inklusiv aktiv-Feriencamp „Im Tal der Biber“ begeistert 30 Kinder

Erstellt von Christopher Benz 10.09.2021

Spiel, Spaß und Spannung. Von allem gab es mehr als genug für 30 Kinder in der vergangenen Woche im Erlebniszentrum Mühle Kolb in Zuzenhausen. Das inklusiv aktiv-Feriencamp von Anpfiff ins Leben war mal wieder ein voller Erfolg und begeisterte Kinder wie Betreuerinnen und Betreuer gleichermaßen. Überall strahlende Gesichter bestätigten dies.

Unter Anleitung von Michael Winter, der seit vielen Jahren die Camps in der Mühle Kolb fachkundig und kinderfreundlich durchführt, ging es montagmorgens um 9:30 Uhr los. Fünf Tage lang, jeden Tag sechs Stunden, waren die Kids in Zuzenhausen zusammen und bekamen gleich zu Beginn einen ersten Einblick in ihr Hauptthema für die Woche.

„Im Tal der Biber“ lautete selbiges – Wo leben die Nagetiere? Was jagen und fressen sie? Welche Besonderheiten gibt es zu diesem Tier? Diese und viele weitere Fragen beantworteten Winter, sein Azubi Tim sowie Dorothea Müller und Nicola Junghans (beide Anpfiff-Koordinatorinnen bei inklusiv aktiv) und deren FJSlerin Lena Koppert den Sechs- bis Zwölfjährigen.

Die spielerische Herangehensweise zog die Kinder in ihren Bann. Am Mittwochvormittag durften sie einen ausgestopften Biber bestaunen, sein Fell fühlen und die Erwachsenen mit Fragen löchern. „Es war sehr schön, den Biber zu streicheln und zu sehen, wie groß er in Wirklichkeit ist“, sagte die achtjährige Hailey. Donnerstags folgte der große Ausflug nach Bad Mergentheim in den Wildpark, wo es viele Biber zu entdecken gab. Bei der aufwendig gestalteten Biberanlage wurden die Augen der Mädchen und Jungs groß.

Die mit zahlreichen Programmpunkten vollgepackte Woche – jeden Mittag gab es zusätzlich ein gemeinsames Mittagessen – hatte selbstverständlich noch mehr zu bieten. „Mir hat die GPS-Tour am besten gefallen“, berichtete Mala. Die Elfjährige sammelte mit ihren Teamkameradinnen und -kameraden fleißig alle zu suchenden Buchstaben, die das Lösungswort „Biberburg“ ergaben. Die erst siebenjährige Cleo freut sich bereits jetzt auf das nächste inklusiv aktiv-Angebot: „Ich bin schon das zweite Mal dabei gewesen und jedes Mal hat es mir sehr großen Spaß gemacht.“

Weitere Höhepunkte waren eine Kanutour am Mittwoch, von der die Kinder teilweise schon montags sprachen. Ausgestattet mit selbst bemalten Biber-Shirts versammelten sich die Kinder zum Gruppenfoto und befüllten im Anschluss ihre selbstgebauten Insektenhotels. Dabei erläuterte Winter seinen aufmerksamen kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern die Notwendigkeit solcher Nistplätze für Insekten und wie wichtig deren Überleben für unser Ökosystem ist.

Die Beliebtheit der Feriencamps hat stark zugenommen. „Nach Corona haben wir noch mehr Anfragen als sonst erhalten“, so Dorothea Müller, die zusammen mit ihrer Kollegin Nicola Junghans zum ersten Mal sogar Anfragen ablehnen musste. „Es haben sich insgesamt 39 Kinder angemeldet, wir konnten aber leider nicht mehr als 30 teilnehmen lassen.“

Der wachsende Zuspruch bestätigt die nachhaltige Arbeit von inklusiv aktiv. Die Veranstaltung „Waldabenteuer“ wird in diesem Jahr in gleich zwei Gruppen durchgeführt, weil so viele Kinder mit dabei sein wollten. „Die hohe Nachfrage freut uns sehr und wir sind bestrebt, auch in Zukunft möglichst viele Veranstaltungen den interessierten Kindern anbieten zu können“, versichert Müller abschließend.