B-Junioren: SG Heidelberg-Kirchheim II unterliegt SV Waldhof Mannheim II

Erstellt von Barbara Reeder 26.11.2019

Jensy Sandoval Jimenez von der SG Heidelberg-Kirchheim machte ein starkes Spiel, auch wenn er sich in dieser Szene nicht gegen David Tomasulo vom SV Waldhof Mannheim durchsetzen konnte.

Sandoval Jimenez von der SG Heidelberg-Kirchheim wird von Luke Emil Pförtner vom SV Waldhof Mannheim unsanft vom Ball getrennt.

Luke Emil Pförtner vom SV Waldhof Mannheim klärt kurz vor der Linie - legt den Ball aber für eine weitere Torchance ab.

Kleinel Perez Gonzalez von der SG Heidelberg-Kirchheim wird nach einem Sololauf über links im Strafraum von Justin Tamon gestellt.

Für die B-Junioren der SG HD-Kirchheim II war es ein ganz besonderes Derby gegen den SV Waldhof Mannheim II: Mit einem Sieg zuhause hätte der Anpfiff ins Leben-Partnerverein an den Buwe vorbei und auf Platz 3 ziehen können. Es war also alles angerichtet für einen spannenden Fußballnachmittag im Sportzentrum Heidelberg-Süd.

Die Gäste machten von Beginn an Druck. In der 13. Minute landete der Ball zum ersten Mal im Netz der SGK – doch Glück für den Gastgeber, denn Schiedsrichter Alis Karanovic gab den Treffer wegen Abseits nicht. Das war wie ein Weckruf. Danach kamen die Kirchheimer besser ins Spiel und hatten schon eine Minute später die Chance selbst in Führung zu gehen. Doch die Abwehr der Gäste stand gut und ließ nichts anbrennen.

Kirchheim kam häufig nicht über die Mittellinie hinaus. Immer wieder jagten ihnen die Buwe schon im Mittelfeld den Ball ab. In der 17. Minute dann die Riesenchance für Waldhof: Der direkt geschossene Freistoß von Jan Weber verfehlte das Tor nur knapp. Zwei Minuten später setzte Kirchheims Kleinel Perez Gonzalez zum Sololauf auf links an. Im Strafraum wurde er aber von Justin Tamon gestellt. Danach wurden die Gäste wieder stärker und erhöhten den Druck nach vorne. Mit einem Treffer von David Tomasulo gingen sie in der 31. Minute verdient in Führung.

Bessere Ordnung in der zweiten Hälfte

Auch nach der Halbzeit erwies sich Waldhof als der erwartet starke Gegner. Die SGK versuchte sich aus dem frühen Pressing der Gegner zu befreien. In der 45. Minute setzte sich Jensy Sandoval Jimenez im Mittelfeld durch, blieb aber an zwei Waldhof-Spielern hängen.

Einen vielversprechenden Angriff der Gäste konnte die SGK souverän abwehren. Danach brachten die Gastgeber wieder mehr Ordnung in ihr Spiel. Eine Riesenchance von Waldhofs Nummer 10, Luke Emil Pförtner, in der 56. Minute prallte an der Kirchheim-Abwehr ab. Nur wenige Minuten später war Waldhof wieder bärenstark vorm Tor der Gäste. Samuel Knorz klärte in letzter Sekunde auf der Linie. Im Gegenzug passte Kirchheims Julian Siegel den Ball auf Jensy Sandoval Jimenez. Der startete auf links bis zur Grundlinie durch. Doch seine Hereingabe verpuffte, weil kein Mitspieler zur Stelle war.

Doch die SGK wollte nicht aufstecken und warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Trainer Max Kümmerling brachte mit Felix Schell in der 62. Minute einen Stürmer für Innenverteidiger Mustafa Akbari. Doch dadurch waren die Gastgeber hinten offen. Das nutzten die Gäste und suchten die Entscheidung. Kurz vor Schluss, in der 77. Minute traf Matteo Gigliotti für die Buwe zum 2:0 Endstand.

„Waldhof hatte mehr Biss“

„Wir wollten das Spiel gewinnen, aber wir waren fußballerisch einfach zu schwach und hatten zu viele Ballverluste“, zog Trainer Max Kümmerling Bilanz. Vor allem im Mittelfeld habe seine Mannschaft die entscheidenden Fehler gemacht und dort zu viele Bälle leichtfertig hergegeben.

„Waldhof hatte mehr Biss und hat besser kombiniert“, stellte Kümmerling fest. Seine Mannschaft sei insbesondere in der Anfangsphase nicht ganz da gewesen. Das sei aber auch der Umstellung in der Mannschaft geschuldet. Schließlich stand nicht die eingespielte Truppe auf dem Platz. Das sollte aber keine Entschuldigung sein - um gegen Waldhof zu bestehen, hätten seine Spieler von Anfang an hellwach sein müssen und diese Spannung auch über das ganze Spiel aufrechterhalten müssen, so Kümmerling.

Gäste-Trainer Emre Koc war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die haben sich in jeden Zweikampf reingeworfen.“  Seine Strategie, sich nicht zurückziehen und hoch verteidigen, ging auf. Insbesondere in der Schlussphase „hatten wir viel Raum und hätten noch klarere Torchancen bekommen können“.

Schiedsrichter: Alis Karanovic (Heidelberg), Tore: 0:1 (31., David Tomasulo), 0:2 (77., Matteo Gigliotti)


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