U17 der SG Heidelberg-Kirchheim chancenlos gegen TSG 1899 Hoffenheim II

Erstellt von Barbara Reeder 10.03.2020

Der Torschütze zum 0:1, Cem Demir, lässt sich von seinen Mitspielern feiern.

Den Eckball der TSG kann Kirchheims Finn Münster mit dem Kopf klären.

Hoffenheims Henock Liyew ist alleine vor Kirchheims Torwart Akici. Aber die Fahne ist oben.

Kirchheims Kevin Guddas versucht Eren Taha Akgeyik den Ball abzujagen.

Auf Platz 13 der Oberliga Baden-Württemberg steht die SG Heidelberg-Kirchheim schon seit dem 2. Spieltag. Und dann war auch noch die TSG 1899 Hoffenheim II zu Gast. Gegen den Tabellendritten haben die Kirchheimer noch nie einen Punkt geholt. Das sollte sich auch diesmal nicht ändern – und für die SGK ein Nachmittag zum Vergessen werden.

„Ich denke, man hat gesehen, dass da eine Top-3-Mannschaft gegen den Tabellenletzten gespielt hat“, brachte Gästetrainer Kai Herdling die Partie anschließend auf den Punkt. Die Gäste dominierten von der ersten Minute an das Spiel. Nach einer guten Flanke aus dem Mittelfeld setzte sich Hoffenheims Cem Demir (9) gegen Fausto Utech (16) durch. Torwart Yildiray Atici (83) kam weit aus seinem Kasten – kein Problem für Demir, den Ball im Tor unterzubringen. So stand es in der vierten Minute bereits 0:1 für die TSG. Nur zwei Minuten später ließ die Kirchheimer Abwehr Hoffenheims Top-Torjäger Tom Bischof (10) mutterseelenallein im Strafraum. Der nahm das Geschenk dankend an, zog mit links ab – und traf zum 0:2 für die Kraichgauer.

SGK erwacht aus Schockstarre

Nach diesem ernüchternden Auftakt sammelten sich die Gastgeber ein wenig. Beim nächsten Angriff war Utech rechtzeitig da und stellte Hoffenheims Elias Prosic (20) an der Strafraumgrenze. Aber die Partie zwischen den beiden Anpfiff ins Leben-Partnervereinen blieb einseitig. Es spielten eigentlich nur die Gäste.

Einen gut geschossenen Freistoß von Tom Bischof konnte Torwart Atici abwehren. Eine Minute später tauchte Bischof wieder im Strafraum der Kirchheimer auf, aber Utech hatte aufgepasst. Entlastung nach vorne gab es so gut wie nicht. Kirchheim stand mit allen Spielern in der eigenen Hälfte und versuchte, dem Druck der Gäste standzuhalten. Trotzdem gelang es Hoffenheim immer wieder, Chancen zu kreieren. Ein abgeprallter Lattenschuss in der 18. Minute hätte schon das 0:3 für Hoffenheim bedeuten können, aber das Schiedsrichtergespann um Johannes Oeldorf hatte den Ball nicht hinter der Torlinie gesehen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit arbeiteten sich die Kirchheimer auch mal in den gegnerischen Strafraum vor. Doch gegen Hoffenheims gut sortierte Abwehr war kein Durchkommen.

Frische Spieler und Auflösungserscheinungen

Kirchheims Trainer Zdravko Barisic brachte nach der Pause gleich drei frische Spieler. Zunächst zeigte sich die SGK kämpferischer. Doch spielerisch war die Mannschaft den Gästen letztlich nicht gewachsen. Wenn die Kirchheimer den Ball eroberten, waren die Pässe zu ungenau. Viel zu oft landeten sie direkt beim Gegner.

In der 51. Minute flankte Hoffenheims Linus Weik (14) von rechts auf Prosic, der zum 0:3 verwandelte. Damit war die Gegenwehr der Gastgeber endgültig gebrochen - und der Hoffenheimer Torreigen begann. Nur drei Minuten später traf Fabian Wagner (7) nach einem Angriff über die linke Seite zum 0:4. Danach spielten die Gäste kräfteschonend und ließen den Ball zirkulieren. Zehn Minuten später nutzte Demir das Gedränge im gegnerischen Strafraum aus und erhöhte auf 0:5. Es hätte noch schlimmer kommen können, aber Torwart Akici verhinderte in der zweiten Hälfte mit einigen starken Paraden eine historische Pleite. In der 70. Minute war er jedoch machtlos. Bischof traf den rechten Außenpfosten und der Ball landete zum 0:6 im Tor. Kurz vor Schluss köpfte Akici den Ball direkt vor dem Strafraum weg, kam aber nicht rechtzeitig zurück. Vor dem Strafraum lauerte schon wieder Bischof. Kirchheims Abwehr blieb nur ein taktisches Foul. Der Gefoulte trat den Freistoß selbst und verwandelte direkt zum 0:7 Endstand.

„Die Mannschaft hat alles gegeben“

Trotzdem war Kirchheims Trainer Barisic zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Sie haben alles gegeben. Aber Hoffenheim hat jede Gelegenheit genutzt. In der ersten Halbzeit standen wir gut. Doch ab der 60. Minute war die Luft raus.“ Die nächsten Wochen will er mit seiner Mannschaft vor allem Taktik trainieren. „Dann kommen auch die Gegner, die wir schlagen können.“ Zunächst steht aber noch das Spiel gegen den neuen Tabellendritten VfB Stuttgart II an. Gegen die Stuttgarter hatte die SGK in der Hinrunde mit 0:8 verloren.


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