„Anpfiff ins Leben“ legt großen Wert darauf, dass junge Sportler ihren Horizont erweitern und gemeinsame Erlebnisse mit Behinderten, Senioren oder chronisch kranken Kindern teilen!

15 Jahre 15 Geschichten - Über den Tellerrand hinausblicken

Der Mensch steht im Mittelpunkt bei „Anpfiff ins Leben“. Im Förderbereich Soziales bringt die gemeinnützige Organisation Sportlerinnen und Sportler immer wieder mit Senioren, Menschen mit Behinderung oder mit benachteiligten Gruppen zusammen. Allen Beteiligten ergibt sich daraus der „Blick über den Tellerrand“ hinaus.

Wie geht es anderen Menschen, die nicht die gleichen Interessen teilen, die nicht den Großteil ihrer Freizeit mit Sport oder der gerade angesagten Musik verbringen? Verständnis und Respekt untereinander zu entwickeln ist das Ziel, das durch soziale Projekte bei den Jugendlichen erreicht werden soll.

Gruppenfoto Soziale Aktion der U16 vom SV Waldhof Mannheim
Gruppenfoto Soziale Aktion der U16 vom SV Waldhof Mannheim


„Von der U13 bis zur U19 unterstützen die Jugendmannschaften einmal pro Jahr ein solches Projekt. Die U16 aus Mannheim hat letzte Saison beispielsweise bei einer Spendenaktion für krebskranke Kinder mitgemacht“, erläutert Stefanie Wild, Leitung Schule/Beruf/Soziales bei Anpfiff ins Leben e.V., wie die Jugendmannschaften aktiv an den Projekten teilnehmen.

Soziale Aktion der U16 beim SV Waldhof
Soziale Aktion der U16 beim SV Waldhof


Positiver Nebeneffekt: Es weckt ungeahnte Interessen, stärkt soziale Kompetenzen und das Selbstbewusstsein. Manch einer entdeckt bei so einem Projekt gar seine Berufung. Tim Weber ist der lebendige Beweis dafür. Der 18-jährige Mannheimer hat bereits zu Grundschulzeiten beim SV Waldhof Mannheim gespielt und im Jugendförderzentrum die Nachhilfe-Angebote genutzt. Als 13-Jähriger beteiligte er sich als Trainer beim Sportfreunde-Camp, das in Kooperation mit der Lebenshilfe Mannheim stattfindet. Die Intention dieses integrativen Angebots besteht darin, sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit zu bieten, tiefere Einblicke in die Sportarten Fußball, Handball, Golf sowie Eishockey zu erhalten.
Weber hatte „Blut geleckt“, er empfand große Freude dabei, hilfsbedürftigen Menschen tatkräftig und mit großer Empathie sprichwörtlich unter die Arme zu greifen.

„Als ich 14 Jahre alt war, hat mich Marcus Zegowitz von ,Anpfiff ins Leben‘ gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, bei der integrativen Fußballschule mitzumachen“, erinnert sich Weber an den Beginn seiner Trainertätigkeit zurück.

Immer freitags coachte er Kinder und Jugendliche, die voller Begeisterung gegen das runde Leder traten. Aktuell absolviert Weber das Duale Berufskolleg in der Fachrichtung Soziales, geht zwei Tage die Woche zur Schule und ist an drei Tagen im Kindergarten der Lebenshilfe. Als prägend empfand er seine Zeit bei Anpfiff ins Leben e.V.: „Das hat mir gezeigt, dass ich etwas im sozialen Bereich machen möchte. Nach dem Berufskolleg will ich mein Fachabitur ablegen und im Anschluss Soziale Arbeit studieren.“

Tim Weber mit seinem Bruder beim Sportfreundecamp im Jahre 2014
Tim Weber (li) mit seinem Bruder beim Sportfreundecamp in Mannheim im Jahre 2014

Als erster Kooperationspartner im Bereich Soziales ist FortSchritt St. Leon e.V. dabei.

FortSchritt als erster Partner im Bereich Soziales

FortSchritt und Anpfiff ins Leben e.V. wurden im selben Jahr gegründet. „Im Mai 2001 hatten wir eine Veranstaltung, bei der Anton Nagl sein Förderkonzept vorgestellt hat.

Dadurch entstand der erste Kontakt und schließlich auch die immer noch bestehende und hervorragende Kooperation“, erzählt Susanne Huber, Vorsitzende von FortSchritt St.Leon. Sie selbst hat den Verein für Kinder und Jugendliche mit Behinderung damals mit anderen betroffenen Eltern gegründet.

Einweihung der FortSchritt-Räume in St. Leon-Rot
Auch Dietmar Hopp war bei der Einweihung der FortSchritt-Räume in St.Leon-Rot dabei

Dank der Dietmar-Hopp-Stiftung wurden die ersten Räume für FortSchritt in Walldorf angemietet. Bei gemeinsamen Feriencamps kamen die Kinder beider Vereine beim Spielen, Basteln oder Malen miteinander in Kontakt. Nach und nach erweiterte FortSchritt sein Angebot.

Ab 2008 wurde der Verein in das Mädchen- und Frauenförderzentrum St. Leon-Rot integriert und nutzte dort einen Raum für seine Angebote. Inzwischen konnte dank einer Spendenaktion von RTL sowie der Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung die obere Etage des Gebäudes komplett für FortSchritt St. Leon e.V. ausgebaut werden.

Dort kümmern sich mittlerweile zwei festangestellte Therapeutinnen um Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Alter von zwei bis 25 Jahren. Susanne Hubers Sohn Marco gehört selbst seit 20 Jahren zu den Geförderten. Außerdem unterstützt der 25-Jährige die FCA-Löwen aus Walldorf als Co-Trainer – auch so ergeben sich immer wieder Synergien zwischen FortSchritt und Anpfiff ins Leben e.V.

Einweihung der FortSchritt-Räume in St.Leon-Rot
Mit einem Festakt wurden die Räume von FortSchritt St.Leon e.V. in Leon-Rot im November 2014 eingeweiht


In anderen Jugendförderzentren sitzen die Kooperationspartner nicht im gleichen Haus – trotzdem sind die Verbindungen eng und für die Jugendspieler stehen regelmäßig soziale Aktionen auf dem Programm.

Kabine auf dem Waldhof renoviert

Zum Beispiel Feriencamps für Kinder mit und ohne Behinderung in Zusammenarbeit mit den Lebenshilfen Mannheim und Heidelberg. In Walldorf hat Petya Ivanova die Veranstaltungsreihe „Jung und Alt on tour“ aufgelegt, bei der die Nachwuchskicker alle ein bis zwei Monate etwas zusammen mit Senioren aus dem Astor Stift oder Hopp-Stift unternehmen.

Gemeinsam gehen Jung&Alt  in Walldorf on Tour
Gemeinsam gehen Jung&Alt in Walldorf on Tour


In der abgelaufenen Saison 2016/17 fanden 44 soziale Projekte in den „Anpfiff ins Leben“-Jugendförderzentren statt, wofür sich insgesamt 1.052 Teilnehmer gemeldet haben. „Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Sportler ihren Horizont erweitern und gemeinsame Erlebnisse mit Behinderten, Senioren oder chronisch kranken Kindern teilen“, sagt Marcus Zegowitz aus der Gesamtkoordination Schule/Beruf/Soziales.
Der Plan für die aktuelle Saison ist bereits gut gefüllt mit zahlreichen Projekten. Auf geht´s!

Christopher Benz

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3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

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