Ausgeglichener Beginn mit Chancen auf beiden Seiten
Die Partie startete auf Augenhöhe. Ludwigshafen erarbeitete sich in den Anfangsminuten vor allem über die linke Seite viel Platz und kam durch Casian-Florin Tirei zur ersten guten Möglichkeit. Über Tirei lief viel in der ersten Hälfte - gut herausgespielte Chancen über Links wurden aber vorerst zu eigensinnig vergeben. Tirei und der fleißige Martin Vasilev vergaben aus spitzem Winkel. Nach einer halben Stunde war es dann aber soweit, Ali Imran Talip erzielte die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, obwohl beide Teams sich immer wieder Torraumszenen in der gegnerischen Box erspielten.
Fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Pausenpfiff
Bei Speyer lief über die rechte Seite viel über Benedict Nibler, und der quirlige Ziaulrahman Aslami lief für die Gäste sogar alleine auf den LSC-Kasten zu, vergab aber. Gegen Ende des ersten Durchgangs erarbeitete sich Speyer zwar ein leichtes Übergewicht, doch auch Ludwigshafen blieb über Konter brandgefährlich. Martin Vasilev brach gleich zweimal aussichtsreich durch. Beide Mannschaften ließen vor dem Gehäuse die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Der LSC hatte Pech, als Kapitän Nico Andre Zmudzki mit einem Kracher nur die Latte traf. So ging es in die Pause.
LSC effizienter und dadurch siegreich
Nach dem Seitenwechsel belohnte sich der LSC schließlich für das intensive Spiel nach vorne. Nach einem Foul an Tirei verwandelte Zmudzki den fälligen Strafstoß zum 2:0 (52.). Doch Speyer gab sich keineswegs geschlagen: Die Gäste kamen erneut durch Aslami zu riesigen Chancen, doch erst Nibler erzielte den hochverdienten Anschlusstreffer (62.). Dieser Ein-Tore-Rückstand hielt aber nicht lange, denn Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel von Speyer nutzte Vasilev zur erneuten Zwei-Tore-Führung.
Auf Seiten der Gäste brachte der eingewechselte Saan Albayrak viel Tempo in das Spiel der Speyerer. Er scheiterte zunächst knapp, wurde dann im Sechzehner gefoult und verwandelte selbst zum erneuten Anschlusstreffer (74.). Kurze Zeit darauf wurden die fleißigen Gäste sogar mit dem Ausgleich belohnt. Erneut der starke Nibler setzte sich durch und markierte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich (76.)
Jetzt ging es hin und her mit schnellen Aktionen auf beiden Seiten, beide Teams wollten den Sieg - und Vasilev machte den Unterschied aus. Der LSC-Angreifer setzte sich im gegnerischen Strafraum gut gegen zwei Spieler durch, passte auf den eingewechselte Jason Alexander Njampouop, und der erzielte von halblinks die erneute Führung (81.). Diese brachten die Gastgeber dann auch über die Zeit und sicherten sich damit die Tabellenführung in der Verbandsliga, punktgleich vor der Spielvereinigung aus Ingelheim.


