Zum Hauptinhalt springenZum Seitenfuß springen

Mit Auftrieb und Teamwork – Floßbauaktion der U20-Frauen der TSG Hoffenheim

Als gemeinsamer Auftakt in die neue Saison gab es beim Anpfiff ins Leben Partnerverein TSG Hoffenheim eine besondere Teamaktion für die U20-Frauen. Am Altrhein bei Waldsee sollten die Spielerinnen gemeinsam Flöße bauen und diese anschließend natürlich auch zu Wasser lassen. Unterstützt wurde Anpfiff ins Leben bei dem Projekt zum Teambuilding von stay4business.

 

Erstellt von Uwe Mächtel

Organisiert und begleitet wurde die Aktion von Simon und Louisa von „Abenteuer erleben“. „Wir kommen ursprünglich aus der Erlebnispädagogik und veranstalten Teamevents für Schulen, Firmen und Vereine“, erklärt Simon. Um den Floßbau möglichst spannend zu gestalten, wurden die Mannschaft und das Trainerteam sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen. Sechs bunt gemischte Teams wurden so zusammengestellt, dass auch Spielerinnen zusammenarbeiteten, die sonst vielleicht weniger miteinander in Kontakt stehen.

Aus vier großen Fässern, sieben Holzbalken, einigen Holzplanken, Schnüren und Spanngurten sollte jede Gruppe ein tragfähiges Floß bauen. „Neben Teamwork und Kreativität sind auch Kommunikation und Planung hier ganz wichtig“, erklärt Simon. „Ich glaube nicht, dass hier schon jemand ein solches Floß gebaut hat. Aber ich bin zuversichtlich, dass am Ende alle schwimmen werden.“

Während sich einige Teams direkt auf die Materialien stürzten, planten andere zunächst ihre Konstruktion auf Papier. Die Spielerinnen tauschten ihre Ideen dabei offen miteinander aus, stimmten die einzelnen Arbeitsschritte ab und entwickelten Lösungen für ihre Konstruktionen. Wenn etwas noch nicht richtig passte, wurde gemeinsam weitergetüftelt.

Denn beim Floßbau kommt es nicht nur auf den Auftrieb an. Die vier Fässer sollten möglichst weit außen und symmetrisch angeordnet werden, damit das Floß stabil im Wasser liegt. Der Rahmen aus Holzbalken musste fest genug sein, um die Auftriebskörper sicher zusammenzuhalten und gegen Verdrehen und Verrutschen zu sichern.

So weit die Theorie. In der Praxis verfolgten Simon und Louisa die einzelnen Arbeitsschritte aufmerksam und standen den Gruppen bei Bedarf beratend zur Seite. „Wir haben immer ein Auge darauf, dass die Teams mit ihrer Konstruktion am Ende auch ein Erfolgserlebnis feiern können“, sagt Simon. Ein wenig Inspiration lieferten außerdem die benachbarten Gruppen, bei denen zwischendurch natürlich auch ein wenig gespickt wurde.

Eine eigene Flagge am Floßmast durfte am Ende ebenfalls nicht fehlen. Auch dabei wurden die Teams noch einmal richtig kreativ und tauften ihre Flöße mit eigenen Gedichten und Liedern, bevor die Konstruktionen gemeinsam zu Wasser gelassen wurden.

Dort bestanden schließlich alle ihre Jungfernfahrt auf dem Altrhein. Dabei zeigte sich, dass nicht nur die Fässer für den nötigen Auftrieb sorgten: Mit viel guter Laune, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsam entwickelten Ideen meisterten die Spielerinnen die Herausforderung als Team.