"Draußen gibt es mehr als Rechnen"

Erstellt von Simon Stark 12.12.2019

Die Kinder zeichnen geometrische Formen und basteln aus einem Blatt Papier eine Pyramide

Was könnte das wohl werden?

Der spielerische Ansatz und Anspruch steht bei den Entdeckerkindern im Vordergrund

Mathematik polarisiert. Entweder man rechnet mit großem Eifer und Interesse oder man tut sich schwer damit. Dass Mathe mehr ist als ein Zahlenhaufen, dass man Mathe anfassen kann, möchte Sabine Werrmann-Geyer Entdeckerkindern der 2. bis 4. Klasse in spielerischen Übungen zeigen.

Die Kinder sollen lernen um die Ecke zu denken, auf spielerische Art mathematische Phänomene zu entdecken. Denn Zahlen begegnen uns überall. Als Formen, als Figuren, auf dem Schulweg und im eigenen Kinderzimmer. Ziel des Kurses ist es, dass die Grundschüler mit offenen Augen durch diese Welt der Zahlen gehen, Schemen erkennen und ein Interesse an logisch aufgebauten Mustern an Freunde weitergeben. „Draußen gibt es mehr als rechnen“, fasst Birüsk (7) das bisher Gelernte zusammen.

Sabine Werrmann-Geyer möchte in den insgesamt acht Kursen möglichst wenig mit Zahlen arbeiten und setzt lieber auf physikalische Experimente, denn diese bieten praktische Anwendungsmöglichkeiten. Die Schwerkraft lässt sich demnach austricksen, wenn man Murmeln auf einem Boot schwimmen lässt, statt sie einfach untergehen zu lassen. Daumenkinos veranschaulichen optische Täuschungen, Spielzeugautos mit selbst gebasteltem Ballonantrieb und Minikatapulte aus Wäscheklammern demonstrieren verschiedene Energieformen.

An diesem Tag geht es um Geometrie. Die Entdeckerkinder erforschen den Aufbau und die Eigenschaften platonischer Körper. Diese Symmetrie findet sich nicht nur bei Würfeln aus der Spielesammlung und den Pyramiden in Ägypten, sondern auch in Form von Verkehrsschildern und Bauwerken oder als Honigwaben und Spinnweben. Die Kinder zeichnen Flächen, basteln Körper und wissen auf die Frage „Warum ist dieses Dreieck besonders schön?“ sofort die passende Antwort: „Weil alle Linien gleich lang sind“ erklärt Ingrid (10). Ihre Freundin Liv (10) ergänzt, dass das Dreieck besonders stabil ist, „weil es die größte Fläche umschließt!“

Wie hier mit praktischem Ansatz und ohne schulischen Kontext sollen die Grundschulkinder auch bereits in diesem Alter mit schwierigen Themen wie beispielsweise dem Satz des Pythagoras in Berührung kommen. Mathematik kann und soll Blockaden lösen und nicht Ängste schüren. Nur vor dem selbst gebauten Haus aus Schaumstoff und Holzspießen – Materialien, die viel Raum für Kreativität lassen – darf man gesunden Respekt haben.


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