Ein Favoritensieg ohne große Dominanz

Erstellt von Christopher Benz 18.11.2019

Bereits nach sechs Minuten jubelte der favorisierte FCA zum ersten Mal.

Vor allem in der Anfangsphase entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Das des Tabellenletzten SGK.

In der 18. Spielminute wurde der Kirchheimer Hintermann sogar von seinem eigenen Mitspieler überlistet.

Trotz einer verbesserten Leistung in Durchgang zwei blieb der SGK der Anschlusstreffer verwehrt.

Der Favorit setzte sich durch. Ehe das 2:0 (2:0) der U17 des FC-Astoria Walldorf gegen den Anpfiff-Partnerverein SGK Heidelberg unter Dach und Fach war, mussten sich die Gastgeber allerdings gehörig strecken.

Die Voraussetzungen sprachen ganz klar für Walldorf. Als Achter ging der FCA mit einer ausgeglichenen Bilanz in das Derby. Vier Siegen standen vier Niederlagen bei zwei Remis gegenüber. Damit ist er im Mittelfeld platziert, muss allerdings ein Auge auf die Abstiegsränge behalten, zumal es aus den beiden vorangegangenen Partien nur einen Zähler gab. Für die SGK Heidelberg bleibt das Unternehmen Oberliga aller Voraussicht nach ein einjähriges Vergnügen. Als Tabellenletzter mit null Punkten nach elf Partien machte sich die SGK auf die kurze Reise in die Astorstadt.

Das Wetter wusste selbst nicht so recht, welche Voraussetzungen es beiden Teams mit auf den Weg geben sollte. Zum Treffpunkt beider Mannschaften regnete es kräftig auf dem FCA-Gelände, doch pünktlich zum Warmmachen verzogen sich die dunklen Wolken. Zum Spielbeginn lugte sogar die Sonne hervor – beste Bedingungen also für ein packendes Derby.

Der Auftakt in selbiges verlief für die hellblau gekleideten Hausherren nach Maß. Sechs Minuten zeigte die Uhr an, als Florian Mülbert mustergültig per Kopf zum 1:0 einnetzte. Mit einer fokussierten Einstellung setzte der Favorit das Schlusslicht ständig unter Druck. Fast zwangsläufig stand es nach 18 Minuten 2:0, als ein SGK-ler bei einem Rettungsversuch ins eigene Gehäuse traf. „Die ersten 20 bis 25 Minuten war es sehr ordentlich, danach waren die Jungs mit den drei Punkten im Kopf schon in der Kabine“, erläuterte Walldorfs Trainer Kai Altig, wie er die Partie gesehen hat.

In der Tat schien der FCA mit dem 2:0 im Rücken zufrieden zu sein. Nach und nach befreiten sich die Kirchheimer aus der Umklammerung und setzten selbst Akzente nach vorne. Einzig die ganz klaren Torgelegenheiten fehlten. „Es war extrem bitter, so früh das 1:0 zu kassieren und dann mit einem Eigentor noch weiter in Rückstand zu geraten“, fasste SGK-Trainer Robin Huller das Geschehen aus seiner Sicht zusammen, „in unserer Situation ist es schwierig, dann so ein Spiel offen zu halten, was wir aber geschafft haben.“

Im zweiten Abschnitt hielt die Gäste-Abwehr sämtlichen Angriffen stand. Mit ein wenig Glück wäre der Huller-Elf sogar der Anschluss gelungen, mehrmals verpassten sie einen Treffer nur um Haaresbreite. „Dann wäre es noch einmal eng geworden“, pustete Altig tief durch, hatte aber nie einen Zweifel am Heimsieg, „wir waren uns einfach zu früh zu sicher, haben aber trotzdem verdient gewonnen.“
Bei der SGK ist die Hoffnung groß, bald etwas Zählbares einzufahren. „Wir schauen positiv nach vorne, da die Entwicklung der Jungs passt“, schloss Huller sein Fazit zum Vorrunden-Ende, „wir sind schon deutlich weiter als zu Saisonbeginn und ich bin mir sicher, dass es bald soweit sein wird und wir etwas holen.“

Bevor beide Mannschaften in die Winterpause dürfen, steht etwas Arbeit an. Die SGK muss am Sonntag zur den Stuttgarter Kickers II und empfängt am 30. November zum Jahresabschluss den souveränen Tabellenführer 1. FC Heidenheim 1846. Sogar drei Mal ist der FCA 2019 noch gefordert. Am Samstag erneut zuhause gegen den SSV Ulm 1846 Fußball, sieben Tage darauf im Derby bei der TSG Hoffenheim U16 und am Samstag, den 7. Dezember gegen den SGV Freiberg.

Schiedsrichter: Lukas Heim (Wiesental). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Florian Mülbert (6.), 2:0 Eigentor (18.).


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