Blick auf die Aktionen zum 15. Geburtstag: „Wir haben das Jahr genutzt, um uns Rückenwind zu holen“

15 Jahre, 15 Geschichten – Rückblick aufs Geburtstagsjahr

„Wir haben das Jahr genutzt, um uns Rückenwind zu holen“

Warum nicht ein ganzes Jahr feiern, wenn es so viele schöne Dinge gibt, die es zu feiern lohnt? Das dachte sich die siebenköpfige Vereinsführung von Anpfiff ins Leben e.V. um den ersten Vorsitzenden Dietmar Pfähler Mitte 2016. Zahlreiche Aktionen machten seit Dezember 2016 immer wieder auf das 15-jährige Bestehen von „Anpfiff ins Leben“ aufmerksam.

Anno 2001 wurde das erste Gebäude des Vereins in Zuzenhausen eröffnet. Der Startschuss in das Feierjahr fiel deshalb am 7. Dezember 2016, pünktlich zum 15. Geburtstag. An diesem Tag veröffentlichte „Anpfiff ins Leben“ seine neue Homepage. Die mittlerweile vierte Version. Ein drehbarer Ball mit den aktuellen Themen ziert die Startseite. Der allererste Beitrag darauf war ein Interview mit dem Mann, der alles möglich gemacht hat.

„,Anpfiff ins Leben‘ ist für mich persönlich eine Herzensangelegenheit“, erklärte Dietmar Hopp als Mitbegründer und Mäzen.

Die weitere Herangehensweise ans Geburtstagsjahr erklärt „Anpfiff ins Leben“-Chef Dietmar Pfähler: „Wir wollten bewusst kein großes Fest, sondern durch viele Maßnahmen präsentieren, was wir alles machen und was zu uns passt.“ Als sinnstiftend dafür nennt er die Fußball-Kunstwerke: nach und nach wurden diese von den Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen an jedem Standort gestaltet – zur Entwicklung wichtiger sozialer Kompetenzen und als bleibende Erinnerung.

Die Vereinsführung von Anpfiff ins Leben e.V.
Die Vereinsführung von Anpfiff ins Leben e.V. (November2017)


„Wir wollen natürlich Aufmerksamkeit generieren, indem wir immer wieder aufzeigen: das sind die Leute von ,Anpfiff‘, und das machen sie“, stellt Pfähler die Menschen in und um den Verein in den Mittelpunkt. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet das im Mai präsentierte „Anpfiff“-Mobil. Der Name ist Programm: vollgepackt mit reichlich interessantem Spiel- und Infomaterial macht das bunt bedruckte Fahrzeug an den Sportplätzen der „Anpfiff ins Leben“-Partnervereine sowie bei vielen öffentlichen Veranstaltungen Halt, informiert über die Angebote der Jugendsportförderung wie auch der Bewegungsförderung für Amputierte und sorgt für Spiel und Spaß beim Publikum.

Das Anpfiff-Mobil
Das Anpfiff-Mobil ist einsatzbereit!


„Anpfiff ins Leben“ schärft sein Profil und wird bekannter

Rückblende: Vor fünf Jahren gab es ein großes Fest in der Walldorfer Astoria-Halle zum zehnjährigen Bestehen. Die Fünfjahresfeier fand in einem bescheideneren Rahmen statt. Es hat sich vieles verändert seitdem – „Anpfiff ins Leben“ ist größer und bekannter geworden. Der Verein und seine Philosophie sind inzwischen einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dafür tun die Mitarbeiter in den Jugendförderzentren ihr Bestes, bringen neue Ideen und ihr Herzblut in die tägliche Arbeit ein. Gleichzeitig gilt es, den Status Quo gilt es immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, um Dinge zu optimieren.

Simone Born: „Wir haben das Geburtstagsjahr genutzt, um uns Rückenwind zu holen. Mit dem Schwung starten wir in die nächsten Jahre.“

„Wir haben viele Abläufe systematisiert. Wenn beispielsweise ein Jugendspieler von Walldorf zum Waldhof wechselt, soll er sofort erkennen und, noch wichtiger, davon profitieren, dass es auch ein ,Anpfiff‘-Partnerverein ist“, resümiert Simone Born. 

Born sieht als Zuständige für die strategische Ausrichtung gleichzeitig nach vorne und hat sich die Frage gestellt, wie man Jugendliche, die erwachsen werden, dauerhaft an Anpfiff ins Leben e.V. binden kann.  „Unsere Überlegungen gehen in Richtung einer Art Alumni-Programm. Ich finde es schade, dass viele Mädchen und Jungs irgendwann einfach weg sind, wenn sie nicht mehr in einem ,Anpfiff‘-Verein aktiv spielen.“ Aber zunächst steht noch ein anderes großes gesellschaftliches Thema auf der Agenda: Nachhaltigkeit bei Anpfiff ins Leben e.V.

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen

Rund 3.500 Kinder und Jugendliche sind aktuell Teil von „Anpfiff ins Leben“. „Das Thema Nachhaltigkeit betrifft dabei alle Ebenen – Gebäude, Fuhrpark, aber auch das Verhalten unserer Mitarbeiter, Kinder und Jugendlichen“, erzählt Born, welch hohen Stellenwert dieses Thema einnehmen wird. Deswegen soll darauf ab 2018 ein stärkerer Fokus gelegt werden. „Wir bringen den Kindern und Jugendlichen immer wieder näher, schonend mit den Ressourcen umzugehen, die uns zur Verfügung stehen. In Zukunft werden wir das aktiver vorleben und vorantreiben.“ Regelmäßige Müllsammel- und Renovierungsaktionen in und rund um die Jugendförderzentren schärfen das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen, die oftmals mit der ganzen Mannschaft anpacken.

Walldorfer Jugendspieler bei der Renovierung des Trimm-Dich-Pfades.
Fleißig angepackt haben Walldorfer Jugendspieler bei der Renovierung des Trimm-Dich-Pfades.

Simone Borns Höhepunkt der vergangenen zwölf Monate war die „Aufstiegshelfer-Initiative“ Anfang Oktober in Mannheim: „Ich finde es klasse, dass Jugendliche, die über Jahre hinweg unsere Förderung nutzen, jetzt an der Seite eines Unternehmenspartners stehen dürfen, um handelnden Personen im Alltag über die Schulter zu schauen. Das sind wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Lebensweg.“ Ganz nach dem Motto von Anpfiff ins Leben e.V.: Wir schaffen Perspektiven!

Die Aufstiegshelfer mit ihren Schützlingen
Die Aufstiegshelfer mit ihren Schützlingen

Dietmar Pfähler: „Durch die vielen Aktionen haben die Kinder den Geburtstag aktiv miterlebt und mitgestaltet!“

Für Dietmar Pfähler war das Gesamtpaket im Geburtstagsjahr das Highlight. „Durch die vielen Aktionen haben die Kinder den Geburtstag aktiv miterlebt und mitgestaltet“, freut sich der 1. Vorsitzende des Vereins. „Alle Aktionen sind das Fundament für weitere Vorhaben!“ Die Aufgaben der Mitarbeiterschaft werden vielfältiger, die Angebote für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Amputation stetig erweitert. Ohne engagierte Kooperations- und Unternehmenspartner wäre der Aufwand in seiner Komplexität schlicht nicht machbar. „Es ist unglaublich toll, was wir an Unterstützung erhalten – allen voran von der Dietmar Hopp Stiftung. Das bedeutet uns unheimlich viel und dafür sind wir sehr dankbar“, hält Pfähler abschließend fest und wagt bereits einen verschmitzten Blick Richtung 20 Jahre Anpfiff ins Leben e.V.: „Dann machen wir wieder etwas Bemerkenswertes.“

Christopher Benz

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3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

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