"Was mir besonders hilft, ist die flexible Unterstützung durch die Anpfiff-Mitarbeiter. Sie helfen enorm bei der direkten Kommunikation mit den Lehrern in Schule und Lernbegleitung."

Celina Sattelkau: „Man beneidet uns um das Angebot hier!“

2018 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für Celina Rosa Sattelkau. Die 17-Jährige setzte sich bei großen Turnieren gegen die starke internationale Golfkonkurrenz durch. In der Schule steht Sattelkau, die auch Teil des Verbundsystems von Anpfiff und dem Golf Club St. Leon-Rot ist, kurz vor dem Abitur. Nach Beendigung der erfolgreichen Schullaufbahn erhält die Abiturientin nächstes Jahr ein Stipendium für ein US-College. Mit Anpfiff ins Leben sprach sie über die vergangenen Jahre am Standort St. Leon-Rot und beim Golf Club, sowie über ihre Ziele in der nahen Zukunft.

Anpfiff ins Leben: Hallo Celina. Du bist schon einige Jahre im Golf Club St. Leon-Rot aktiv. Wie hast du deine Zeit hier beim Golf Club und Anpfiff ins Leben erlebt, sportlich und menschlich?

Celina: Der Golf Club (GC) ist wie eine Familie für mich. Mit 10 Jahren kam ich hierher und wurde damals schon sehr gut aufgenommen. Was Herr Hopp im Rahmen der Jugendsportförderung hier geschaffen hat, ist einmalig.

Celina: Beispielsweise bekommen wir bald ein neues, modernes Athletikcenter. Schon jetzt verfügen wir über viele Einrichtungen, die die Trainingsbedingungen erstklassig gestalten. Ich empfinde es als eine Ehre, hier trainieren und spielen zu dürfen. Wenn man das Polo mit dem Namen Golf Club St. Leon-Rot trägt, dann steht da mehr als nur der Name dahinter. Ich bin überdies überzeugt, dass ich ohne diese enge Verzahnung vom Golf Club und Anpfiff nicht so weit gekommen wäre. Da sind vor allem die Nachhilfe und Lernbegleitung zu nennen, die mir den Alltag erheblich erleichtern. Ich kann auch kurz nach dem Training eine Lerneinheit einlegen und muss keine weiten Wege zurücklegen, um den gewünschten Nachhilfeunterricht wahrnehmen zu können. Daher bin ich für alles hier Gebotene sehr dankbar.

Anpfiff ins Leben: Wenn du die Rahmenbedingungen hier mit denen deiner Kollegen in Schule und Golf vergleichst. Ist dieser Standort tatsächlich etwas Besonderes?

Celina: Davon bin ich überzeugt. Das wird gerade im Nationalkader sichtbar. Wir sind viele aus St. Leon-Rot, etliche andere sind aber aus München oder Düsseldorf, also nicht aus der Region. Man beneidet uns wirklich um das Angebot hier. Wenn ich bei einem Turnier erzähle, dass ich in der Freizeit noch einen Nachhilfetermin ausgemacht habe, sind diese sehr erstaunt. (Anm. d. R. Durch spezielle iPads können die Athleten auf speziellen Lernplattformen orts- und zeitunabhängig lernen und über FaceTime sogar Nachhilfestunden nehmen). Im Vergleich zu anderen Clubs ist das absolut einzigartig. Ich schätze mich also sehr glücklich, Teil dieses Verbundsystems zu sein.

Celina Sattelkau gewinnt 2018 als erste Nicht-Britin die English Girls Open Championship
Celina Sattelkau gewinnt 2018 als erste Nicht-Britin die English Girls Open Championship

 

Anpfiff ins Leben: Wie funktioniert die Doppelbelastung aus Schule und Leistungssport im Alltag?

Celina: Das funktioniert sehr gut, da ich Teil eines speziellen Talentförderprogramm (TFP) bin. Dadurch genieße ich eine gewisse Freiheit, persönlich ausgerichtete Lernzeiten zu haben. So muss ich zwar nicht immer fünf Tage in der Woche in der Schule sein, dafür aber durchaus auch am Wochenende oder in den Ferien am Schulstoff arbeiten. Ein konkretes Beispiel: Ich bleibe für einen Dienstag der Schule fern und nutze stattdessen die Helligkeit fürs Golftraining. Danach gibt es noch eine Nachhilfestunde, manches Mal noch eine Fahrstunde (Anm. d. R. Celina steht vor der Führerscheinprüfung) und dann erst mache die Schulaufgaben. Das kann dann am Abend zuhause von statten gehen. Die meisten Tage ist es allerdings umgekehrt: Zuerst besuche ich die Schule und danach widme ich mich dem Training. Natürlich investiere ich gerne mehr für die Schule, wenn es dunkel und kalt ist – wie jetzt im Winter. Und im Sommer, bei gutem Wetter, und während der Golfsaison, golfe ich eben mehr.

Anpfiff ins Leben: Das klingt nach viel Selbstdisziplin.

Celina: Absolut. Ich bin froh, dass ich damals mit 15 Jahren ins Verbundsystem aufgenommen wurde. Ich fühle mich schon reif genug, um wertzuschätzen, was Schule für mich bedeutet. Ich sehe es auch als eine Vorbereitung auf das spätere Leben, denn auch da wird mir nicht alles abgenommen. Als Profisportlerin, zum Beispiel, muss ich mir meinen Trainingsplan selbst erstellen und auf seine Einhaltung achten. Die „Strafe“ für Nichteinhaltung ist oft ein Leistungsabfall und auch in der Schule schade ich letztendlich nur mir selbst, wenn ich nicht sorgfältig mit meinen Lernzeiten umgehe.

Digitales Lernen: Mit dem Ipad kann Celina verpassten Lernstoff nachholen
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Anpfiff ins Leben: Inwiefern können dir denn die Anpfiff-Mitarbeiter bei der Bewältigung dieses durchgetakteten Alltags helfen, sodass du deine Ziele nicht aus den Augen verlierst?

Celina: Was mir besonders hilft, ist die flexible Unterstützung durch die Anpfiff-Mitarbeiter. Christian Ast und Yasmin Kaulbach (Anm. d. R. beide sind Anpfiff-Laufbahnberater im Golf Club) helfen enorm bei der direkten Kommunikation mit den Lehrern in Schule und Lernbegleitung.

Ich muss mir glücklicherweise keinen externen Nachhilfelehrer mehr suchen, sondern kann einfach auf das Angebot von Anpfiff zurückgreifen. Wenn ich feststelle, dass ich für den Moment einen Nachhilfelehrer in Biologie brauche, kann für mich zielgerichtet und zeitnah eine solche Lehrkraft organsiert werden. Das schätze ich sehr.

Anpfiff ins Leben: Welche Förderangebote von Anpfiff ins Leben hast du denn wahrgenommen?

Celina: Da denke ich vor allem an Nachhilfe und Lernbegleitung oder auch an den „SAT-Test“ (Anm. d. R. SAT steht für Scholastic Assessment Test, einem Eignungstest für Hochschulbewerber in den USA). Diesen benötigte ich für das Collegestudium in den USA, das nächsten Sommer ansteht. Über Anpfiff habe ich im Rahmen der Lernzeitbegleitung die Vorbereitung für eben diesen Test absolvieren können. Ein Lehrer hatte mir zuvor erklärt, wie der Test aufgebaut ist, was von mir verlangt wird und hatte auch einige Übungen mit mir gemacht. Ganz generell konnte ich feststellen: Die Tatsache, dass es jederzeit Ansprechpartner bei Anpfiff gibt, ist sehr viel wert. Man fühlt sich nie allein gelassen, sondern behütet und umsorgt.

Celina Sattelkau auf dem Siegertreppchen: Platz 1 Paula Kirner-Platz, 2 Celina Sattelkau-Platz, 3 Maike Schlender
Gewohntes Bild: Celina Sattelkau auf dem Siegertreppchen: Platz 1 Paula Kirner-Platz, 2 Celina Sattelkau-Platz, 3 Maike Schlender


Anpfiff ins Leben: Was genau wirst du in den USA machen? Deinen Studienplatz am College hast du ja bereits.


Celina: Es war für mich schon früh klar, dass ich „College-Golf“ betreiben möchte. Das bedeutet, dass ich einerseits ein Studium, andererseits das Golfen verfolgen kann – beides auf hohem Niveau. Mir war wichtig, dass ich mich bei dieser Option akademisch und athletisch weiterentwickeln kann. Nur in den USA ist es im Damengolf möglich, davon auch leben zu können. Es ist also wichtig, ein zweites Standbein zu haben. Bald gehe ich an die Vanderbilt University in Nashville, Tennessee. Dort hat mir das Golfen, die Coaches, die Stadt, die Universität, die Umgebung einfach alles gefallen. Ich könnte mir für mein Collegestudium keinen besseren Platz vorstellen und bin daher sehr glücklich, dass ich unterschreiben durfte.

Anpfiff ins Leben: Du hast sportlich eine beeindruckende Entwicklung genommen, darunter auch prestigeträchtige Turniere wie die English Girls‘ Open Amateur Championship 2018 gewonnen. Du stehst kurz vor dem Abitur, hast also auch schulisch deinen Weg fast abgeschlossen. Inwiefern kannst du deine erfolgreiche Entwicklung auf die Strukturen von Anpfiff zurückführen?

Celina: Ich würde sagen, dass Anpfiff das entscheidende Bindeglied zwischen Schule und Sport ist. Ohne Anpfiff wäre es für mich sicher nicht möglich gewesen, alles so unter einen Hut zu bringen. Ich vergleiche es mal mit dem Kuchenbacken: Ich habe Mehl und Zucker, ich brauche aber noch Eier, um dies alles zu verbinden.

Celina: Anpfiff hat im übertragenen Sinn geholfen, diesen Kuchen richtig fertig zu backen. Hier ermöglichte man mir, mehr zu trainieren und durch das Angebot der Lernbegleitung verpassten Stoff effizient nachzuholen. Ich bin sehr froh, diese Förderung zu erhalten und nicht zwischen Schule und Sport entscheiden zu müssen. So trägt Anpfiff ins Leben einen großen Teil dazu bei, dass ich meine Ziele erreichen kann.

Hier fühlt sie sich wie zuhause: Celina Sattelkau am „Anpfiff ins Leben“-Standort in St. Leon-Rot
Hier fühlt sie sich wie zuhause: Celina Sattelkau am Anpfiff ins Leben-Standort in St. Leon-Rot


Anpfiff ins Leben: Was sind deine Ziele für die Zukunft?

Celina: Meine persönlichen Ziele bestehen zunächst darin, das Abitur zu schaffen. Danach möchte ich mich ab 2019 im College athletisch und akademisch möglichst optimal weiterentwickeln. Ich wünsche mir, ein erfolgreiches Studium zu absolvieren. Im Golf erhoffe ich mir sowohl im Team, als auch als Einzelspielerin Turniererfolge in den USA zu erzielen. Nach den vier Jahren möchte ich schließlich so gut sein, dass ich den Sprung ins Profigeschäft schaffe.

Anpfiff ins Leben: Zum Schluss noch etwas Persönliches: Du hast ein ganz bestimmtes Vorbild im Sport, den nordirischen Golfer Rory McIllroy. Was macht ihn zu deinem Vorbild?

Celina: Was mich an ihm fasziniert ist sein erfolgreiches, sehr athletisches Spiel - trotz seiner relativ geringen Größe. Da ich auch nicht besonders groß bin, kann ich mich recht gut mit ihm identifizieren. Ich sehe durch ihn, dass nichts unmöglich ist und auch die Weltspitze erreichbar sein kann. Das macht mir Mut für meine zukünftige Karriere.

Martin Dudenhöffer

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