1899 Hoffenheim gewinnt Cordial Cup in Kitzbühel

Erstellt von Christoph Holzenkamp 07.06.2017

Die Freude nach dem Finalsieg kennt keine Grenzen. Foto: Cordial Cup

1899 Hoffenheim behielt im Finale mit 1:0 die Überhand über die Tiroler Auswahl. Foto: Cordial Cup

Gegen den Kirchheimer SC gewann Ludwigshafen mit 2:0. Foto: Cordial Cup

166 Mannschaften fanden sich über das Pfingstwochenende zu einem der wichtigsten Jugendturniere Europas in Kitzbühel ein. In 97 Hotels untergebracht und auf elf Spielorte verteilt wurde der Cordial Cup in den Altersklassen U11, U13, U15 und U15 Girls ausgespielt. Die Mädchen vom „Anpfiff ins Leben“-Partnerverein TSG 1899 Hoffenheim setzten sich gegen die internationale Konkurrenz durch und holten den Siegerpokal in die Metropolregion.

Mit dem traditionellen Schuss in die Menge eröffnete Ex-Profi Jörg Heinrich die 20. Auflage des Cordial Cup in Kitzbühel. Trotz der weiten Anreise hatte sich auch der Nachwuchs internationaler Topteams aus Barcelona und Liverpool bereits zur Eröffnungsfeier am Freitagabend eingefunden. Dieser Enthusiasmus hielt sich über das gesamte Turnier: „Es war eine überragende Veranstaltung mit toller Stimmung“, resümierte Sebastian Ebeling, Jugendkoordinator bei „Anpfiff ins Leben“ am Standort Speyer und Mitglied des Cordial Cup Organisationsteam.

Insgesamt zeigte sich Ebeling mit dem Turnierverlauf mehr als zufrieden: „Es ist an allen Spielorten reibungslos verlaufen und aus keinem der 97 Hotels kam eine Beschwerde.“ Zeitgleich zum Turnier standen sich im Champions-League-Finale am Samstagabend mit Sami Khedira und Mateo Kovacic zwei ehemalige Spieler des Cordial Cups gegenüber. Für eine Prognose, wer von den diesjährigen Spielern ein kommender Star sein wird, ist es aber reichlich früh. Am meisten machte ein Elfjähriger auf sich aufmerksam: Daniel Gudjohnson, Sohn der Island-Legende Eidur Gudjohnson, war der überragende Akteur des U11-Turniers. „Dass in seiner Familie Talent vorhanden ist, war ganz offensichtlich“, urteilte Ebeling.

Für 1899 Hoffenheim endete der Finaltag mit dem erhofften Triumph. Mit einer durchweg starken Turnierleistung und der überragenden Saskia Wagner, die zur besten Torhüterin des Turniers gewählt wurde, avancierten die Kraichgauerinnen schnell zum Favoriten. Dieser Rolle wurden sie mit ihrem 1:0-Finalsieg gegen die Auswahl aus Tirol gerecht. Auch für die Mädchen des FC Speyer sprang ein gutes Ergebnis heraus, am Ende der Gruppenphase landeten sie auf Platz drei.

Von einem Turniersieg durften die anderen „Anpfiff ins Leben“-Vereine nur träumen. Am besten schnitt die U15 des Ludwigshafener SC ab, die mit zehn Punkten denkbar knapp die Qualifikation fürs Achtelfinale verpasste. Immerhin trotze der LSC dem späteren Turniersieger Red Bull Salzburg ein Unentschieden ab. Auch die U15 des SV Waldhof Mannheim schied mit sieben Punkten als Vorrundendritter aus.

Der FC Speyer war zwar in allen Altersklassen vertreten, für sie ging es aber vor allem um Erfahrungswerte. „Die Kinder und Eltern können auf dem Turnier sehen, wie das Niveau auf europäischer Ebene aussieht“, sagte Ebeling: „Das ist einerseits natürlich ein tolles Erlebnis, hat aber auch einen Lerneffekt.“


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