Der Titel ist zum Greifen nah

Erstellt von Christopher Benz 27.05.2019

Der Tabellenführer aus Kirchheim empfängt Eppingen.

Nach dem Pokalfinale wieder stark auf dem Platz.

Ein seltenes Gefühl: Kirchheim am Boden.

Souverän gesiegt -souverän Tabellenführer. Die SGK hat beste Chancen auf den Titel.

Im Stil einer Spitzenmannschaft entschied die U19 des „Anpfiff ins Leben“-Partnervereins SGK Heidelberg sein letztes Heimspiel der Saison 2018/19 mit 4:1 gegen den VfB Eppingen für sich. Einen Spieltag vor dem Saisonende liegt die SGK damit einen Zähler vor der U18 des FC-Astoria Walldorf.

Lediglich drei Tage nach dem Finale des badischen Pokals, dass die Elf von Manuel Moser gegen den hochfavorisierte Bundesliga-Mannschaft der TSG Hoffenheim mit 0:5 verlor, erwartete sie im Kirchheimer Sportzentrum Süd den Tabellendritten. Ein nicht gerade kleiner Stolperstein, der sich dem Tabellenführer in den Weg stellen sollte, zumal die Spitzenposition zum Zeitpunkt des Anpfiffs bereits an Walldorf übergegangenen war. Der FCA profitierte vom Nichtantritt des 1.FC Bruchsal und gewann daher ohne sich anstrengen zu müssen mit 3:0 am „grünen Tisch“.

Auf dem Kirchheimer Kunstrasen legte die heimische SGK sofort bestimmend los. Dennoch gehörte die erste ernstzunehmende Gelegenheit den Gästen aus dem Kraichgau. Mouha Camara zog nach einem Konter kraftvoll aus spitzem Winkel ab, verfehlte das Gehäuse jedoch knapp (11. Spielminute). Auf der Gegenseite zeigte Malik Mikona wie es geht. Vom lauffreudigen Linksverteidiger Nicolai Münch bestens in Szene gesetzt, legte sich der Spielgestalter die Kugel auf Höhe der Strafraumgrenze zurecht und vollendete mit einem platzierten Linksschuss zur 1:0-Führung.

„Malik ist eine richtige Frohnatur und genau so spielt er auch Fußball“, zeigte sich SGK-Trainer Manuel Moser extrem angetan vom Winter-Neuzugang. Der technisch versierte Linksfuß kam erst in der Winterpause vom FC Dossenheim nach Heidelberg. Dort erzielte er in der Landesliga-Vorrunde in gerade einmal zwölf Spielen sensationelle 29 Tore.

Keine drei Minuten nach dem 1:0 hätte Mikona beinahe das zweite Tor nachgelegt, als seine stramme Volleyabnahme sein Ziel verfehlte. Dafür zielte sein Kollege Dennis Raptis nach 25 Minuten genauer und schob die Kugel aus kurzer Distanz überlegt zum 2:0 ein. Eppingen blieb immer wieder durch Konter gefährlich und setzte die Gastgeber so regelmäßig unter Druck. Am nächsten zu einem Torerfolg kam Danijel Komlenovic, dessen Linksschuss haarscharf am langen Pfosten vorbeistrich (36.).

Mit dem 2:0 für den Favorit ging es in die Pause, für den „Hallo-Wach-Effekt“ sorgte kurz darauf ein Eppinger. Niklas Beck hämmerte das Spielgerät vom Strafraumeck an das Lattenkreuz (51.). „Die erste Halbzeit war in Ordnung, danach hat man gemerkt, dass den Jungs die vielen englischen Wochen in den Knochen stecken“, erklärte Moser die letztlich etwas schwächere zweite Hälfte.

Zoltan Varga verpasste wenig später die Vorentscheidung, als er am aufmerksamen Gäste-Keeper Timo Klausnitzer scheiterte (55.). Bis zur 76. Minute mussten sich die Moser-Schützlinge gedulden, dann war erneut Mikona zur Stelle, der einen Abpraller humorlos zum 3:0 abstaubte. Ganz so leicht wollten sich die Eppinger nicht geschlagen geben, wie Becks Anschlusstreffer keine 60 Sekunden später belegte. Wirklich in Gefahr geriet der souveräne Heimsieg in der Folge allerdings nicht mehr. Ganz im Gegenteil – der stets überzeugende Mikona setzte mit einem platzierten Freistoßtreffer den Schlusspunkt zum 4:1 (90.).

„Jetzt wollen wir natürlich auch Meister werden“, sagte Moser hinterher in Anbetracht der Tatsache, dass der Aufstieg bereits eingetütet ist. Die Verfolger aus Walldorf können nicht aufsteigen, da deren U19 eine Klasse höher in der Oberliga spielt. „Deshalb legen wir am Samstag beim VfR Mannheim noch einmal alles rein was wir haben“, verspricht der SGK-Coach einen fokussierten letzten Auftritt, um das i-Tüpfelchen auf die starke Saison zu setzen.

Schiedsrichter: Arthur Mounchili Njoya. Zuschauer: 60. Tore: 1:0 Malik Mikona (16.), 2:0 Dennis Raptis (25.), 3:0 Malik Mikona (76.), 3:1 Niklas Beck (77.), 4:1 Malik Mikona (90.).


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