Unterricht zuhause: Digitales Lernen an unseren Förderzentren

Erstellt von Mathis Hager 28.04.2020

Die berufliche Beratung geht auch über Videochat weiter

Statt wie gewohnt in unseren Lernräumen...

...lernen die Kinder und Jugendlichen jetzt von zuhause aus weiter - mit Unterstützung unserer Lernbegleiter

In Zeiten des Coronavirus muss Anpfiff ins Leben kreativ werden. Das gilt für alle Bereiche. Ganz besonders betroffen sind neben den Trainern auch unsere Lernbegleiter, deren Arbeit bei Anpfiff darin besteht, Schüler in ihrer schulischen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Neben Individualförderung und Kursen zur Prüfungsvorbereitung werden auch Lernzeiten angeboten, in denen Schülerinnen und Schüler konzentriert und effektiv lernen können. Es werden Lerntipps weitergegeben und es gibt Regeln, die eine angenehme Lernatmosphäre und ein gutes Miteinander ermöglichen. Doch dieses so wichtige Miteinander und voneinander Lernen ist gerade anders als sonst. Durch die Schließung unserer Förderzentren muss improvisiert werden.

Es ist gerade nicht mehr möglich, gemeinsam an einem Tisch Hausaufgaben zu machen oder sich auf Prüfungen vorzubereiten. Deswegen werden Alternativen gesucht und gefunden: Die so wichtigen Gespräche zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lernbegleitern werden in Zeiten des Virus über Skype oder am Telefon geführt. Unsere Jugendförderzentren sind herausragende Beispiele dafür, wie es trotz einer solchen Krise gelingt, die Arbeit fortzuführen: indem man sich traut, Dinge auszuprobieren und neue Wege zu gehen.

Auch im beruflichen Bereich arbeiten unsere Koordinatoren weiter mit ihren Schützlingen und setzen dabei auf digitale Lösungen. In St. Leon-Rot beispielweise geht die Suche nach einem Ausbildungsplatz weiter wie zuvor: Die Bewerbungsmappe einer Spielerin wird nun in Absprache via Telefon oder E-Mail angefertigt. In Ludwigshafen wurde sogar die Studienorientierung eines Spielers, der dieses Jahr sein Abitur absolvierte, auf diese Weise möglich gemacht. Der Ablauf war genau wie vor Ort auch. Nach einem 45-minütigen Gespräch über Videocall bekam der Abiturient eine Recherche-Aufgabe und es wurde ein erneuter Termin vereinbart.

Allerdings gibt es auch Dinge, die durch einen Videocall nicht ersetzt werden können. Bei Vorstellungsgesprächen kommt es auf Kleinigkeiten an und da funktioniert auch das Coaching eines solchen Gesprächs nicht, wenn man seinen Gesprächspartner nicht mit seiner individuellen Gestik und Körperhaltung, sondern nur einen Ausschnitt auf dem Laptop mit Webcam vor sich hat. Ähnlich wie in St. Leon-Rot und Ludwigshafen läuft es gerade auch in Walldorf, Mannheim, Speyer und Heidelberg. Unser Team bleibt weiterhin via Telefon und WhatsApp mit den Jugendlichen in Kontakt und hilft, wo es nur kann. Doch trotz aller Bemühungen werden gerade immer mehr Schülerpraktika abgesagt. Das ist zwar schade, so bleibt nun jedoch mehr Zeit, sich mit dem Erstellen seiner Bewerbungsmappe zu beschäftigen.

Oft wird unterschätzt, was viele der Spielerinnen und Spieler gerade leisten: Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist es eine große Herausforderung, sich selbst jeden Morgen zu motivieren, etwas für die Schule zu tun. Doch wenn man neben der Vorbereitung auf das Abitur oder die Mittlere Reife auch noch einen Trainingsplan in Eigenregie abzuarbeiten hat, dann entsteht ein Spagat, der ohne feste Struktur von außen nur schwer zu meistern ist. Umso bemerkenswerter ist es, wie viele junge Fußballerinnen und Fußballer diese Aufgabe tagtäglich meistern.

Das Virus zwingt uns kreativ zu werden und wir nehmen diese Herausforderung an. Wir lernen jeden Tag dazu und machen uns darüber Gedanken, wie wir noch besser mit dieser Ausnahmesituation umgehen können. Ein digitaler Workshop bezüglich Bewerbungsvideos oder Videocalls, bei denen den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, Vertretern interessanter Berufe ihre Fragen zu stellen, sind nur zwei unserer Ideen, die wir für euch zu realisieren versuchen und auf die ihr euch in Zukunft freuen könnt.


Machen Sie Anpfiff ins Leben zu Ihrem Partner für das Thema Corporate Social Responsibility. So können Sie Perspektiven für Kinder und Jugendlichen schaffen und ihr Wirken direkt erleben. Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mehr über Ihre Möglichkeiten eines Sponsorings.

3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

Ihre
Möglichkeiten

Durch eine enge Zusammenarbeit mit uns ergeben sich vielfältige und innovative Möglichkeiten, die Wirkung und Reichweite Ihres unternehmerischen Engagements zu multiplizieren. Gemeinsam finden wir für jeden Partner das richtige Förderprojekt.

Spenden oder Sponsoring

Über 50 festangestellte Mitarbeiter, 300 Trainer und 70 Lehrkräfte arbeiten für die Förderung unserer Jugend. Helfen Sie uns dabei!

JETZT
TEAMMITGLIED
WERDEN!

Stellenangebote