"Auf jeden Fall möchte ich mich in der ersten Bundesliga beweisen. Durch das Fachabitur stehen mir aber auch andere Perspektiven offen, ich fühle mich optimal für die Zukunft gerüstet!"

 

Jeremy Toljan

Bundesliga-Youngster mit vielseitigen Perspektiven

Im Rückblick äußern sich Jeremy, seine Mutter Monika Toljan und „Anpfiff ins Leben“-Schulkoordinatorin Sina Schiele über die Gratwanderung zwischen Bundesliga-Debüt und zeitgleichem Endspurt zum Fachabitur.

Jeremy, Du kamst 2011 nach Hoffenheim. Was hat Dich zum Wechsel bewogen?

Jeremy Toljan: Die hervorragenden Möglichkeiten der achtzehn99 AKADEMIE. Hier konnte ich sportlich direkt in der U19-Junioren-Bundesliga anknüpfen. Auf der schulischen Seite hatte ich in Sinsheim die Wahl zwischen mehreren Schulformen, die alle zur Fach-Hochschulreife führen.  Gemeinsam mit einem Mitspieler bin ich in eine Gastfamilie mit guter Anbindung an das Nachwuchsleistungszentrum gezogen. Kurzum, hier war alles auf engem Raum vorhanden, um sich bestens auf das Fußballspielen zu konzentrieren.

Fußballer Jeremy Toljan wurde von der TSG 1899 Hoffenheim in 20 Bundesligaspielen eingesetzt.
In der Saison 2016/2017 kam Jeremy Toljan zu 20 Bundesliga-Einsätzen.

 

Frau Toljan, was gab den Ausschlag, um dem Wechsel Ihres Sohnes nach Hoffenheim zuzustimmen?

Monika Toljan: Das Lern-Umfeld war für mich das A und O. Dass Jeremy hier einen guten Bildungsabschluss erzielen kann stand für mich im Vordergrund, denn ein sportliches Weiterkommen im Profifußball ist einfach unberechenbar. In der achtzehn99 AKADEMIE und durch die Gespräche mit „Anpfiff ins Leben“ konnte ich mich überzeugen, dass hier alles getan wird, damit die Spieler in der Schule Schritt halten und ihre Ziele dort nicht aus den Augen verlieren.

Frau Schiele, wie eine Reihe weiterer Spieler besuchte Jeremy das Berufskolleg Sport- und Vereinsmanagement und spielte zunächst in der U19. Seine Schnelligkeit und Passgenauigkeit als Verteidiger blieben auch Markus Gisdol nicht verborgen, er berief den damals 18-jährigen im Sommer 2013 in den Profikader. Was bedeutete das für Sie?

Sina Schiele: Jeremy war damit der erste Profi-Spieler bei der TSG 1899 Hoffenheim, der gleichzeitig noch ein volles Schuljahr zu beenden hatte und mitten in den Vorbereitungen für sein Fachabitur stand. Da er vormittags fast täglich in das Training der ersten Mannschaft eingebunden war und in der Bundesliga zu ersten Einsätzen kam, konnte er kaum noch am regulären Schulunterricht teilnehmen. Wir versuchten ihm, so gut es möglich war, ein optimales Paket in Rücksprache mit unseren Nachhilfelehrern am Nachwuchsleistungszentrum zu schnüren. So konnte Jeremy den gesamten Stoff gut nacharbeiten, was natürlich viel Selbstdisziplin erforderte.

Jeremy Toljan spielt seit 2011 bei der TSG 1899 Hoffenheim
Jeremy Toljan freut sich über den Sprung zu den Profis

NAME Jeremy Toljan
GEBOREN 8.8.1994 in Stuttgart

LAUFBAHN

BIS 2010 Stuttgarter Kickers
2010 – 2011 VfB Stuttgart – parallel Junioren-Nationalspieler in der U17
2011 · Wechsel zur TSG 1899 Hoffenheim (U19)
· Start des 3-jährigen Berufskolleg Sport, Max-Weber-Schule Sinsheim
· Parallel Junioren-Nationalspieler in der U17 und U19
2013/2014 Wechsel in den Bundesliga-Kader der TSG 1899 Hoffenheim
2014 Fachabitur an der Max-Weber-Schule Sinsheim

Das klingt aufwändig, aber auch nach guter Teamarbeit. Wie haben Sie das organisiert?

Sina Schiele: Das war von Woche zu Woche unterschiedlich. Immer wenn sonntags der neue Trainingsplan eintraf, haben wir die Lerneinheiten neu abgestimmt. Einer unserer Lehrer am Nachwuchsleistungszentrum, Herr Busch, kümmerte sich quasi „rund um die Uhr“ um alle Naturwissenschaftlichen Fächer und war jederzeit für Jeremy da. Kurz vor der Prüfungszeit wurde alles immer dichter, Jeremy und unsere Lehrer haben dann auch am Wochenende oder abends intensiv gepaukt.

Jeremy Toljan, Monika Toljan und "Anpfiff ins Leben"-Mitarbeiterin Sina Schiele sind stolz auf sein Abiturzeugnis
Monika Toljan, Sina Schiele (Mi.) und Jeremy sind stolz auf das Erreichte

 

Frau Toljan, wie haben Sie diese Phase von Stuttgart aus – Ihrem Wohnsitz – miterlebt? Sie haben  Ihren Sohn nicht täglich gesehen.

Monika Toljan: Stimmt, das war eine Zeit mit viel auf und ab. Es hat mich sehr beruhigt, dass Frau Schiele Jeremy so verlässlich betreut hat. Wir waren ständig miteinander in Kontakt. Ich wusste, dass sie seinen Tagesablauf verantwortungsbewusst steuert, bei Bedarf zwischen den schulischen und sportlichen Interessen ausgleicht und das Beste aus diesem engen Timing macht. Ich bin ihr persönlich sehr dankbar für diesen Einsatz!

Jeremy, Du hältst Dein Abschluss-Zeugnis in der Hand und stehst in der aktuellen Saison weiterhin im Profikader der TSG. Die Mühe scheint sich gelohnt zu haben.

Jeremy: Ganz sicher. Der Notendruck ist nun weg, momentan kann ich mich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren. Auf jeden Fall möchte ich mich in der ersten Bundesliga beweisen. Durch das Fachabitur stehen mir aber auch andere Perspektiven offen, ich fühle mich optimal für die Zukunft gerüstet!

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