Bestens präpariert in die Bewerbungsphase (#14)

Erstellt von Christopher Benz 22.07.2019

Das Anpfiff-BO-Camp zu Gast bei der LBBW.

Anpfiff-Förderung wirkt nachhaltig.

Zentrumsübergreifend lernten die Anpfiff-Schützlinge über Bewerbungen und Berufsorientierung.

Dabei hatten sie sichtlich Spaß.

Über vier Tage hinweg erhielten acht Jugendliche beim BO-Camp (Berufsorientierung für Jugendliche aus der Jugendsportförderung) von Anpfiff ins Leben wertvolle Anregungen für ihr bevorstehendes Berufsleben. Die 17 und 18 Jahre alten Jungs aus Walldorf, Mannheim, Heidelberg und Speyer sprachen hinterher von einer sehr wichtigen Erfahrung bestehend aus etlichen nachhaltig wirkenden Einblicken.

Zum Auftakt absolvierten die Jugendlichen den sogenannten IST 2000R, einen Test zur Strukturintelligenz, der allseits einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die anschließenden Beratungsgespräche mit den Teilnehmern führte Siegfried Köhler, der schon häufig bei Anpfiff-Veranstaltungen zu Gast war.

„Dabei wurde ermittelt, in welche Richtung unser späterer Beruf gehen könnte“, erläuterte Luca Nagelbach. Der 17-Jährige spielt in der Jugend des FC-Astoria Walldorf Fußball, beruflich möchte er etwas im kaufmännischen Bereich machen. „Das hat der Test auch ergeben und weiterhin kam dabei heraus, dass ich im Handwerk ebenfalls gut aufgehoben wäre“, führte er weiter aus und meinte schmunzelnd, „eigentlich halte ich mich aber für handwerklich unbegabt.“

Am Montagnachmittag warfen sich die Jungs in Schale, schließlich wollte jeder optimal gestylt für seine Bewerbungsfotos sein. Julia Machmeier hatte ihre professionelle Fotografie-Ausstattung mitgebracht und fertigte für jeden das perfekte Bewerbungsfoto an.

Bestätigt in seiner Erwartungshaltung wurde Bruno Cruz bei der Auswertung des IST 2000R. Der 17-jährige Mannheimer kann gut mit Zahlen, was der Test passenderweise als Ergebnis auswies. „Sehr spannend fand ich die Vorstellungsrunde, denn dabei haben wir eine Menge wichtiger Tipps für anstehende Bewerbungsgespräche erhalten“, berichtete Cruz. Helene Gattermeier und Sascha Schmitt von ABB leiteten dieses Bewerbungsgespräch-Training am Mittwoch, zu dem die Erstellung einer Bewerbung sowie das sichere Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch gehörten.

Einen besonderen Besuch stattete ein ehemaliger Jugend- und mittlerweile Herrenspieler des Ludwigshafener SC den Jugendlichen ab. Calogero Meli ist 20 Jahre alt und absolviert bei der SAP wie sein Kollege Sinan Kühn ein duales Studium. „Wir haben unseren Studiengang, die Besonderheiten eines dualen Studiums sowie die SAP vorgestellt“, erklärte Meli. Kühn fügte hinzu, „dass wir den Jungs außerdem den Bewerbungsprozess bei SAP näher erläutert haben.“

An den vier Tagen von Montag bis Donnerstag hatten die Jugendlichen ein vollgepacktes Programm zu absolvieren, bei dem aber auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist. Für sportliche Abwechslung sorgte eine Einheit Sitzvolleyball in der Hoffenheimer Sporthalle oder auch ein Besuch des Footbonaut im Trainingszentrum der TSG Hoffenheim. „Ich glaube das war etwas ganz Besonderes für uns alle“, sagte Nagelbach, schließlich spielen die Teilnehmer des BO-Camps allesamt aktiv Fußball. Viel mitnehmen konnten die Teilnehmer außerdem dank Uwe Hollmichel und Gabriele Hoff, die von der Deutschen Bank kamen und einen Impulsvortrag hielten.

Ein ausführliches Bewerbertraining samt Einstellungstest und Reflektionsrunde rundete die Veranstaltung am Donnerstagnachmittag ab. Dafür reisten die Teilnehmer nach Mannheim zur Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Der Nachmittag bei der LBBW stellte für die BO-Camper den perfekten Abschluss ihrer ereignis- und lehrreichen Woche dar, da sie weitere professionelle Einblicke zu einem Bewerbungsablauf erhielten und Gelerntes in die Praxis umsetzen konnten.

Von Anpfiff mit dabei waren Corinna Glogger aus Ludwigshafen, Philipp Schmidt aus Heidelberg, Marcus Helfenstein aus Walldorf, Daniel Hecht aus Mannheim, Lena Forscht aus St.Leon, Jan Kamuf aus Speyer sowie Marcus Zegowitz von der Hauptgeschäftsstelle. „Die Jungs hatten eine intensive Betreuung in einer intensiven Woche“, stellte Zegowitz fest und zeigte sich überaus zufrieden, „da alle sehr gut mitgezogen haben.“

Dieser Beitrag ist Teil (#14) des Schwerpunktthemas Nachhaltigkeit.


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