Junge Fußballer im Land des Lächelns

Erstellt von Katharina C. Müller 16.09.2016

So werden Maultaschen in China gemacht: Kindergarten-Kinder aus Quingdao zeigen wie's geht!

Walldorfer Spieler in Aktion

FCA-Kicker besuchen Kindergarten

Alle Jugendspieler aus der Metropolregion Rhein-Neckar auf dem Kaiserpalast-Gelände in Shenyang

Eine Reise nach China ist etwas Besonderes. Vor allem für Jugendliche und vor allem, wenn die Reise komplett von Unterstützern finanziert wird. Dieses Erlebnis wurde wahr für insgesamt 30 Jugendspieler aus der „Anpfiff ins Leben“-Förderung.

Vom 18. bis 28. August 2016 nahm eine komplette U16-Mannschaft des FC-Astoria Walldorf (FCA) sowie sechs U17-Spieler des SV Waldhof (SVW) zusammen mit weiteren Nachwuchsfußballern aus der Metropolregion Rhein-Neckar an einem deutsch-chinesischen Austausch teil – und traten damit auch als Botschafter Deutschlands auf. Fußball stand im Mittelpunkt der interkulturellen Begegnung und gipfelte im 4. Deutsch-Chinesischen Jugendfußball-Turnier vor mehr als 10.000 Zuschauern in Shenyang. Nachdem 2015 die Mannschaft des FCA gewonnen hatte, siegte 2016 die chinesische Auswahl. Die Walldorfer mussten sich mit Platz zwei zufrieden geben.

Neben dem Fußballtraining standen viele Ausflüge in Shenyang und Qingdao im Osten und Nordosten von China auf dem Programm. Die Gruppe besichtigte Schulen und Kindergärten, besuchte die Oper in Shenyang, mehrere Museen und ein BMW-Werk. Außerdem „haben wir die Kaiserstadt besucht und eine Führung durch die riesige Tempelanlage gemacht“, berichtete Simon Zahalka, Jugendspieler in der U16 des FCA, der übrigens entgegen vieler Vorurteile kein Problem mit dem Essen hatte: „Das Essen hat geschmeckt! Es gab immer Reis und wir haben immer mit Stäbchen gegessen. Wer das nicht konnte, hat es schnell gelernt. Ein Mannschaftskollege hat einen Hühnerkopf in seinem Gericht gehabt und hat den auch gegessen. Das hat ihm sogar geschmeckt! Ich habe meistens Maultauschen gegessen. Die haben in China große Tradition und sind mit Gemüse oder Fleisch gefüllt.“

Absolutes Highlight war für die Jungs das 4. Deutsch-Chinesischen Jugendfußball-Turnier vor mehr als 10.000 Zuschauern im Stadion von Shenyang. „Da waren unsere Jungs natürlich aufgeregt – großes Stadion, viele Zuschauer und sie stehen im Finale“, erinnerte sich Alex Keller, Jugendkoordinator am „Anpfiff ins Leben“-Jugendförderzentrum Walldorf. Die Mannschaft des FCA trat gegen eine chinesische U23-Auswahl an. Simon Zahalka fand „die Stimmung beim Finale überragend!“ Er konnte zwar wegen einer Verletzung nicht mitspielen, sagte aber: „Das Spiel war gut – dafür, dass wir gegen eine U23 gespielt haben. Unsere Mannschaft ist zufrieden mit Platz zwei.“ Auch die Kurpfalz-Auswahl war mit ihrer Leistung zufrieden. „Es ging gerade einmal ein Spiel verloren und das war gegen eine U19 eines Proficlubs“, sagte Tom Schulz, Jugendspieler vom SVW.

Auch wenn hier ein wenig Enttäuschung mitschwang, überwogen doch die positiven Eindrücke aus der Kombination von Sport und kulturellem Austausch. „Für die Spieler war das ein einmaliges Erlebnis. Als gesamte Mannschaft eine Reise zu unternehmen ist schon eine tolle Erfahrung und dann noch nach China, das sich kulturell erheblich von unserer Lebensweise unterscheidet. Sportlich gesehen mussten die Jungs sich auf die neue Umgebung einstellen und als Mannschaft zeigen, dass sie mit älteren Teams mithalten können. Gerade was Disziplin, Beharrlichkeit und Fleiß angeht, konnten sie viel mitnehmen. Mit ihrer offenen Art, positiven Einstellung und ihrem freundlichen Auftreten haben sich unsere Jugendspieler für die Gastfreundschaft der Chinesen bedankt. Sie haben Deutschland in diesen zehn Tagen sowohl sportlich als auch außerhalb des Platzes sehr gut vertreten“, lautete das Fazit von Markus Gaber, Bereichsleiter Sport bei Anpfiff ins Leben e.V., der ebenfalls als Betreuer mitgereist ist.

Initiiert und begleitet haben die Reise Klaus Schlappner, Felix Kurz und Dr. Norbert Egger. Finanziell unterstützt wurde der deutsch-chinesische Austausch von der Dietmar Hopp Stiftung und einigen Unternehmen aus der Region, darunter auch die Volksbank Kurpfalz, die langjähriger „Anpfiff ins Leben“-Partner ist.


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