Das Konzept des dreitägigen Astronomie-Ferienprojekts war so faszinierend wie wirkungsvoll: Jeder Tag öffnete den teilnehmenden Kindern ein neues Kapitel des Universums – begleitet von Expertinnen und Experten, die ihr Wissen leidenschaftlich weitergaben. Möglich wurde diese außergewöhnliche „Reise durchs All“ durch die Unterstützung der Firma Hochwarth IT, die das Projekt erneut förderte.
Insgesamt 18 junge Weltraumforscherinnen und -forscher begaben sich vom 27. bis 29. Oktober auf eine intergalaktische Mission. Bereits der Auftakt ließ erahnen, dass es viel zu entdecken geben würde. Im „Haus der Astronomie“ tauchten die Kinder in den Workshop „Das Leben der Sterne“ ein. Die Mischung aus anschaulichen Experimenten und spannendem Fachwissen ließ die Kinder schnell zu kleinen Expertinnen und Experten werden.
Am Dienstag erwartete die Kinder ein außergewöhnlicher Programmpunkt: Erstmals machte ein mobiles Planetarium in Hoffenheim Station und füllte die Sporthalle mit Sternenglanz. Andreas Wieck und sein Kollege Christian nahmen die Kinder mit auf eine eindrucksvolle Reise durch ferne Galaxien und über das Himmelszelt. Die Faszination war den Kindern anzusehen: Sternbilder erkennen und die unendliche Weite des Alls erleben – all das wurde plötzlich greifbar. Ergänzt wurde der Tag durch kreative Mitmachaktionen: Aus Mehl und Backkakao entstanden täuschend echte Mondkrater, und mit einer Murmelbahn bauten die Kinder die Bewegung von Planeten nach. Spielerisch lernten sie, wie Schwerkraft und Umlaufbahnen funktionieren.
Der letzte Tag startete mit einem weiteren Höhepunkt: dem Raketenstart. Schon früh standen die Kinder voller Vorfreude bereit, um die von Andreas mitgebrachte Rakete abheben zu sehen. Doch damit war die Mission noch lange nicht beendet. In verschiedenen Workshops tauchten die Kinder tief ein in die Geheimnisse Schwarzer Löcher, erfuhren, wie Herbststernbilder entstehen, und unternahmen schließlich eine fesselnde „Achterbahnfahrt ins Weltall“. Besonders das Thema Schwarze Löcher entfesselte anhaltende Neugier – kaum ein anderes Phänomen hatte die Kinder über die drei Tage hinweg so sehr beschäftigt.




