Billa ballert Hoffe zum SAP Cup Sieg

Erstellt von Christoph Holzenkamp 20.01.2020

Maxi Rall freut sich über ein Tor von Nicole Billa im Finale gegen die SGS Essen.

Auch die Amputierten-Fußballer von Anpfiff Hoffenheim hatten ihren Auftritt.

Zum ersten Mal nach 2016 gewann Hoffenheim wieder den SAP Cup.

Die ebenfalls starken Essenerinnen mussten sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Bei den FrauenfußballCups der Metropolregion Rhein-Neckar gewann der Anpifff-Partnerverein TSG Hoffenheim sowohl den SAP Cup wie den ENTEGA Cup. Zur überragenden Akteurin avancierte Nicole Billa.

Die FrauenfußballCups der Metropolregion Rhein-Neckar hatten das Highlight bis zum Schluss aufbewahrt. In einem furiosen Finale setzte sich die TSG Hoffenheim mit 5:4 in der Verlängerung gegen die SGS Essen durch. Dabei hatten sich die vielen Hoffe-Fans auf den voll besetzten Tribünen bereits auf eine Niederlage gefasst gemacht. Nach dem Führungstreffer durch Nicole Billa schlug die SGS mit Breitenbach, Anyomi, Schüller und Grutkamp gleich vierfach zurück. Damit schien das Finale bereits entschieden. Doch Hoffenheim gab nicht auf. Im rasanten Spiel trafen Lindner und Rall, bevor erneut Billa den Ausgleich erzielte. Damit nicht genug. In der Verlängerung traf wieder Österreichs Fußballerin des Jahres. Mit einer krachenden Direktabnahme in den Winkel beendete sie die Titelträume der SGS und drehte das Spiel komplett. Die als beste Spielerin des Turniers gewählte Stürmerin wurde somit zur entscheidenden Figur. Gleichzeitig zog sie mit ihrem siebten Turniertreffer mit Lea Schüller gleich und holte sich die Torjägerkanone.

Mit einem offenen Schlagabtausch und neun – teils wunderschönen – Treffern im Finale setzten Essen und Hoffenheim einem fantastischen Turnierwochenende das i-Tüpfelchen auf. Eröffnet wurde dieses am Freitagabend mit dem Sodexo FußballCup, den die U20-Vertretung des 1. FFC Frankfurt mit 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg gewann. Als Drittplatzierter qualifizierte sich ebenfalls die U20 der TSG für das Finalturnier. Am Samstag hatten B-Juniorinnen die Chance, sich in der Rauenberger Mannaberghalle zu beweisen. Diese nutzen vor allem die Mädels aus Hoffenheim. Sie dominierten in der Vorrunde und gewannen auch ihre Endrundenspiele gegen Alberweiler und den SC Dortelweil.

Am Sonntag zeigten die sechs Vertretungen der Bundesliga ihre Stärke. Die drei Qualifikanten und der FC Zürich als Gast aus der Schweiz hatten das Nachsehen und belegten die letzten beiden Plätze in der Vorrunde. Auch Vorjahressieger Sand schied als Gruppendritter aus. Wer die Gruppe B mit Hoffenheim, Essen und Sand als die stärkere eingeschätzt hatte, sollte Recht behalten. Nachdem Hoffenheim im letzten Spiel der Vorrunde mit 3:2 gegen Essen gewann, sahen sie sich im Finale wieder. Im Spiel um Platz drei setzte sich Frankfurt mit 3:1 gegen Bayer Leverkusen durch.

Neben der TSG Hoffenheim war am Samstag auch die B-Jugend des Anpfiff-Partnervereins FC Speyer dabei. Am Sonntag zeigten zudem die Amputierten-Fußballer von Anpfiff Hoffenheim ihr Können. Unterstützt wurden sie dabei von den TSG-Torhüterinnen Ann-Kathrin Dilfer und Saskia Wagner. Michaela Specht und Tabea Waßmuth vom Bundesligisten der TSG versuchten sich sogar auf Krücken und zeigten, dass sie auch einbeinig noch ein gutes Ballgefühl besitzen.

Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben, zeigte sich von den Leistungen der Fußballerinnen begeistert. „Die Spielerinnen bieten über drei Tage tolle sportliche Leistungen. Insbesondere der SAP Cup ist inzwischen ein Highlight im Kalender des deutschen Frauenfußballs. Deshalb freut es uns, dass wir dabei mithelfen konnten, diese Cups zu dem zu machen, was sie heute sind. Dass unsere Damen von der TSG am Ende nach so einem tollen Finale das Turnier gewonnen haben, setzt dem Ganzen die Krone auf.“

Die Ergebnisse der drei Turniere sowie die persönlichen Ehrungen finden ihr auf dieser Homepage.


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