Sport-Talk in der Maruba: Anpfiff-Koordinatoren und Semih Şahin blicken zurück auf gemeinsame Zeit

Erstellt von Philipp Metzler 16.03.2020

(Moderator Gerhard Mertin, Semih Şahin, Maruba-Gastronom Tuncay Atacan, Daniel Hecht, Simon Landa, v.l.)

Şahins Tour im Anpfiff-Kosmos: Waldhof, Walldorf, Hoffenheim

Das war ein großer Schritt für Semih Şahin: 2019 verpflichtete ihn die TSG Hoffenheim für ihre U23-Mannschaft. Ausgebildet wurde der 20-Jährige in der Jugend des SV Waldhof Mannheim. Hier wurde er von den Anpfiff ins Leben-Koordinatoren Daniel Hecht und Simon Landa begleitet. Bei „Besser Wissen“, dem Sport-Talk in der Maruba, zogen sie ein Fazit. Außerdem gaben Simon Landa und Vertreter des SV Waldhof Mannheim einen Einblick in die Zukunft des Vereins.

Gleich zwei Folgen durften die Zuschauer des Sport-Talks „Besser Wissen“ im Gasthaus Maruba erleben. Im ersten Block sprach Moderator Gerhard Mertin mit Anpfiff-Jugendkoordinator Simon Landa, Fußballlehrer Oscar Corrochano und Horst Seyfferle, Präsidiumsmitglied des SV Waldhof Mannheim, über das geplante Nachwuchsleistungszentrum. Mit diesem Schritt wolle man den Anschluss an andere Vereine nicht verlieren und den Spielern die bestmögliche Ausbildung und eine Perspektive auf dem Waldhof bieten. Ein Kriterium, dass der DFB fordert, ist die Einstellung eines Fußballlehrers. Hierfür konnte man Oscar Corrochano gewinnen, der u.a. Co-Trainer bei Eintracht Frankfurt war und auch für kurze Zeit in der Herrenmannschaft des SV Waldhof Mannheim spielte.

Die Gespräche mit allen Beteiligten findet Präsidiumsmitglied Horst Seyfferle sehr konstruktiv: „Jeder bringt seine Meinung mit ein und dann versuchen wir, das Beste daraus zu machen, dass die Bewerbung gut und anerkannt wird. Und ich hoffe, was Oscar Corrochano angeht, dass er genauso lange bleibt, wie Daniel Hecht und Simon Landa. Dass das ein gewachsenes Team wird, das dann irgendwann die Früchte tragen wird.“ In Bezug auf die DFB-Kriterien betonten Seyfferle und Landa auch die Bedeutung der Infrastruktur, die Anpfiff ins Leben vor Ort für den Verein schuf, die jetzt bei der Bewerbung enorm helfen kann. Die Bewerbung soll Ende des Monats erfolgen.

Fußballer Semih Şahin zieht ein Fazit

Neben der sportlichen Förderung setzt Anpfiff ins Leben auf die Aspekte Schule, Beruf und Soziales. Simon Landa erklärt: „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, eine 360°-Ausbildung anzubieten. Das heißt, Sport, Schule, Beruf und Soziales auf einem Niveau. Wir helfen den Spielern parallel zur sportlichen Ausbildung bei der Suche nach und Bewerbung für Praktika, Ausbildungsplätze und Jobs.“ Wie eine solche Begleitung aussehen kann, erzählt Semih Şahin, der als Jugendlicher von den anwesenden Anpfiff ins Leben-Koordinatoren unterstützt wurde: „Mittags hatte ich kurz frei, für zwei, drei Stunden,“ erklärt Şahin, „dann ging es zur Nachhilfe oder zur Hausaufgabenbetreuung, danach zum Training zum Vollgas geben.“ Er ist froh, dass er dabei war und betont, dass er dadurch sehr profitiert hat.

Daniel Hecht, Koordinator für Schule, Beruf und Soziales führt Feedback-Gespräche mit allen Spielern ab der U15 und gibt den Jugendlichen eine Orientierung: „Bei Semih war es auch ganz lange so, dass er nicht wusste, was er machen möchte. Irgendwann hat sich herauskristallisiert, dass er in der Automobilbranche gerne mal ein Praktikum machen möchte.“ Beim Autohaus Bellemann in St. Leon-Rot, einem Partner von Anpfiff ins Leben, absolvierte er dann zunächst ein Praktikum, bevor er sich erfolgreich für eine Ausbildung bewarb. Die Kontakte zu den Firmen werden über den Verein hergestellt, aber die Jugendlichen müssen selbst aktiv werden, wie Hecht betont: „Die Bewerbung sollen sie selbst schreiben, denn irgendwann müssen sie auch selbst im Leben stehen.“


Machen Sie Anpfiff ins Leben zu Ihrem Partner für das Thema Corporate Social Responsibility. So können Sie Perspektiven für Kinder und Jugendlichen schaffen und ihr Wirken direkt erleben. Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mehr über Ihre Möglichkeiten eines Sponsorings.

3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

Ihre
Möglichkeiten

Durch eine enge Zusammenarbeit mit uns ergeben sich vielfältige und innovative Möglichkeiten, die Wirkung und Reichweite Ihres unternehmerischen Engagements zu multiplizieren. Gemeinsam finden wir für jeden Partner das richtige Förderprojekt.

Spenden oder Sponsoring

Über 50 festangestellte Mitarbeiter, 300 Trainer und 70 Lehrkräfte arbeiten für die Förderung unserer Jugend. Helfen Sie uns dabei!

JETZT
TEAMMITGLIED
WERDEN!

Stellenangebote