C-Junioren: Buwe demonstrieren ihre Heimstärke und siegen mit 4:0 über Heidenheim

Erstellt von Barbara Reeder 09.12.2019

Die beiden Aktivposten im Spiel der Buwe beim Zusammenspiel: Aziz Agali (li.) und Melvin-Joe Wiesnet.

Waldhof freut sich über das Tor von Melvin-Joe Wiesnet zum 1:0. Heidenheims Kapitän Alperen Nehir ist bedient.

Nach Ecke für den SV Waldhof hat Gästetorwart Kadir Cetiner den Ball sicher.

Fin Luederwald trifft zum 2:0.

So freuen sich verdiente Sieger.

Es ist das letzte Spiel in der Hinrunde – die Begegnung zwischen den C-Junioren des Anpfiff ins Leben-Partnervereins SV Waldhof Mannheim und des Tabellendritten 1. FC Heidenheim in der Oberliga BW. Das letzte Aufeinandertreffen verlor Waldhof mit 2:1. Aber das war in Heidenheim. Zuhause auf dem Waldhof, das wissen auch die Gegner, sind die Buwe eine Macht.

So kommen die Gastgeber auch auf den Rasen. Mit viel Druck nach vorne bestimmen sie von Beginn an das Spiel. Heidenheim wirkt stellenweise so, als wären sie noch gar nicht richtig angekommen.

Die erste gute Torszene kreieren die Buwe nach rund zehn Minuten. Arlind Zeqiraj (12) bringt einen Freistoß im Strafraum unter. Waldhofs Fisnik Jaija (14) legt den Ball für Aziz Alagi (24) vor. Sein Schuss aus der Drehung findet den Weg ins Tor allerdings nicht. Nach diesem ersten Ausrufezeichen erhöhen die Gastgeber das Tempo. Insbesondere über die linke Außenbahn sorgt Alagi immer wieder für Gefahr.

In Minute 14 die nächste Standardsituation: Beim Eckball für die Gastgeber steht Melvin-Joe Wiesnet goldrichtig und bringt sein Team verdient mit 1:0 in Führung. Damit geben sich die Buwe aber nicht zufrieden. Sie werfen sich in die Zweikämpfe und setzen den Gegner weiter unter Druck. „Wir wollten die Zweikämpfe eklig gestalten“, erklärt Jan Luka Tschunt (13) nach dem Spiel die Strategie. Und sie geht auf. Von Heidenheim kommt über die gesamte Spielzeit wenig Gegenwehr.

Immer wieder Wiesnet

Auffälligster Spieler an diesem Nachmittag ist der Torschütze zum 1:0, Melvin-Joe Wiesnet. Er ist überall zu finden und zeigt viele gute Einzelaktionen. Auch wenn er, genau wie seine Teamkollegen, nach Spielende die gute Mannschaftsleistung lobt: „Wir haben als Team gearbeitet und uns gegenseitig hochgepusht.“ Das habe den Unterschied gemacht. Das sieht Kapitän Samuel Keller (4) genauso. Außerdem „waren wir von Minute eins da mit dem Kopf. Wir sind gut rausgekommen – nicht wie im Hinspiel. Und viele Mannschaften haben auch Respekt hier am Alsenweg zu spielen“.

Der Respekt ist Heidenheim anzumerken. In der 27. Minute hätte es leicht schon 2:0 stehen können, als Wiesnet vor dem Tor der Gäste zum Einschuss bereitsteht. Doch Schlussmann Kadir Cetiner kann Schlimmeres verhindern. Fast im Minutentakt kommen die Buwe jetzt vor den gegnerischen Kasten.
Nach einer guten halben Stunde zeigt sich die Sonne - und Heidenheim auch mal wieder vor dem Tor der Buwe. Relativ unbedrängt zieht Mert Tulum (3) ab. Doch der Schuss ist zu harmlos. Er landet direkt bei Waldhofs Torwart Timo Ulpins, der ihn sicher festhalten kann.

Heidenheims Torwart hat viel zu tun

Danach sind wieder die Hausherren dran. Eine Hereingabe von Waldhofs Timucin Yüksel (19) kann Torwart Cetiner jedoch parieren. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte spielt Wiesnet im Strafraum zwei Gegenspieler aus, trifft aber nur den Pfosten. Viel Tempo, gute Angriffskombinationen und starkes Zweikampfverhalten – das einzige Manko bei den Buwe in der ersten Halbzeit ist die Chancenverwertung. Das moniert auch Trainer Dennis da Silva nach Spielende: „Wir hätten früher in der ersten Halbzeit schon das zweite Tor machen müssen“.

Nach der Pause ist Heidenheim etwas präsenter als vorher. Der Tabellendritte zeigt Aktionen nach vorne und steht hinten zunächst sicherer. Aber die Buwe lassen nichts anbrennen. In der 39. Minute ist es erneut Wiesnet, der nach einer guten Angriffskombination zum Abschluss kommt. Sechs Minuten später setzt sich Alagi gegen Heidenheims Mert Tulum durch. Aus gut 19 Metern scheitert er nur an Torwart Cetiner.

Luederwald trifft zum 2:0

Das 2:0 liegt schon in der Luft. In der 48. Minute nimmt es dann seinen Lauf, als Heidenheim im Mittelfeld den Ball verliert. Im Strafraum ist Fin Luederwald (7) zur Stelle und beendet die Durststrecke an vergebenen Torchancen. Sein Schuss findet die Lücke zwischen Heidenheims Tulum und Akinci und landet im linken Toreck.

Die Gäste haben das Gegentor noch nicht verdaut, da schlägt Waldhof erneut zu. Adrian Gjinofci (11), in der 48. Minute für Timucin Yüksel ins Spiel gekommen, steht gerade 60 Sekunden auf dem Platz, als er allein vorm Tor zum 3:0 trifft.

Waldhof spielt konsequent zu Ende

Trotz der mittlerweile komfortablen Führung stellt Waldhof das Fußballspielen nicht ein und sucht weiter den Weg nach vorne. In der 52. Minute bringt Heidenheims Trainer Florian Scheitenberger zwei frische Spieler. Doch schon eine Minute später erhöht Waldhofs Fisnik Jaija (14) auf 4:0. Danach lassen sich die Gastgeber etwas zurückfallen. Gefährlich wird es noch einmal in der Schlussminute: Alagi bedient Wiesnet mit einem langen Pass, doch Heidenheims Abwehr ist rechtzeitig zur Stelle. So bleibt es nach einem starken Auftritt der Buwe beim 4:0 Endstand.

„Wir haben heute gezeigt, was möglich ist“, freut sich Waldhofs Trainer Dennis da Silva. „So deutlich war das nicht zu erwarten. Heidenheim kam schließlich mit sieben Siegen in Folge. Es war aber verdient – auch in dieser Höhe. Es freut mich, dass sich die Jungs belohnt haben.“ Ein neues Saisonziel habe man nach diesem klaren Sieg jedoch nicht, so da Silva. „Wir wollen einfach so viele Punkte wie möglich holen.“ Solange die Buwe im eigenen Stadion auflaufen, könnte das in der Rückrunde klappen.

Tore: 1:0 Melvin-Joe Wiesnet (14.), 2:0 Fin Luederwald (48.), 3:0 Adrian Gjinofci (49.), 4:0 Fisnik Jaija (53.)

Schiedsrichter: Arthur Mounchili Njoya


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