Interessante Themen, entspanntes Netzwerken und ein überraschter Gewinner – Der Unternehmerabend 2022

04.07.2022

Die Gäste freuen sich auf entspanntes Netzwerken in einer tollen Location beim Unternehmerabend 2022.

Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender Anpfiff ins Leben, begrüßt die Gäste: "Der Unternehmerabend ist ein wichtiges Treffen für wertvolle Partner."

Der Jugendspieler Fabian Wagner berichtet von der individuellen Betreuung, die er bei Anpfiff erfährt.

Wollen nach Corona im Bereich Schule, Beruf, Soziales wieder voll durchstarten: Corinna Glogger und Jan Kamuf.

Simone Born und Sebastian Ebeling stellen die Vereinsberatung vor, die Sportvereine dabei unterstützt, die 360°-Förderung von Anpfiff ins Leben auch in ihrer Vereinsarbeit anzuwenden.

Jonas Bauer überrascht Joachim Bader mit dem Gewinn eines Golf-Schnupperkurses.

Sie kamen aus Nah und Fern, um beim Unternehmerabend, zu dem Anpfiff ins Leben nach zweijähriger Coronapause am vergangenen Donnerstag eingeladen hat, dabei zu sein. Bei sommerlichen Temperaturen erlebten die ca. 100 anwesenden Gäste eine schöne Veranstaltung, die im neugestalteten Restaurant des Golf Clubs St. Leon-Rot nicht nur mit kühlen Erfrischungsgetränken, leckerem Essen und einem stilvollen Ambiente bestach. Der Unternehmerabend bot vor allem interessante Themen und entspanntes Netzwerken: Man traf alte Bekannte wieder und knüpfte neue Kontakte, man tauschte sich aus und erhielt viele Informationen und neue Anregungen für soziales Engagement. Es war eine Veranstaltung für Freunde, Partner und Unterstützer von Anpfiff ins Leben und für solche, die es werden wollen. Und es war insbesondere ein Abend, um Danke zu sagen.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Anpfiff ins Leben stand der Unternehmerabend im Zeichen des Dankes, denn nur durch die jahrelange tatkräftige Unterstützung und das beständige soziale Engagement der Partner im Anpfiff-Netzwerk, konnten in 20 Jahren Anpfiff ins Leben wichtige Perspektiven für über 20.000 Kinder, Jugendliche und Menschen mit Amputation geschaffen werden. Großer Dank gebührt den Unterstützern und Freunden von Anpfiff vor allem für die letzten zwei Jahre, denn trotz der pandemischen Situation standen sie nicht nur als verlässliche Partner an der Seite von Anpfiff ins Leben, sondern das Unterstützernetzwerk ist in dieser unsicheren und herausfordernden Zeit sogar noch gewachsen.

Auch wenn man auf die letzten 20 Jahre stolz sein darf, wäre es fatal zu lange zurückzublicken und sich auf der bisher geleisteten Arbeit auszuruhen. „Wir wollen leading edge sein“, verkündete Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben, bei seiner Begrüßungsansprache und machte dabei einen symbolischen Schritt nach vorne auf die Bühnenkante. „Dafür müssen wir immer auf der Suche nach Neuem sein und fragen: ‚Wo muss man anpacken? Wo bedarf es Hilfe?’“ Anpfiff hat bereits viel geschafft und sich mit dem einzigartigen 360°-Förderkonzept für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Amputation zu einem absoluten Vorbild entwickelt. Damit diese Entwicklung fortdauern kann, ist die anhaltende Unterstützung von treuen Partnern und langen Begleitern wichtig.

Einer der sich um das Wachstum von Anpfiff und des Unterstützernetzwerks kümmert ist Jonas Bauer, Fachverantwortlicher im Fundraising und Organisator des Abends. Souverän und gekonnt führte er durch das Bühnenprogramm, in dem den anwesenden Gästen die verschiedenen Bereiche von Anpfiff ins Leben – die Jugendsportförderung, die Bewegungsförderung für Amputierte und die Vereinsberatung – in kurzen Vorträgen vorgestellt wurden.

Das einzigartige 360°-Förderkonzept entfaltet sich im Bereich der Jugendsportförderung. Über den Sport werden die Kinder und Jugendlichen auch in den Lebensbereichen Schule, Beruf und Soziales gefördert. Damit erfahren die jungen Sportlerinnen und Sportler eine ganzheitliche Unterstützung, die es ihnen nicht nur ermöglicht ihr sportliches Talent weiter auszubauen, sondern sie auch fit in der Schule macht, sie auf ihren beruflichen Werdegang vorbereitet und ihnen dabei hilft, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. „Plan A ist natürlich Profi zu werden, das ist ganz klar. Aber durch Anpfiff ins Leben weiß ich, dass ein Plan B mindestens genauso wichtig ist,“ gab Fabian Wagner lächelnd zu. Der U19-Bundesligaspieler des FC-Astoria Walldorf ist einer der vielen geförderten Jugendlichen bei Anpfiff. Auf der Bühne gab er einen kleinen Einblick in den Trainings- und Spielbetrieb und berichtete auf authentische und sympathische Weise, wie Anpfiff ihm dabei hilft, Schule und Sport zu verbinden. So werden durch Fußballtraining verpasste Schulstunden stets durch individuelle Betreuung nachgeholt, „damit man auch bloß keinen Schulstoff verpasst. – Das ist denen von Anpfiff ja wichtig“, erklärte Fabian zwinkernd und mit einem Lächeln im Gesicht.

Um die bestmögliche Förderung zu gewährleisten ist es nach Corona wichtig, nicht nur zu einem reibungslosen und weitestgehend normalen Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Sportplätzen zurückzukehren, sondern auch die Förderangebote in den Bereichen Schule, Beruf und Soziales wieder in Präsens, das heißt in den Jugendförderzentren vor Ort, anzubieten. Nach dem Motto „Wir – Echt – Stark“ wollen die Jugendkoordinatoren wieder voll durchstarten und gemeinsam mit den starken, verlässlichen Partnern von Anpfiff für die Kinder und Jugendlichen echte, greifbare Erlebnisse schaffen. Dazu zählen neben Lehr- und Lerneinheiten auch Einzelgespräche zur Berufsorientierung und über 70 soziale Projekte, an denen die Kinder und Jugendlichen teilnehmen können.

Im Bereich Bewegungsförderung für Amputierte hilft Anpfiff vielen Menschen nach einer unfall- oder krankheitsbedingten Amputation wieder in ein aktives Leben zurück. Gerade in diesem Bereich konnten bei den beiden Sportarten Sitzvolleyball und Amputierten-Fußball, dank der Unterstützung der Partner im Anpfiff-Netzwerk, in den letzten zwei Jahren bereits viele Meilensteine erreicht und Erfolge gefeiert werden, wie Jonas Bauer berichtete: „Im Sitzvolleyball etablierten sich zwei inklusive Mannschaften und im Amputierten-Fußball fand im letzten Jahr die erste Bundesliga statt, die mit Anpfiff Hoffenheim ihren ersten Meister gefunden hat.“

Seit 2019 ist auch die Vereinsberatung ein Teil von Anpfiff ins Leben. Der Bereich wurde mit der Intention gegründet, die langjährige Expertise aus 20 Jahren Jugendsportförderung nach außen zu tragen und Vereinen zur Verfügung zu stellen, die keine Partnervereine von Anpfiff ins Leben sind. „Wir bei Anpfiff verstehen uns als Modellbetrieb für guten Jugendsport. Wir wollen Vorbild sein für andere und unser Wissen weitergeben“, so Dietmar Pfähler. Mittels verschiedener Projekte soll das einzigartige 360°-Förderkonzept und die Anpfiff-Philosophie über die Metropolregion Rhein-Neckar hinaus verbreitet werden, um möglichst viele Kinder und Jugendliche nachhaltig zu unterstützen. Dabei wächst Anpfiff nicht nur über sein Zentrum, die Metropolregion Rhein-Neckar, hinaus, sondern öffnet sich auch für andere Sportarten. „Mit den derzeit laufenden Projekten unterstützen wir Sportvereine aller Art – Schwimmen, Turnen, Rugby, Ringen,… Wir sind für alles offen, denn das Anpfiff-Konzept kann übergreifend eingesetzt werden“, sagte Simone Born, Leiterin des Bereichs Vereinsberatung.

Am Ende des kurzweiligen und vielfältigen Bühnenprogramms blieb Jonas Bauer nur noch den Gewinner des Überraschungs-Gewinnspiels zu verkünden. Unter allen anwesenden Gästen wurde ein Gutschein für einen Golf-Schnupperkurs beim Golf Club St. Leon-Rot verlost. Der überraschte Gewinner war Joachim Bader, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, der sich lachend bedankte: „Ich hoffe, ich lasse vom Grün noch etwas übrig.“

Mit kulinarischen Köstlichkeiten, wie Hamburgern und New Yorker Cheesecake, fand der Unternehmerabend einen entspannten Ausklang. Beim gemeinsamen Abendessen knüpften die Gäste nach dem offiziellen Programm dort an, wo sie zuvor aufgehört hatten: Beim geselligen Austausch. Am Ende waren sich alle einig: „Es war ein Abend, der nach zwei Jahren Coronapause richtig guttat. Man konnte Anpfiff kennenlernen und hautnah erleben. Es ist schön, ein Teil davon zu sein.“