A-Junioren: FC-Astoria Walldorf ringt Aufsteiger SG Heidelberg-Kirchheim mit 2:0 nieder

Erstellt von Philipp Metzler 02.09.2019

Trotz des hier zu sehenden FCA-Strauchlers hatten die Gastgeber im Duell gegen die SGK stets Oberwasser.

Im umkämpften Spiel wurde der FCA seiner Favoritenrolle gerecht.

Der stark beginnende FCA ging mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Zum Saisonauftakt der A-Junioren-Oberliga empfing der FC-Astoria Walldorf am Sonntag die SG Heidelberg-Kirchheim. Auf die ambitionierten Gäste warten nach dem zweiten Aufstieg in Folge nun neue sportliche Herausforderungen. So entwickelte sich das Duell der zwei Anpfiff-Vereine zu einer umkämpften Partie.

Die letzte Saison lief für die SG Heidelberg-Kirchheim unter Trainer Manuel Moser traumhaft: Aufstieg in die Oberliga und Einzug in das Pokalfinale. Walldorf-Trainer Roberto Pinto nimmt seinen Gegner ernst: „Wir wussten, dass wir hier auf einen Aufsteiger treffen würden, der voller Euphorie ist. Ich glaube, dass Manuel Moser eine gute Arbeit in Heidelberg macht. Deswegen haben wir ein schweres Spiel erwartet.“

Heidelberg startet wie Pinto vermutet hat stark, möchte Druck machen. Leon Wihler hat an der linken Flanke leichtes Spiel und ein Auge für Sebastian Tretter. Im Strafraum macht aber Tormann Silas-Tim Bittig den Raum zu eng für Lorik Wittmann, der zu Thomas Hübner passen muss, aber FCA-Kapitän Akin Ulusoy ist zur Stelle und klärt. Walldorf findet insgesamt besser ins Spiel und kann sich mehr Chancen erspielen, wie auch in der 16. Minuten: Josip Saravanja gewinnt den Zweikampf gegen Heidelbergs Tim Wilkening. Saravanja passt zu Ulusoy, Niklas Neumann ist dran, doch Ulusoy zieht aber aus 16 Metern ab und bringt Walldorf mit 1:0 in Führung.

Heidelberg mit Pech im Unglück.

Nach der Führung dominiert Walldorf das Spiel und kann sich einige Chancen erspielen. So auch kurz vor Ende der ersten Halbzeit: In der 39. Minute bauen Ulusoy und sein Team erneut ihr Spiel in der Heidelberger Hälfte auf. Die Gäste können den Angriff zwar abwehren, schießen dann aber den eigenen Mann an, was in einem Eigentor resultiert. Mit dem Stand von 2:0 gehen die Mannschaften in die Pause. „In den ersten 20 Minuten haben wir versucht, Druck zu machen“, fasst SGK-Trainer Manuel Moser zusammen. „Es war etwas zerfahren, aggressiv, aber alles im normalen Umfang. Und dann haben wir das Gegentor bekommen. Das hat Walldorf gut gemacht und dann sind wir ein bisschen in ein kleines Loch gefallen.“ In der zweiten Hälfte stellt die SGK um: „In der ersten Halbzeit hat Walldorf Druck gemacht und wir kamen nicht ins Spiel rein“, erklärt Leon Wihler. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann umgestellt, dieselbe Formation gespielt wie Walldorf und konnten so dagegenhalten. Ich würde sagen, dass wir in der zweiten Halbzeit dann besser waren und unsere Chancen hatten.“

Heidelberg stellt um und findet in das Spiel.

Das Spiel wird ausgeglichener und Heidelberg zeigt sich als eine anpassungsfähige Mannschaft, die mit Herausforderungen umzugehen weiß. Nach einem Foul im Strafraum wird Heidelberg der Strafstoß zugesprochen, Lorik Wittmann scheitert aber am überragenden SGK-Keeper Bittig. In der 75. Minute ergibt sich noch einmal die Chance für Heidelberg. Cem Aydin setzt sich vor dem Sechzehner gegen Alessandro Carocci durch, sein Schuss ist aber leichte Beute für Bittig. So behält Walldorf am Ende verdient die drei Punkte zu Hause. Trainer Roberto Pinto zeigt sich zufrieden: „In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft etwas den Faden verloren, war nicht mehr so dominant. Wir haben nicht mehr den Fußball gespielt, der uns auszeichnet. Aber nach 90 Minuten war das ein hochverdienter Sieg.“

Nach dem Aufstieg möchte Kirchheim in jedem Fall die Klasse erhalten. SGK-Spieler Leon Wihler ist optimistisch: „Wir haben uns für die Saison vorgenommen, dass wir am Ende so um die 30 Punkte haben und auf keinen Fall absteigen. Ich denke, wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, werden wir es schaffen.“ SGK-Trainer Moser möchte dieses Ziel mit Biss und Angriffslust erreichen: „Wir wollen ein bisschen ekelhaft sein. Wenn andere Mannschaften zu uns kommen oder wir zu denen, dann dürfen die sich nicht freuen. Das ist das Ziel.“ Wie die SG Heidelberg-Kirchheim hatte auch Walldorf eine gute letzte Saison. Trainer Pinto kann sich vorstellen, dort anzuknüpfen: „Wir waren letzte Saison nah dran am Aufstieg. Was dieses Jahr die Liga hergibt, wird man sehen. Wichtig war, dass wir heute gut starten. Die Konkurrenz ist groß, das wissen wir. Aber ich denke, dass wir uns vor keiner Mannschaft verstecken müssen.“


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