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Eine traumhafte Vorrunde

Es läuft wie am Schnürchen für die U13 des Anpfiff ins Leben Partnervereins FC Speyer 09. Als Verbandsliga-Spitzenreiter hat die Mannschaft von Trainerin Carina Schmitt die Vorrunde abgeschlossen und damit weit über den eigenen Erwartungen reihenweise Top-Leistungen abgeliefert. In den letzten beiden Partien des Jahres gab es einen 3:0-Sieg in Herxheim sowie ein 1:1-Unentschieden aus dem ersten Rückrundenspiel bei Wormatia Worms.

 

Erstellt von Christopher Benz

Die Zwischenbilanz könnte besser nicht ausfallen. „Es sieht wirklich unfassbar gut aus“, sagt Schmitt. Die Trainerin spricht ihrer Mannschaft ein großes Lob aus und hätte nach der Vorbereitung mit einer derart starken Vorrunde nicht gerechnet, wie sie offen zugibt: „Vor Rundenstart haben wir auf das vordere Drittel gehofft, weil unser 2013er Kader echt gut ist, aber dann hatten wir ziemlich durchwachsene Vorbereitungsspiele.“

Als Zwischenziel hat sie zusammen mit ihrem Trainerkollegen Luan Jahaj, die Torwarttrainerabteilung um Blert Vuthaj und Ingo Paulsen vervollständigt das Trainerteam, acht Punkte aus den ersten vier Spielen ausgegeben. Es wurden jedoch vier klare Siege und dann, „wussten wir, dass hier etwas Großes entstehen kann.“

Drei weitere Siege folgten, ehe das Gipfeltreffen mit dem 1.FC Kaiserslautern anstand. Hier gab es den erhofften Punkt beim 1:1-Unentschieden, was die erhoffte Zielsetzung, Rang drei bis zur Winterpause, mehr als bestätigte.

Später zeigte die Mannschaft, dass sie auch Rückschläge wegstecken kann. Nach der 1:3-Niederlage beim TSV Schott Mainz folgten bis zum Jahresende zehn von zwölf möglichen Zählern.

„In Herxheim haben wir uns lange Zeit sehr schwergetan und sind nur schlecht ins Spiel gekommen“, berichtet Schmitt mit Blick auf das vorletzte Spiel vor der Winterpause und erläutert weiter, warum es am Ende doch mit drei recht ungefährdeten Punkten ein erfolgreicher Samstag wurde: „Wir konnten nach der Halbzeitpause den Druck erhöhen und haben dem Gegner dann keine wirkliche Chance mehr gegeben.“

Das Remis zum Abschluss in Worms ist alles andere als ein Rückschlag gewesen, auch wenn die zwischenzeitliche 1:0-Führung nicht zum Sieg gereicht hat. Nun müssen die Speyerer damit rechnen, dass sie zur Winterpause noch vom FCK, der in Bretzenheim ein Nachholspiel bestreitet, überholt werden.

Eine derart erfolgreiche Vorrunde weckt zwangsläufig Begehrlichkeiten anderer Vereine, die über Nachwuchsleistungszentren verfügen. „Ein paar unserer Jungs sind dafür speziell im Fokus, wir stehen diesbezüglich in einem guten Austausch mit den Klubs und versuchen die bestmöglichen Lösungen für die Jungs zu finden“, so Schmitt.

Priorität besitzt immer die individuelle Ausbildung der Nachwuchskicker. Deshalb wäre der größte Erfolg nicht zwingend die Verbandsliga-Meisterschaft, die ohnehin keinen Aufstieg zur Folge hätte, sondern vielmehr die höchstmögliche Übernahme der Spieler in die spätere U15-Regionalliga-Mannschaft. „Ich will, dass jeder unserer 20 Jungs weiterkommt“, bringt Schmitt die Erwartungshaltung an sich und die Ausbildung der Jugendspieler auf den Punkt.

Nach der Winterpause, die mit Turnieren und Leistungsvergleichen gut gefüllt ist, geht es in der Verbandsliga ab dem 28. Februar 2026 wieder um Punkte. Dann kommt der SV Gonsenheim nach Speyer. Das vermeintliche Highlight beim 1.FC Kaiserslautern steigt am 11. April.

Die U13-Kicker tanzen zusätzlich auf einer weiteren „Hochzeit“, da sie im Viertelfinale des Südwest-Pokals stehen, das im neuen Jahr erst steigt.