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So lief das erste Halbjahr für die Anpfiff-Vereine

Die Fußball-Vorrunde der Saison 2025/26 ist Geschichte. Deshalb werfen wir einen Blick zurück auf das sportliche Abschneiden der Jugend- und Juniorenteams der Anpfiff ins Leben Partnervereine.

 

Erstellt von Christopher Benz

SV Gimbsheim – Die U17 mit einer ganz starken Vorrunde

Die U19 des SV Gimbsheim gehört zum Spitzenquartett der Kreisliga Alzey Worms. Sie überwintert als Tabellendritter, punktgleich mit dem Zweiten aus Leiselheim und drei Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Alzey. Drei weitere Punkte dahinter lauert Wonnegau. „Die Jungs spielen eine herausragende Saison“, sagt Steven Jones. Der Anpfiff-Jugendkoordinator Sport beim SV Gimbsheim verrät: „Vor Rundenstart hatten wir bei der A-Jugend die größten Bauchschmerzen, weil wir nicht wussten, ob wir überhaupt eine Mannschaft zusammenbekommen.“ Mit Patrik Leonhardt hat Jones aber einen richtig guten Trainer gewinnen können und er schafft es den kleinen Kader Woche für Woche an seine Leistungsgrenze zu führen.

„Es ist besonders schön zu sehen, wie eng hier in Gimbsheim im Jugendbereich zusammengearbeitet wird“, sagt U17-Trainer Mario Cuc und ergänzt, „deshalb gelingt es uns auch, so viele Spieler vom einen in den anderen Jahrgang nach oben zu bringen.“

Damit fasst er die Zielsetzung an eine funktionierende Jugendarbeit prägnant zusammen. In seiner U17, die er mit Matthias Tillschneider trainiert, ist die Vorrunde nahezu perfekt verlaufen. Die eingeschworene Truppe blieb zur neuen Runde zusammen und gehört in der Landesliga zu den Spitzenteams. „Das hat sich die Mannschaft verdient und ich bin sehr stolz auf sie, weil sie sich eben geschlossen für den keinesfalls einfachen Weg entschieden hat“, sagt Jones und fügt hinzu, „die U17 ist, das darf man so sagen, ein richtig starker Jahrgang.“

Der Unterbau in der U16 schlägt sich ganz wacker und verbringt die Winterpause mit 30 Zählern auf einem ordentlichen fünften Tabellenplatz. Das emsige Trainerteam um Mathias Jelsch, Kevin Siebert, Ronny Schwindt sowie Paulo Fernandes legt bei dem jüngeren B-Jugendjahrgang das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung der Jungs. In diesem Zuge darf der ein oder andere immer mal wieder in der U17 oder sogar der A-Jugend aushelfen.

In der C- und D-Jugend geht jeweils eine Mannschaft auf Punktejagd, da es in beiden Jugenden nicht ganz gereicht hat, um zwei Teams zu melden. „Die Jungs ziehen aber alle super mit und was mir ganz wichtig ist, ist die Tatsache, dass die Eltern ebenfalls mit großem Interesse dabei sind und tatkräftig unterstützen“, hebt Jones den familiären Charakter, der in Gimbsheim herrscht, hervor.

Bei der D-Jugend coachen Damir Schwind und Micha Rixecker. Ihr bisheriger Kollege Mike Keller verlässt den Verein nach über sieben Jahren in der Winterpause und möchte bei Mainz-Weisenau in der B-Jugend-Landesliga den nächsten Schritt machen. In der C-Jugend freut sich das Trainertrio bestehend aus Dirk Schröder, Luca Erbeldinger sowie Elias Groll über die Kreisliga-Qualifikation.

Gleich drei Mannschaften hat der SV bei den E-Junioren ins Rennen geschickt. Christian Tzschieter kümmert sich um die E1 und E2, Daniel Feistner, Pascal Grammel und Thomas Dann betreuen die Kinder der E3. Die Jungs der E2 aus dem jüngeren 2016er Jahrgang haben sogar die Qualifikation für die Kreisliga geschafft und dürfen sich dort im kommenden Jahr gegen reihenweise ältere Kinder bewähren.

Die beiden F-Jugendmannschaften werden von der Familie Kayser, Papa Sven mit seinen Söhnen Leon und Lennis, sowie Mark Jones trainiert. Die Trainingsbeteiligung lässt keine Wünsche offen und an den Spieltagen, die außer Konkurrenz stattfinden, schlagen sich die 2017 und 2018 geborenen Kids hervorragend.

Bei den Kleinsten wuseln regelmäßig um die 20 Kinder über den Sportplatz. „Wir trainieren einmal die Woche mit unseren Bambinis und das macht einfach nur riesengroßen Spaß, wenn man die Begeisterung der Jungs und Mädels sieht“, erzählt Levi Paruzynski, der sich um die Bambinis kümmert.

„Wir haben verschiedene Projekte wie zum Beispiel die Sticker-Stars gestartet, die super gut bei Kindern, Eltern und Trainer angekommen sind. Wir haben verschiede Feste organisiert und unser Social Media Bereich wird auch immer bunter und interessanter“, veranschaulicht Jones, wie sehr ihm die Jugendarbeit beim SV Spaß macht. Deshalb sagt er abschließend: „Ich darf ein Häkchen hinter den Jugendbereich machen. Es fühlt sich sehr gut an.“

FC Speyer 09 – Drei Herbstmeisterschaften

Die U19 verfolgt diese Saison ein klares Ziel – Wiederaufstieg. Die Grundlage bildete ein gelungenes Trainingslager im Sommer und in der Liga behauptete sich das Team von Yanick Haag, das auf Rang zwei überwintert, sofort in der Verbandsliga-Spitzengruppe. Bislang gab es lediglich eine Niederlage und auch im Pokal läuft es bestens. Nach dem Erfolg über Gonsenheim darf die U19 im Frühjahr im Viertelfinale ran. „Die Mannschaft ist hochmotiviert, arbeitet geschlossen und blickt optimistisch auf die Rückrunde. Dort wird alles darangesetzt, das ausgegebene Saisonziel zu erreichen“, verspricht der Coach.

Nach einer komplizierten Anfangsphase hat die U18 in der Landesliga-Hinrunde eine positive Entwicklung genommen. Die Serie von zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen bildet eine gute Basis, auf der in der Rückrunde aufgebaut werden kann. Mit drei Neuzugängen und der gezeigten Weiterentwicklung ist das Team gerüstet.

Zufrieden ist Burak Doganay mit der U17. Im zweiten Regionalliga-Jahr steht seine Mannschaft über den Winter auf Platz sechs, lediglich der ein oder andere Punktverlust gegen Kontrahenten aus dem unteren Tabellendrittel schmerzen. Dagegen läuft es gegen vermeintlich Stärkere meist besser, wie Doganay erläutert: „Es freut mich besonders, dass die Mannschaft spielerisch wie auch mental gereift ist. Wir haben in vielen Spielen gezeigt, dass wir mit den Topteams mithalten können.“

Die U15 darf mit einem guten Gefühl die Winterpause verbringen. Die Regionalliga war für alle Jungs Neuland, es wurde reichlich Lehrgeld in der Anfangsphase gezahlt. „Im Laufe der Hinrunde haben sich die Jungs von Michael Graf, Christian Dietz, Florian Schäuble und Kalle Wunder aber gut gefangen und sich an das Niveau gewöhnt, so dass in der Rückrunde direkt angegriffen werden kann“, sagt Marcus Helfenstein, Anpfiff-Jugendkoordinator Sport beim FC 09 und er ergänzt, „ich traue der Mannschaft den Klassenerhalt zu.“

Gleich drei Herbstmeister gibt es in der FC09-Jugend. Die U16 von Nico Schubert und die U14 von Moritz Gass überwintern jeweils ganz oben in ihrer Landesliga. Das Besondere dabei: In beiden Mannschaften spielen hauptsächlich Kicker aus dem jüngeren Jahrgang.

Sogar Verbandsliga-Herbstmeister ist die U13 von Carina Schmitt geworden. Im Rennen um die Meisterschaft ist der 1.FC Kaiserslautern, gegen den es ein hochklassiges 1:1-Unentschieden gab, der größte Konkurrent. „Alle träumen von der Meisterschaft“, verrät die Trainerin. Zusätzlich besteht im Pokal die Chance auf einen Titel, im März steht das Viertelfinale an.

Von der C3, über die U11 bis zur U10 und U9 betonen die Coaches den großen Spaß, den es ihnen bereitet, bei der sportlichen und persönlichen Entwicklung der Jungs und Mädels dabei sein zu dürfen.

„Trotz der sportlichen Erfolge, die diese Teams vorweisen, steht nicht das reine Ergebnis im Vordergrund. Der Fokus liegt klar auf der sportlichen Ausbildung sowie der persönlichen Weiterentwicklung der Kinder. Teamgeist, Fairness und Freude am Fußball bilden dabei die zentralen Leitlinien der Trainings- und Spielarbeit“, so Helfenstein abschließend.

SG Heidelberg-Kirchheim – Starkes Zwischenzeugnis für die U18

Die U19 der SGK hat nach wie vor alle Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga Baden-Württemberg. „Der Saisonstart verlief schwierig, die ersten fünf Partien blieben ohne Sieg, was in dieser engen Liga sofort Druck erzeugt hat“, sagt Christoph Rehm. Der Anpfiff-Jugendkoordinator Sport ergänzt, „positiv ist jedoch, dass das Trainerteam um Hendrik Härtel die Gruppe trotz der Ergebnisse stabil weiterentwickelt hat.“ Entscheidend für den Ausgang der Rückrunde werden die Ergebnisse gegen die direkten Konkurrenten sein.

Die U18 ist eines der positiven Überraschungsteams der gesamten SGK-Leistungsachse. In ihrer ersten Verbandsliga-Saison steht die Mannschaft mit 19 Punkten auf einem starken fünften Platz, bei lediglich zwei Zählern Rückstand zum Dritten. Auffällig ist dabei der mutige Spielstil, den Cheftrainer Ayhan Özdemir implementiert hat: Offensiv, variabel, kreativ, mit klaren Prinzipien in Ballbesitz. Auf diese Weise gelangen mehrere Siege gegen etablierte Teams.

Nach dem Abstieg aus der Oberliga hält sich die U17 im Verfolgerfeld der Verbandsliga. Knackpunkt dafür, dass die Mannschaft von Trainer David Wüst nicht weiter oben steht, war der durchwachsene Start mit nur einem Zähler aus drei Partien. Danach ging es bergauf mit 19 Punkten aus neun Partien, womit zumindest Rang zwei noch in Reichweite liegt.

Die U16 bestätigt ihre Rolle als Landesliga-Meisterschaftskandidat eindrucksvoll. Mit 22 Punkten aus zehn Spielen, zählt die Mannschaft von Emanuel Bleil zu den offensivstärksten der Liga. Besonders hervorzuheben ist, dass die SGK in mehreren Spielen gegen körperlich überlegene Gegner bestehen musste und es gelang fast immer durch spielerische Lösungen. Die Mannschaft agiert mutig und presst hoch.

Als Aufsteiger in die Oberliga ging die U15 mit klaren Ausbildungszielen in die Saison. Tabellenrang zehn mit elf Punkten zeigt, wie schwer die Liga ist, aber sie zeigt nicht, wie mutig dieses Team Woche für Woche spielt. Highlights waren enge Spiele gegen absolute Topteams wie den KSC und Freiburg, bei denen die SGK lange mithalten oder sogar dominieren konnte, ohne dafür mit Punkten belohnt zu werden. Cheftrainer Leif Lichtenberger bleibt unbeirrt: Flacher Spielaufbau, hohes Anlaufen und mutige Positionswechsel sind und bleiben Teil seiner Spielphilosophie.

Die Tabelle zeigt auf den ersten Blick eine schwierige Situation für die U14 von Cheftrainerin Ines Hamma (11 Punkte, Platz 11). „Wer die Spiele aber gesehen hat, erkennt eine häufig fußballerisch überlegene Mannschaft, die eher an den körperlichen Entwicklungsunterschieden der Pubertät scheitert“, erläutert Rehm und ist davon überzeugt, „die Mannschaft besitzt sehr viel Potenzial.“

Die Rückkehr auf das Kleinfeld hat die U13 enorm beflügelt. Das Team zeigt in der Kreisliga genau das Profil, das man in diesem Alter braucht: Hohes Grundtempo, extrem viele Ballaktionen und technische Weiterentwicklung. Mit 19 Punkten und einer Tordifferenz von 40:8 ist das Team von Cheftrainer Paul Wiegräbe eines der dominantesten der Liga.

Die U12 spielt eine herausragende Hinrunde: Ungeschlagen, 24 Punkte aus acht Spielen, ein Torverhältnis von 72:3 und eine beeindruckende spielerische Dominanz. „Das Team von Baris Sahin steht stellvertretend für eine technisch starke, ballsichere und offensiv denkende Ausbildung“, sagt Rehm.

Als Ziel für die Rückrunde steht bei allen Teams die individuelle Förderung der Kicker im Vordergrund.

FC-Astoria Walldorf – Top bei den Kleinen – Verbesserungspotenzial bei den älteren Jahrgängen

Das richtig Gute zuerst. „Bei der U12 bis U15 läuft es sehr gut“, sagen Alex Keller und Julian Hühn. Die sportlich Verantwortlichen für den Jugendbereich beim FC-Astoria Walldorf präzisieren, „die Entwicklung der Mannschaften in diesem Bereich, aber auch der einzelnen Spieler zeigt kontinuierlich nach oben – genau so soll es sein.“

Die dominanteste aller FCA-Mannschaften ist zweifellos die U15. Als souveräner Tabellenführer überwintert die Mannschaft von Marcelus Noukiatchom mit sieben Punkten Vorsprung auf die SpVgg Durlach-Aue, die der einzig verbliebene Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft geblieben ist. Zwölf Siege aus zwölf Spielen, mit dem herausragenden Torverhältnis von 47:6, verdeutlichen die Stärke der Truppe, die sich auf dem besten Weg in Richtung Oberliga befindet.

Die C-Junioren stehen außerdem im Halbfinale des badischen Pokals, das sie sich nach einem starken 2:1-Erfolg im Viertelfinale gegen SV Sandhausen verdient haben. Die Vorschlussrunde steigt am Mittwoch, den 11. März zuhause gegen den Karlsruher SC.

Von der U16 bis zur U19 fällt das Fazit nicht ganz so positiv aus. „Da waren unsere Teams etwas unbeständig in ihren Leistungen“, erläutern Hühn und Keller.

Die U16 befindet sich im Mittelfeld des Tableaus und hat in der Rückrunde das Ziel, deutlich mehr Punkte als in der ersten Saisonhälfte zu holen.

Die U17 des FC-Astoria Walldorf überwintert als Sechster in der Oberliga Baden-Württemberg. „Das ist ordentlich, wobei wir uns ehrlicherweise schon zwei, drei Punkte mehr erhofft hatten, gerade nach unserem starken Start“, sagt der U17-Trainer Patrick Maurer in seinem Fazit zur Saisonhalbzeit.

Der Verlauf der Vorrunde erinnerte zumindest ein wenig an eine Achterbahnfahrt. Zum Auftakt ging es schnell hoch hinaus mit drei Siegen in Serie, unter anderem gegen den Nachwuchs des VfB Stuttgart, ehe es vier Niederlagen nacheinander zu verdauen gab. Insgesamt gab es stets alles oder nichts – Unentschieden sucht man vergebens in den zwölf Ligapartien der Vorrunde. Da sich unterm Strich Siege und Niederlagen genau die Waage hielten, bedeuten 18 Zähler einen Punkteschnitt von 1,5 pro Begegnung.

Tabellarisch steht die U18 zwar genau in der Mitte der Verbandsliga, zur Spitze sind es aber lediglich fünf Zähler Rückstand. Besser geht es dennoch, sechs Siege und fünf Niederlagen werden von einem Remis flankiert. Das lässt in der zweiten Saisonhälfte auf einen Schritt nach vorne für den jüngeren A-Jugend-Jahrgang hoffen.

Unter ihren Möglichkeiten ist die U19 geblieben. Platz neun zur Pause ist nicht das, was sich das Team vorgestellt hat. Nun gilt es in der Winterpause samt anschließender Vorbereitung den Reset-Knopf zu drücken und dann einen Aufwärtstrend ab dem 1. März erkennen zu lassen, wenn die Rückrunde mit dem Derby beim SV Waldhof Mannheim beginnt.

Ludwigshafener SC – U19 und U15 schlagen sich wacker in der Regionalliga

Mit reichlich Verletzungssorgen startete die U19 in die Saisonvorbereitung. „In dieser Phase mussten einige Akteure schneller Verantwortung übernehmen als geplant und machten ihre Sache sehr gut“, sagt Nico Laudenbach. Der Anpfiff-Jugendkoordinator Sport beim Ludwigshafener SC ergänzt: „Der Schritt in die U19 ist spürbar, doch mit zunehmender Spielzeit wurde die Mannschaft mit Punkten belohnt.“

Im ersten Rückrundenspiel der A-Junioren-Regionalliga gab es einen 2:0-Sieg gegen Eintracht Trier. Das gibt Optimismus für die zweite Saisonhälfte im Jahr 2026. Außerdem steht die Mannschaft bei 38 geschossenen Toren, was lediglich vom Tabellenführer aus Gonsenheim übertroffen wird.

Der rein junge A-Jugendjahrgang der U18 hat sich im Verbandsliga-Verfolgerfeld festgesetzt und liefert reihenweise starke Leistungen ab. Rang vier mit 26 Zählern und doppelt so vielen Siegen (8) wie Niederlagen (4) sind ein sehr gutes Zwischenzeugnis für die Elf von David Poyatos und Dominik Amoako, aus der bereits mehrere Spieler in der Hinrunde den Sprung in die U19 geschafft haben.

Die U17 überwintert als Tabellenzweiter in der Verbandsliga. Allerdings muss man festhalten, dass der Meisterschaftszug so gut wie abgefahren ist. Elf Punkte beträgt der Rückstand auf den der Konkurrenz enteilten FK 03 Pirmasens. Daher ist die Vizemeisterschaft das große Ziel der B-Junioren und dafür müssen sie sich in der zweiten Saisonhälfte vor allem gegen zwei Mainzer Klubs behaupten. Der TV 1817 Mainz folgt einen Punkt dahinter als Dritter und wiederum nur einen Zähler weniger hat der TSV Schott Mainz.

In der B-Junioren Landesliga stehen die beiden Anpfiff-Teams aus Ludwigshafen und Speyer punktgleich ganz oben. Der LSC liegt lediglich aufgrund des etwas schlechteren Torverhältnisses hinter dem FC 09. Entscheidend für den Aufschwung war der Jahresendspurt mit 22 von 24 möglichen Punkten aus den letzten acht Spielen. Der Spielplan will es so, dass beide Teams am letzten Spieltag am 30. Mai womöglich ein Finale um die Meisterschaft bestreiten.

Die Ausbeute der U15 kann sich sehen lassen. Als starker Siebter überwintert die LSC-Mannschaft in der C-Junioren Regionalliga inmitten renommierter Vereine wie dem 1.FC Kaiserslautern, dem 1.FSV Mainz 05, der SV Elversberg und der TuS Koblenz. Gegen Elversberg (1:0), Homburg (3:2) und Koblenz (2:0) gelangen jeweils Siege und diese unterstreichen das große Potenzial, dass in der U15 schlummert. Der Lohn dafür ist ein starker Mittelfeldrang und eine Rückrunde ohne Abstiegssorgen, in der die individuelle Entwicklung der Jungs weiter vorangetrieben werden kann.

Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche Teamgeist, der diese Mannschaft auszeichnet sowohl auf als auch neben dem Platz. „Das Team ist eine echte Einheit“, berichtet Laudenbach. Ein großes Kompliment spricht er in diesem Zuge dem neuen Trainerteam um Jeffrey Amoako, Pascal Arnold sowie Kaiwan Disai aus.

Wie bei der U16 stehen auch bei der U14 die Anpfiff-Mannschaften aus Ludwigshafen und Speyer ganz oben zur Winterpause. Der FC 09 hier mit einem Zähler vor dem LSC. Das direkte Duell der beiden steigt bereits am 14. März in Speyer und könnte vorentscheidenden Charakter in Bezug auf den Ausgang der Landesliga-Saison 2025/26 haben. „Mit Blick auf die kommende U15 stimmt hier vieles sehr optimistisch“, so Laudenbach.

In der U13 prägte enormes Verletzungs- und Ausfallpech die Hinrunde. In keinem Spiel stand die komplette Mannschaft zur Verfügung. Punktetechnisch blieb man dadurch hinter den eigenen Erwartungen zurück, dennoch genießen die Jungs weiterhin das absolute Vertrauen des Trainerteams.

Auf einem starken fünften Rang überwintert die U12. Der junge Jahrgang begeistert mit schönem, mutigem Offensivfußball. Die Entwicklung der Mannschaft ist insgesamt sehr erfreulich.