichtiges Anliegen: „Bleibt am Ball!“, appellierte sie. „Bleibt mit uns, aber auch mit den anderen Vereinen in Kontakt“. Durch Beitritt in die Anpfiff Community bestehe weiterhin die Möglichkeit sich auszutauschen und voneinander zu profitieren. Gefördert wurde das Beratungsprojekt von der BASF, einem Unterstützer aus unserem Unternehmensnetzwerk. Karin Heyl, Leiterin Gesellschaftliches Engagement BASF SE: „Gerade die Breitensportvereine leisten einen großen Beitrag für das gesellschaftliche und soziale Zusammenleben in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit dem BASF VereinsLab wollen wir die Vereine tatkräftig dabei unterstützen, sich weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein – für sich selbst und damit auch für die Region.“

Mehr Informationen zum VereinsLab finden Sie hier.