Ein einzigartiger Abend für einzigartige Unterstützer

Erstellt von Sarah Weik 08.03.2017

Das Publikum beim Unternehmerabend von Anpfiff ins Leben e.V.

Dietmar Pfähler zu aktuellen und strategischen Entwicklungen.

Moderatorin Katharina C. Müller interviewt Eicko Schultz-Hanßen und Christian Ast zum Verbundsystem Schule und Leistungssport im Golf Club St. Leon-Rot.

Drei Jugendliche aus der Förderung von Anpfiff ins Leben e.V. erzählen von ihrem Werdegang: Philipp Ochs, Sevda Turan und Jochen Wier.

Stefanie Kunzelnick zu den Unterstützungsmöglichkeiten bei Anpfiff ins Leben e.V.

Networking beim Unternehmerabend von Anpfiff ins Leben e.V.

Sie kamen aus Bensheim und Zuzenhausen, aber auch aus Köln und London: Rund 120 Gäste sind der Einladung von „Anpfiff ins Leben“ gefolgt und haben beim Unternehmerabend im Golf Club St. Leon-Rot am 7. März alte Bekannte getroffen und neue Kontakte geknüpft, sich ausgetauscht, informiert und neue Anregungen für soziales Engagement mitgenommen.

Als Philipp Ochs, Sevda Turan und Jochen Wier die Bühne betreten, wird es still im Golf Club St. Leon-Rot. Jeder der 120 Gäste lauscht gespannt, was sie zu erzählen haben. Wie Phillip Ochs sich trotz Profikarriere im Fußball das Fachabitur erkämpfte, wie Fußballerin Sevda Turan den Ausbildungsplatz als Veranstaltungskauffrau bei m:con ergatterte und wie optimistisch Jochen Wier, der bei einem Unfall beide Unterschenkel und einen Arm verlor, beruflich und sportlich in die Zukunft blickt. Drei Geschichten, die ohne „Anpfiff ins Leben“ vermutlich anders verlaufen wären, drei Geschichten, die den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern zeigt, was sie mit ihrer Unterstützung für den Verein bewirken. „Sie sind Perspektivenschaffer“, formuliert es Stefanie Kunzelnick, Leiterin des Bereichs Marketing, Kommunikation und Fundraising.

Sehen und hören Sie, wie Sevda, Philipp und Jochen beschreiben, wie „Anpfiff ins Leben“ sie auf ihrem Weg begleitet hat.

Locker und familiär, aber dennoch spannend und informativ: So präsentierte sich der Unternehmerabend von „Anpfiff ins Leben“ auch 2017 wieder. Diesmal im noblen Ambiente des Golf Clubs St. Leon-Rot. Eine Gelegenheit für den Austausch untereinander, zwischen Partnervereinen und Sponsoren, Sportlern und Vereinsmitgliedern. Und natürlich eine Gelegenheit für „Anpfiff ins Leben“ zu zeigen, was die Organisation in der Vergangenheit geleistet hat und in Zukunft noch erreichen will.

Darüber gibt der erste Vorsitzende Dietmar Pfähler in seiner Präsentation einen detaillierten Überblick – nachdem er zuvor das Publikum per Zaubertrick mit einem Becherle und einem Ball – der mal da war und mal nicht, plötzlich Zitrone war und dann Mandarine – unterhaltsam verwirrt hat. Pfähler berichtet, wie stark der Bereich Bewegungsförderung für Amputierte im vergangenen Jahr gewachsen ist: Etwa mit der Gründung des neuen Vereins „Anpfiff Hoffenheim“, der es Menschen mit Amputation ermöglicht, Amputierten-Fußball und Sitzvolleyball auch im Ligabetrieb zu spielen. In seinem Vortrag betonte er vor allem auch den Begriff „leading edge“, der aus der Wirtschaft kommt, und mit dem der Verein sein Selbstverständnis ausdrückt, in allen Bereichen eine führende Rolle einzunehmen. In dem er sich etwa mit neuer Homepage und neuer Datenbank modern und professionell präsentiert, Partnervereine mit modernster Technik unterstützt und künftig mit Sonnenenergie fährt. „Wir hätten gerne, dass wir Vorbild werden für andere gemeinnützige Vereine“, wünscht sich der Vorsitzende.

Julia Schwab und Christian Ast von „Anpfiff ins Leben“ sowie Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des Golf Clubs, stellen anschließend das neue Förderkonzept für Top-Talente in St. Leon-Rot vor. Mädchen und Jungen aus der Region sollen so ans nationale und internationale Leistungsniveau herangeführt werden – natürlich ohne die Bereiche Schule, Beruf und Soziales zu vernachlässigen. Nur ein Beispiel von vielen für das Engagement des umtriebigen Vereins.

Stefanie Kunzelnick, die „Schatzheberin“, wie sie von Moderatorin Katharina C. Müller vorgestellt wird, gibt einen Überblick über weitere neue Projekte des Vereins im 15. Geburtstagsjahr. Wie das „Anpfiff“-Mobil, das direkt zu den Eltern und Jugendlichen kommt, die Kreativaktion „Wir bleiben am Ball“ oder die Aufstiegshelfer-Initiative 2017, mit der junge Sportler und Menschen mit Amputationen unterstützt werden sollen. „Bei uns gibt es kein Engagement von der Stange“, betont Kunzelnick, „wir schneiden die Projekte individuell auf die Unternehmen zu. Das ist vielleicht aufwändiger – macht dann aber deutlich mehr Spaß und erzielt die gewünschte Wirkung des gesellschaftlichen Engagements beziehungsweise der Corporate Social Responsibility deutlich besser.“

„Das zeigt einfach, dass sich für junge Menschen jede Anstrengung lohnt“, fasst Dirk Graalmann von Derichs & Graalmann Kommunikation den Abend später in wenigen Worten zusammen. „Der Verein ist einfach etwas Besonderes.“ Dass er so einzigartig ist, bedauert Graalmann allerdings auch ein bisschen. „Bei uns in Köln gibt es sowas leider nicht.“

Deftig-bodenständig bei Currywurst und Gulaschsuppe knüpfen die Gäste nach dem offiziellen Programm dort an, wo sie zuvor im Foyer aufgehört haben: Beim geselligen Austausch. Sie treffen alte Bekannte und lernen neue Gesichter kennen, diskutieren über vergangene Projekte und entwickeln neue Ideen.

„Es war ein interessanter Abend, vor allem anhand der drei vorgestellten Jugendlichen mal ganz konkret zu sehen, was der Verein bewirkt“, sagt Alexander Straub vom Mobile Business Center (MBC) in Mannheim. Er hält einen Flyer zum neuen „Anpfiff“-Mobil in der Hand. „Eine klasse Idee“, sagt er. „Wir können uns gut vorstellen, das mal zu mieten. Vielleicht für ein soziales Projekt, bei dem alle Mitarbeiter gemeinsam mit anpacken.“ Neben ihm steht der Geschäftsführer von MBC, Michael Barth, und lässt sich von Stefanie Kunzelnick Details zur „Aufstiegshelfer-Initiative“ 2017 erklären.

Wie Straub und Barth nehmen viele Gäste Ideen und Anregungen mit auf den Heimweg. „Wir werden bestimmt weiter mit ,Anpfiff ins Leben‘ zusammenarbeiten“, sagt auch Alexander Wessendorf, Geschäftsführer von Fontus Immobilien. Er überlegt, weitere Unternehmen, die im Fontus-Businesspark in der direkten Nachbarschaft des Golfclubs ihren Sitz haben, mit ins Boot zu holen. „Das Engagement lohnt sich einfach. Schließlich ist die Jugend unsere Zukunft.“

Interessiert an den Geschichten von Sevda, Philipp und Jochen? Hier geht es zu unserem Youtube-Kanal. 


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