Ferry-Porsche-Stiftung ist neuer Partner der Amputierten-Fußball Bundesliga

23.06.2022

Sowohl Dietmar Pfähler von Anpfiff ins Leben (rechts) sowie Steffen Friede von Tennis Borussia Berlin (links) nahmen einen Scheck von Sebastian Rudolph (Ferry-Porsche-Stiftung) entgegen.

Wollen zusammen eine größere Aufmerksamkeit für den Amputierten-Fußball erzielen: Christian Heintz, Sebastian Rudolph, Stefan Schmidt Jr., Cesar Leszinski, Steffen Friede, Jörg Schmidtke, Dietmar Pfähler (v.l.).

Sport ist für alle da – da sind sich Anpfiff ins Leben, die Ferry-Porsche-Stiftung und Tennis Borussia Berlin einig. Gemeinsam setzen sie sich für den Ausbau des deutschen Amputierten-Fußballs ein. Neben dem laufenden Liga-Spielbetrieb steht auch der Aufbau neuer Teams und das Bekanntmachen der Sportart im Fokus der Förderung.

Voller Einsatz für den Amputierten-Sport
„Wir haben 2021 die Amputierten-Fußball Bundesliga gegründet, um allen Menschen zu zeigen, dass sie ihren Lieblingssport trotz einer Amputation weiter ausüben können. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Ferry-Porsche-Stiftung noch mehr sportbegeisterte Menschen dazu motivieren zu können. Keiner muss am Spielfeldrand stehen“, erklärt Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender bei Anpfiff ins Leben.

Durch die Zusammenarbeit mit der Ferry-Porsche-Stiftung soll dieses Momentum verlängert werden. „Teilhabe gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Auch im Sport. Wer Fußball spielen möchte, muss hierfür auch die Möglichkeit haben – ob mit oder ohne Behinderung“, sagt Sebastian Rudolph, Vorstandsvorsitzender der Ferry-Porsche-Stiftung. „Mit unserem Engagement möchten wir neue Wege eröffnen und eine integrierende Vereinskultur fördern. Im Sinne einer aktiven, sportlichen Gemeinschaft.“

Bereits mit der diesjährigen Ferry Porsche Challenge engagiert sich die Stiftung besonders für das Thema Inklusion im Sport. Sportvereine aus Baden-Württemberg und Sachsen konnten sich mit Inklusionsprojekten um Förderungen im Gesamtwert von einer Million Euro bewerben. Die Preisträger werden am 18. Juli bei der Preisverleihung im Porsche Museum verkündet.

Amputierten-Fußball Bundesligasaison startet am Wochenende
In der ersten Bundesligasaison 2021 traten drei Mannschaften an fünf Spieltagen gegeneinander an, am Ende wurde Anpfiff Hoffenheim als erster deutscher Meister gekürt. Spielablauf und Regeln unterscheiden sich dabei nur in wenigen Punkten vom konventionellen Fußball. Die größte Besonderheit: Alle Spieler sind Arm- (Torwart) oder Beinamputiert (Feldspieler). Gespielt wird ohne Prothese auf Krücken. Pro Mannschaft stehen fünf Spieler auf dem Platz. Durch die Förderung der Ferry-Porsche-Stiftung kann der Ligabetrieb weitergeführt und ausgeweitet werden. Während die Liga 2021 an andere Fußball-Angebote gekoppelt wurde, stehen im zweiten Jahr fünf eigenständige Spieltage auf dem Programm. Am 25. und 26. Juni startet die Saison in Berlin, am 17. und 18. September geht es in Wetzlar weiter und am 29. Oktober steigt das Saisonfinale in Saarbrücken. Erstmals werden die Spiele bei Sportdeutschland TV am Samstag und Sonntag auch als Livestream übertragen.

Daneben unterstützt die Ferry-Porsche-Stiftung auch den Aufbau eines neuen Teams für Amputierten-Fußballer beim Verein Tennis Borussia Berlin. Bislang ist der Verein als Teil einer Spielgemeinschaft in der Bundesliga vertreten. Künftig wollen die Berliner mit einem eigenen Team antreten und als Leuchtturmverein noch mehr Fußballern mit Amputationen die Chance geben, mitzuspielen. „Ganz im Sinne unseres Vereinsmottos ‚Come as you are‘ möchten wir es bei Tennis Borussia Berlin allen ermöglichen, Spaß auf dem Platz und am Fußball erleben zu können“, sagt Steffen Friede, Vorstand von Tennis Borussia Berlin. „Wir freuen uns mit Anpfiff ins Leben und der Ferry-Porsche-Stiftung ab sofort zwei starke Partner an unserer Seite zu wissen, mit deren Unterstützung wir unserem Ziel eines eigenen Amputierten-Teams ein Stück näherkommen können.“

Weitere Informationen zu unserer Partnerschaft mit der Ferry-Porsche-Stiftung findet ihr in diesem Video.