A-Junioren der TSG Hoffenheim feiern Pokalsieg

Erstellt von Philipp Metzler 24.05.2019

Zwei Anpfiff-Vereine im Duell: Hoffenheim gegen Kirchheim.

Die TSG erzielt das nächste Tor.

Erhobenen Hauptes verlassen die SGK-Kicker das Feld.

BFV-Pokalsieger 2019: TSG 1899 Hoffenheim

Nach starker Saison: Die TSG Hoffenheim gewinnt den Pokal.

Am 22. Mai sind die SG Heidelberg-Kirchheim und die TSG Hoffenheim aufeinandergetroffen. Auf dem Sportgelände des FC Bammental haben der Favorit aus Hoffenheim und der Underdog aus Kirchheim um den Pokalsieg und die Qualifikation für den DFB Pokal gespielt. Für beide Teams im Anpfiff ins Leben-Netzwerk findet eine äußerst erfolgreiche Saison ihr Ende.

Im Pokalfinale des Badischen Fußballverbands treffen die A-Junioren der SG Heidelberg-Kirchheim auf die Favoriten des Turniers: die TSG Hoffenheim, Halbfinalist der UEFA Youth League, dem Pendant der Champions League. SGK-Trainer Manuel Moser: „Wir sind nicht unbedingt hergekommen, um die weiße Fahne zu schwenken, das ist klar. Wir wollten defensiv gutstehen und dann mit Nadelstichen, mit einfachem Fußball eben nach vorne zu kommen.“ Auf dem Sportgelände des FC Bammental können etwa 590 Zuschauer in einer spannenden ersten Halbzeit erleben, wie der Plan von Moser aufgeht. Die TSG hat die Ballkontrolle, findet aber kaum Räume für den Abschluss. Amid Khan Agha, Mittelfeldspieler der TSG erklärt: „In der ersten Halbzeit war es ein bisschen schwierig für uns, weil Heidelberg gut hinten drin stand.“
 
6. Spielminute, Heidelberg kontert. Malik Mikona passt zu Lorik Wittman an der rechten Flanke, der den Zweikampf gegen Filip Stojilkovic gewinnt. Wittmann hat ein Auge für Tom Giesler im Zentrum, aber ein starker Ilay Elmkies von der TSG gewinnt den Ball und Hoffenheim beginnt erneut die Suche nach Räumen in der kompakten Abwehr Heidelbergs. Die Versuche werden in der 15. Minute belohnt: Nathan Malonga von der TSG setzt sich im Strafraum gegen Justin Neuner durch und versenkt den Ball im linken Eck. Unhaltbar für SGK-Keeper Modoulamin Danjo. Die SGK bleibt dran, kann aber trotz gutem Spielaufbau bis zum Ende der ersten Halbzeit nichts mehr gegen das 1:0 ausrichten.

Vier Tore in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit steht Heidelberg nicht mehr so kompakt. Da tun sich Räume auf, die Amid Khan Agha nicht entgehen. Er passt zu Filip Stojilkovic, der in der 51. Minute auf 2:0 für die TSG erhöht und nur drei Minute später seinem Team eine komfortable 3:0-Führung beschert. SGK-Sechser Marius Klein: „Klar, mit 0:1 in die Halbzeit zu gehen war noch ok, dann kriegen wir aber in der zweiten Halbzeit relativ schnell zwei weitere Gegentore und liegen dann 3:0 hinten und gegen so eine starke Mannschaft wird es dann schwer.“ Heidelberg ist geknickt und kann sich nicht mehr davon erholen. Die TSG erhöht zudem mit den Treffern von Amid Khan Agha (71. Minute) und Alexander Nitzl (Strafstoß, 85. Minute) auf 5:0. Die TSG Hoffenheim sichert sich verdient den Pokal.

„Ich glaube“, erklärt TSG-Trainer Marcel Rapp, „es ist schon so gekommen, wie wir es erwartet haben, gegen eine Mannschaft, die kompakt verteidigt. Wir haben trotzdem die Spielkontrolle gehabt und die ersten guten Chancen. Nachdem das erste Tor gefallen ist, wurde es einfacher hinten raus. Ich glaube es ist oft so, dass Mannschaften, die kompakt verteidigen viel laufen müssen, alles reinwerfen. Und umso länger das Spiel geht, desto größer werden die Räume und dann haben wir die Räume besser genutzt und so sind auch die Tore entstanden. Aber großen Respekt an Kirchheim, dass sie ins Finale gekommen sind.“

Underdog SGK-Heidelberg hat trotz Niederlage im Turnier überzeugt

Die Heidelberger haben zwar das Finale verloren, können aber auf ein Turnier blicken, in dem sie über sich selbst hinausgewachsen sind. SGK-Trainer Manuel Moser schaut gerne zurück: „Der Weg durch das Turnier ist natürlich Wahnsinn. Wir haben drei oberklassige Mannschaften rausgeschmissen. Allein im Finale zu stehen, war ein Megaerfolg. Ich denke, das 5:0 hört sich für ein Finale hoch an, ist aber eigentlich der normale Leistungsunterschied zwischen Bundesliga und Verbandsliga. Wir haben es heute nicht so top gemacht, aber die letzten drei Spiele waren überragend und deswegen sind wir zufrieden, dass wir hier sein durften.“

Neben dem überraschenden, aber verdienten Einzug ins Pokalfinale spielen die Kirchheimer zudem eine hervorragende Saison und stehen momentan auf Platz 1 der Verbandsliga. Die U18 des FC-Astoria Walldorf stehen nur einen Punkt hinter der SG Kirchheim, dürfen aber aufgrund ihrer U19, die in der A-Jugend-Oberliga kickt, nicht aufsteigen. So steht fest, dass die SGK als Aufsteiger direkt der nächste Aufstieg gelingt: in die U19-Oberliga Baden-Württemberg.   

Neue Herausforderungen für die TSG: „Alles oder nichts.“

Mit dem Pokalsieg des Badischen Fußballverbandes hat sich die TSG Hoffenheim für den DFB-Pokal qualifiziert. Für das Team kein Neuland. Schon zweimal konnte sich das Team für das bundesweite Turnier qualifizieren, bei dem Trainer Marcel Rapp viele Vorteile entdeckt: „Das ist eine sehr gute Geschichte und ich glaube auch für die Jungs, für die Entwicklung ist es ganz gut mal ein Spiel zu haben, bei dem es um alles oder nichts geht und nicht wie in der Runde, wo man dann doch sagen kann, ‚nächste Woche machen wir es wieder gut‘. Und das ist, glaub ich, so das Wichtigste von allen, dass wir Alles-oder-nichts-Spiele haben, und das auf höchsten Niveau. Und deswegen freuen wir uns darauf.“


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