„Das ist eine gute Sache, da müssen wir uns engagieren“, finden Gerald Barth (links) und Matthias Zander (rechts) von der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim.

15 Jahre 15 Geschichten - „Die Idee hat von Anfang an überzeugt“

 

Sie ist seit dem Anpfiff dabei: Die Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim ist als einer der ersten Sponsoren seit 15 Jahren ein wichtiger und zuverlässiger Partner von „Anpfiff ins Leben“. Sie ist – unter anderem – Hauptsponsor der inklusiven Sportart Sitzvolleyball und Arbeitgeber von Nachwuchssportlern. Im Interview sprechen Vorstandsmitglied Matthias Zander, der ab 1. Juli 2017 Vorstandssprecher der Volksbank Kraichgau wird, und Marketingleiter Gerald Barth über glaubwürdiges Engagement, soziale Verantwortung und denkwürdige Projekte.

Wie kam es dazu, dass die Volksbank Kraichgau „Anpfiff ins Leben“ seit der ersten Stunde unterstützt?

Gerald Barth: Ich kann mich noch an die erste Informationsveranstaltung in Hoffenheim erinnern, die ich besuchen durfte. Dietmar Hopp und Anton Nagl stellten damals die Idee von „Anpfiff ins Leben“ vor und keiner der anwesenden Gäste konnte sich damals wirklich vorstellen, was aus dieser revolutionären Idee erwachsen sollte. Das war noch vor der Fusion der Volksbank Wiesloch und der Volksbank Kraichgau. Aber unabhängig voneinander haben damals die Vorstandssprecher beider Banken sofort gesagt: „Das ist eine gute Sache, da müssen wir uns engagieren.“

Gerald Barth: Die Idee hat uns alle von Anfang an überzeugt.


Was macht den Verein für Sie so unterstützenswert?

Matthias Zander: Das ist der Dreiklang von sportlicher Förderung, beruflicher Unterstützung und sozialem Engagement. Es ist eben nicht nur ein Talent, das gefördert wird – vielmehr werden in dieser Betreuung die Fähigkeiten in den Bereichen Sport, Beruf und Soziales sinnvoll aufeinander abgestimmt und individuell gefördert. Das ist eine sehr wertvolle und vor allem nachhaltige Arbeit, die der Verein da leistet. Und wenn man mitbekommt – wie beim Unternehmerabend im März 2017 in St. Leon-Rot – wie begeistert die Jugendlichen von ihrem Leben erzählen, was sie dank „Anpfiff ins Leben“ in der Schule, im Beruf oder im Sport erreicht haben, dann zeigt das auch, wie wichtig dieses Engagement ist.

Siegerehrung beim Maskottchenmalwettbewerb
Siegerehrung beim Maskottchen-Malwettbewerb im Jahre 2011 in St. Leon-Rot

Was war das erste Projekt mit „Anpfiff ins Leben“?

Barth: Anfangs haben wir den Verein vor allem beim Aufbau unterstützt. Zum zehnjährigen Jubiläum sollte der Verein dann ein Maskottchen bekommen. Wir haben einen Malwettbewerb mitgestaltet und die Namensfindung begleitet – bis dann Toni Tausendfüßler geboren wurde. Unser Firmenlogo ist ja nach wie vor auf seiner Mütze zu sehen. Das war ein beeindruckendes Projekt, da muss ich jedes Mal wieder daran denken, wenn ich Toni seh‘. Oder der Trimm-Dich-Pfad in Walldorf, der auch zum Jubiläum entstanden ist und bei dem auch Auszubildende von uns mit angepackt haben. Sie haben gemeinsam mit Menschen mit Handicap eine Station aufgebaut – auch ein tolles Projekt.

Sie holen ihre Mitarbeiter also mit ins Boot?

Barth: Jaja!  

Zander:
Das sind aber keine Veranstaltungen, die der Vorstand von oben anordnet, sondern wir wollen die Mitarbeiter auch für mehr gesellschaftliches Engagement begeistern. Was einer nicht schafft, das schaffen viele – das ist ja auch die DNA unseres Genossenschaft-Gedankens.

Barth: Dabei muss man sagen: Gerade wenn es um „Anpfiff ins Leben“ geht, melden sich oft mehr Freiwillige als wir dann tatsächlich mit einbinden können.

Erste Kostümanprobe für Toni Tausendfüßler
Erste Kostümanprobe für Toni Tausendfüßler

Das heißt, soziales Engagement spielt bei der Volksbank generell eine große Rolle.

Zander: Auf jeden Fall. Etwa auch bei der Initiative „Gemeinsam sozial aktiv“, die in diesem Jahr zum neunten Mal rund um die Hauptstelle in Wiesloch stattfinden wird. Die Mitarbeiter der Bank organisieren diese Veranstaltung aus eigenem Antrieb, binden Kooperationspartner ein und schaffen es immer wieder auch regionale Künstler, die dieses Fest unentgeltlich bereichern, einzubinden. Da sind wir schon stolz auf unsere Mitarbeiter, dass sie sich neben dem Beruf auch für soziale Aspekte begeistern. Das liegt eben auch daran, dass das Thema soziales Engagement bei uns nicht nebenher läuft, sondern schon immer fester Teil der Unternehmensstruktur ist.

 

Barth: Und zwar auch schon bevor CSR (Corporate Social Responsibility) zu einem Schlagwort für gesellschaftliches Engagement wurde.

Matthias Zander: Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, dass sie sich neben dem Beruf auch für soziale Aspekte begeistern.

Gerald Barth bei Tonis Fußball-Camp im Jahre 2014
Gerald Barth bei Tonis Fußball-Camp im Jahre 2014

Der Volksbank war also wichtig, dass das Engagement mit „Anpfiff“ keine Eintagsfliege ist?

Zander: Auf jeden Fall. Wir wollen nicht am 2. Januar einen Betrag x überweisen und das war’s dann. Wir wollen eingebunden werden, mitwirken und vor allem: nachhaltig fördern. Wir wollen als zuverlässiger Partner vor allem langfristig Prozesse anschieben und unterstützen, die gegebenenfalls dann auf eigenen Füssen stehen können – eben – Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb auch unser großes Engagement für den Sitzvolleyball. Was nicht heißt, dass wir bei tollen anderen Projekten nicht mit an Bord sind. Wichtig ist, dass die Projekte zu uns als Genossenschaftsbank passen, damit das Engagement auch glaubwürdig ist und bleibt.

Im Interview bei der Deutschen Meisterschaft im Sitzvolleyball 2015 in Hoffenheim: Gerald Barth
Im Interview bei der Deutschen Meisterschaft im Sitzvolleyball 2015 in Hoffenheim: Gerald Barth

Wie profitiert die Volksbank von der Partnerschaft?

Barth: Auf ganz vielfältige Weise – wir haben sogar personell profitiert. Aktuell beschäftigt die Volksbank mit Fabienne und Tamar Dongus etwa zwei Spitzen-Fußballerinnen der TSG 1899 Hoffenheim, die über die Vermittlung von „Anpfiff“ bei uns ihr Duales Studium absolviert haben. Eine wirkliche Bereicherung!

Zander: Es gibt zum Beispiel auch unser TAFF-Programm – „Talente fordern und fördern“, bei dem wir mit „Anpfiff ins Leben“ kooperieren. Angehende Führungskräfte bekommen dabei Einblicke in bankfremde Bereiche, sie waren im Kindergarten, im Altenheim, haben ein Turnier im Sitzvolleyball mit vorbereitet und begleitet.

Auch beim Sitzvolleyball ist die Volksbank Wiesloch-Kraichgau als Sponsor dabei.
Auch beim Sitzvolleyball ist die Volksbank Wiesloch-Kraichgau als Sponsor dabei.

Barth: Dabei ist die Arbeit mit dem Verein für unsere Mitarbeiter – und da schließe ich mich zu 150 Prozent mit ein – auch immer ein Perspektivenwechsel. Solche Projekte öffnen einem die Augen: Es ist eben nicht immer alles „heile Welt“. Und welchen Lebensmut diese Menschen trotz allem ausstrahlen – das ist wirklich beeindruckend. Und darüber hinaus macht es sehr viel Freude, zu erkennen und zu beobachten, dass wir als kleines Puzzleteil dazu beitragen dürfen, jungen Menschen eine echte Perspektive zu bieten.

Gerald Barth: Aus der Region ist „Anpfiff ins Leben“ einfach nicht mehr wegzudenken – und wir sind gespannt, was die nächsten 15 Jahre noch passiert.

„Anpfiff ins Leben“ kann also auch die nächsten 15 Jahre auf die Volksbank als Partner zählen?

Barth: Mit Sicherheit! Es ist wirklich beeindruckend, die Entwicklung des Vereins über die letzten 15 Jahre miterlebt zu haben. Wie aus dieser zarten Idee so ein großer, professioneller Verein wurde, der so viele Menschen erreicht und immer noch neue Ideen entwickelt. Das ist schon Wahnsinn.

Machen Sie Anpfiff ins Leben zu Ihrem Partner für das Thema Corporate Social Responsibility. So können Sie Perspektiven für Kinder und Jugendlichen schaffen und ihr Wirken direkt erleben. Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mehr über Ihre Möglichkeiten eines Sponsorings.

3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

 

Anpfiff Evolution-Informationsveranstaltung

Am Freitag, den 13.09. findet eine Informationsveranstaltung für Vereine statt die am Anpfiff-Konzept interessiert sind und ihre Jugendarbeit ganzheitlich weiterentwickeln möchten.

Jetzt informieren

Über 50 festangestellte Mitarbeiter, 300 Trainer und 70 Lehrkräfte arbeiten für die Förderung unserer Jugend. Helfen Sie uns dabei!

JETZT
TEAMMITGLIED
WERDEN!

Stellenangebote