Erste Trainingseinheiten erfolgreich absolviert

Erstellt von Christoph Holzenkamp 22.05.2020

Ein Novum für jeden Trainer: Fußballtraining mit Mindestabstand.

Für die jungen Sportler bedeuten die Richtlinien Einzeltraining statt Zweikampf.

Auch am Seitenrand gilt der Mindestabstand. Gute Laune herrscht unter den Anpfiff-Mitarbeitern trotzdem.

Ein Klick auf das Bild führt Sie auf die Organisationsregeln für die Trainingsgestaltung

Die gelockerten Richtlinien zur Eindämmung des Coronavirus bedeuten, dass auch Fußballtraining wieder möglich ist. Allerdings unter strengen Einschränkungen. Auch bei Anpfiff rollte in dieser Woche also erstmals seit Mitte März wieder der Ball. Die Erfahrungen der ersten Trainingswoche hinterlassen gemischte Gefühle.

Bei den Anpfiff-Partnervereinen aus Speyer und Ludwigshafen wurde ab Montag, 18. Mai, wieder der Trainingsbetrieb aufgenommen. Zumindest ein wenig. Die Mannschaften ab der U15 aufwärts konnten in dieser Woche jeweils einmal trainieren. Allerdings unter strengen Auflagen. Sowohl beim Training selbst wie auch bei der Ankunft und Abfahrt vom Trainingsplatz musste stets ein Mindestabstand eingehalten werden. Für unsere Jugendkoordinatoren und Trainer bedeutete die Wiederaufnahme des Trainings also vor allem eine logistische und weniger eine inhaltliche Aufgabe.

Da in Rheinland-Pfalz die Vorgaben der Regierung lockerer sind als in Baden-Württemberg, entschied die Vereinsführung von Anpfiff ins Leben am 14. Mai, zuerst in Speyer und Ludwigshafen einen Trainingsbetrieb zuzulassen. Damit die Sportplätze nicht überlastet werden, wurden diese zunächst nur für die älteren Jahrgänge geöffnet – diesen fällt es schließlich leichter, sich an die diversen Vorgaben zu halten. „Mit unseren Trainern bin ich am Samstagmorgen um 9 Uhr eine Präsentation mit den Ablaufplänen durchgegangen“, berichtet Sebastian Ebeling, Anpfiff-Jugendkoordinator beim FC Speyer 09, über seine Vorbereitung der Wiedereröffnung. Viel Arbeit sei in diese Vorbereitung geflossen, aber dafür klappte es auch direkt bei der ersten Einheit.

Auch Marcel Brenneis, Jugendkoordinator beim Ludwigshafener SC, erzählt von ungewohnten Aufgaben: „Wir haben Zonen zum Umkleiden, zum Trinken und zum Desinfizieren eingerichtet.“ Sowohl Brenneis wie Ebeling lobten ihre Trainer, die sich viel Mühe gegeben und der Situation angemessene Übungen entwickelt hätten. Hilfe erhielten sie dabei von Anpfiffs Trainermentor Jiri Jung, der Organisationsregeln und Tipps für die Gestaltung des Trainingsbetriebs verfasste.

Vor Ort überzeugten sich auch Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben, und der Sportliche Leiter Matthias Born vom Ablauf des Trainings im Ausnahmezustand. Sie teilten die gemischten Eindrücke der beiden Jugendkoordinatoren. „Es tut den Jungs und den Trainern gut, sich wiederzusehen. Mit Wettkampfsport hat es allerdings nichts zu tun, sondern eher mit Gesundheit. Es geht uns darum, den Jugendlichen ein Stück Alltag zu bieten“, sagt Born. Auch Dietmar Pfähler sieht in den bisherigen Trainingseinheiten erfolgreiche erste Schritte: „Unsere Jugendkoordinatoren, die Trainer und die Mannschaften sind sehr gut mit der Situation umgegangen.“

Einig sind sich aber alle darin, dass sie auf eine baldige Rückkehr zu einem normaleren Trainingsbetrieb hoffen. Aktuell sei leider nur möglich, den Bewegungsdrang der Jugendlichen zu befriedigen und sie aus den eigenen vier Wänden zu holen. „Aber wir sehen Fußballtraining nicht als Unterhaltungsprogramm. Wir wollen geordnete Trainingsformen anbieten, die der Entwicklung der Jugendlichen gerecht werden und diese fördern“, sagt Pfähler. Deshalb verspricht er den weiteren Mannschaften der Anpfiff-Partnervereine: „Wir werden weiter sehr genau beobachten, wie sich die Richtlinien entwickeln und dafür sorgen, dass wir innerhalb dieser Richtlinien möglichst gewinnbringendes Fußballtraining ermöglichen.“

Bereits in der kommenden Woche wird dieser auch an anderen Förderzentren von Anpfiff ins Leben stattfinden. Welche Mannschaften ab dem 25. Mai wieder trainieren können, erfahrt ihr auf der Startseite.

(Fotos von Rüdiger Pfeiffer)


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