Die Vereinsführung von Anpfiff ins Leben im Jubiläumsjahr 2016/17

Andrea Backes, Leitung der Verwaltung, Stefanie Wild, Leitung der Bereiche Schule, Beruf und Soziales, Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender, Matthias Born, Leitung Sport, Ralf Zwanziger, Leitung Mädchen- und Frauenfußball, Stefanie Kunzelnick, Leitung Marketing, Kommunikation und Fundraising, Simone Born, Strategische Projekte (von links nach rechts).



15 Jahre, 15 Geschichten – die Vereinsführung von Anpfiff ins Leben im Porträt

Zum 15. Geburtstag hat Anpfiff ins Leben e.V. die Reihe „15 Jahre, 15 Geschichten“ aufgelegt und mit Personen gesprochen, die dem Verein eng verbunden sind. In diesem Beitrag stellt sich die Vereinsführung vor, spricht über Wünsche und Innovationen für die Zukunft sowie darüber, wie die strategischen Weichen gestellt werden, damit das gelingt.

„Als hervorragenden, aber komplexen Apparat – so sehe ich ,Anpfiff ins Leben‘ mit der Jugendsportförderung und der Bewegungsförderung für Amputierte“, erklärt der 1. Vorsitzende Dietmar Pfähler. „Dieser Apparat wird von unserem Vereinsführungsteam professionell gesteuert.“

Veranlasst durch den Wechsel der Vereinsspitze von Anton Nagl zu Dietmar Pfähler, wurde 2015 und 2016 ein Prozess zur Standortbestimmung durchgeführt und abgeschlossen. Führungsteam und Mitarbeiterschaft haben Leitziele aufgestellt, die in 2017 und den folgenden Jahren mit Leben gefüllt werden sollen. Außerdem steht die Sportförderung bei Anpfiff ins Leben e.V. künftig unter dem Schlagwort 360-Grad-Förderung. „Wir wollen unseren Sportlerinnen und Sportlern als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen, der sie sportlich, aber auch bei Themen wie Bildung, Gesundheit und Beruf begleitet. Wir betrachten jeweils den Menschen als Ganzes. Dem gesellschaftlichen Wandel, der auch die Anforderungen im Sport betrifft, wollen wir innovativ begegnen, um als Förderung einzigartig zu bleiben“, beschreibt Simone Born, zuständig für strategische Projekte, das Bild der Zukunft.

 

Anpfiff ins Leben e.V. – ein komplexer Apparat
2 Förderbereiche
9 Standorte
50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
120 Lehrkräfte
230 Trainerinnen und Trainer
600 Stunden Einzelgespräche zum beruflichen Scouting pro Saison
15.000 geförderte Menschen seit Gründung
zahlreiche Unterstützer und Kooperationspartner



Damit das gelingt, wollen sich Pfähler und sein Team an wegweisenden Themen orientieren. „Dafür haben wir ein offenes Auge und ein offenes Ohr. Wir wollen wissen: wo geht die Reise hin?“ Dazu gehöre auch, neue Dinge auszuprobieren. „Unsere Tätigkeiten und unsere Führung reflektieren wir und richten sie dann auf die Anforderungen aus. Das gilt nicht nur für unsere Förderbereiche, sondern auch für Verwaltung, Fundraising, Marketing und Kommunikation“, sagt Pfähler.

Zielgruppen aktivieren und mobilisieren ist das große Motto von Stefanie Kunzelnick, die die Bereiche Marketing, Kommunikation und Fundraising leitet: „Digitalisierung ist definitiv ein wichtiges Thema für uns. Ein erster Schritt in dieser Richtung ist mit der neuen Homepage getan. Eventuell werden wir auch neue Kanäle erschließen, um unsere Zielgruppen besser zu erreichen. Trotz der digitalen Fortschrittlichkeit werden wir im Bereich der Partner und Unterstützer weiterhin den engen persönlichen Austausch pflegen.“

„In der Verwaltung bereiten wir uns darauf vor, zukünftig eine Software zur beleglosen Archivierung zu nutzen. Damit wollen wir dem Thema Nachhaltigkeit Rechnung tragen.

Außerdem wird damit der Zugriff auf bestimmte Datenbestände für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleichtert“, erklärt Andrea Backes als Leiterin der Verwaltung. „Ich persönlich begleite seit einigen Monaten wieder einen Auszubildenden. Auf seinem Weg zum Kaufmann für Büromanagement möchte ich ihn in einer Ausbildungskooperation mit unseren Partnern zu einem erfolgreichen Abschluss führen.“

Welche Entwicklungen werden in den Förderbereichen vorangetrieben? „Im Bereich Sport möchten wir unsere Standorte in Sachen Infrastruktur auf einen einheitlichen Stand bringen. Bei der Ausbildung und Qualifizierung unserer Trainerinnen und Trainer wollen wir ein möglichst hohes Niveau erreichen“, erklärt Matthias Born, der die Leitung Sport innehat. „Und wenn ich mir noch etwas wünschen darf, dann dass wir demnächst wieder eine Jugendmannschaft in die Bundesliga bringen!“

Die Vereinsführung von Anpfiff ins Leben im Jubiläumsjahr
Die Vereinsführung im Jubiläumsjahr

Ralf Zwanziger, Leitung Mädchen- und Frauenfußball, blickt stolz auf die Entwicklung in seinem Bereich: „Als wir vor zehn Jahren angefangen haben, war Baden noch Entwicklungsland für Mädchen- und Frauenfußball. Jetzt spielen sowohl die Juniorinnen als auch die Frauen der TSG 1899 Hoffenheim in den höchsten Ligen. Deswegen ist es immer unser Ziel, uns in allen Bereichen sportlich weiterzuentwickeln. Mädchen- und Frauenfußball hat in Deutschland noch viel Potential und das Ausbildungsniveau steigt stetig – da wollen wir natürlich dranbleiben.“


Stefanie Wild sieht für den Bereich Schule, Beruf und Soziales, den sie leitet, vor allem eine große Herausforderung: die Veränderung des Lernens. Faktoren sind dabei unter anderem die Digitalisierung sowie die Einführung der Ganztagesschulen. Zu diesen und anderen Projekten arbeitet der gemeinnützige Verein mit Bildungswissenschaftlern zusammen, um die Lernfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern oder Themen wie Toleranz und Diversity zu etablieren. Die Projekte werden regelmäßig evaluiert, angepasst und zu allgemeingültigen Konzepten ausgearbeitet, die in Zukunft auch anderen Organisationen helfen können.
Die Bewegungsförderung für Amputierte hat sich zum Ziel gesetzt, noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen – denn dieses Breitensport-Angebot ist in Deutschland einzigartig. „In den kommenden Jahren wollen wir daran mitwirken, sowohl im Sitzvolleyball als auch im Amputierten-Fußball einen Ligabetrieb aufzubauen“, freut sich Stefanie Wild.
„Bei all den Vorhaben steht immer eines im Mittelpunkt: die Zukunft der von uns geförderten Menschen. Ihnen wollen wir Perspektiven geben – die Weichen dafür stellt das Führungsteam von Anpfiff ins Leben e.V.“, bekräftigt Dietmar Pfähler.

„,Anpfiff ins Leben‘ – ein komplexer Apparat“ 

Dietmar Pfähler

„360-Grad-Förderung: wir wollen unseren Sportlerinnen und Sportlern als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen“
Simone Born

„Bei all den Vorhaben steht immer eines im Mittelpunkt: die Zukunft der von uns geförderten Menschen“

Dietmar Pfähler

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3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

 

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