Trainer bei Anpfiff – eine Tätigkeit voller spannender Möglichkeiten und sozialer Verantwortung - #7

Sie betreiben ihre Tätigkeit mit Hingabe, stetiger Neugier nach innovativen Trainingsmethoden sowie der wohl wichtigsten Sache, die ein Trainer besitzen muss – die Liebe zum Fußball. Über 250 Trainer und Trainerinnen kümmern sich in den sechs Anpfiff ins Leben-Jugendförderzentren um 105 Mannschaften. So vielfältig wie die Teams, die sie trainieren, sind auch die Trainer der Anpfiff-Partnervereine und von ihnen haben wir bei Anpfiff interessante Persönlichkeiten. In dieser Reihe stellen wir jede Woche einen Namen vor.

Teil 1 Roberto Pinto - Der Ex-Profi


Roberto Pinto hat 129 Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart, Hertha BSC Berlin und Arminia Bielefeld absolviert. Anders als manch anderer arrivierter Ex-Profi hat der Portugiese nach seinem Karriereende 2014, das er passenderweise mit der Oberliga-Meisterschaft beim FC-Astoria Walldorf krönte, als Trainer bewusst klein angefangen. „Zuerst habe ich das Fördertraining in Walldorf und kurz darauf die U12 übernommen“, berichtet Pinto von seinen Anfängen als Coach. Über die U13 und seine parallele Tätigkeit als Sportlicher Leiter in Walldorfs U23, rückte er 2017 zum Cheftrainer der U16 auf.

Ein Astoria-Trainer mit Bundesliga-Erfahrung: Roberto Pinto (in der Mitte am Ball).
Ein Astoria-Trainer mit Bundesliga-Erfahrung: Roberto Pinto (in der Mitte am Ball).


„In dieser Zeit durfte ich unheimlich viel lernen“, sieht der 40-Jährige darin den perfekten Einstieg in das Trainerdasein, „denn du fungierst ebenso als Pädagoge, hast viel mit den Eltern zu tun, was alles eine sehr wichtige Erfahrung für mich gewesen ist, von der ich immer noch zehre.“ Seit einem Jahr ist Pinto nun für die U19, das Aushängeschild der Walldorfer Jugend, zuständig. Seine Schützlinge spielen bis dato eine sehr ordentliche Runde in der Oberliga Baden-Württemberg. Hier kann Pinto seine jahrelange Erfahrung als Bundesligaspieler mit den innovativen Trainingsmethoden eines Anpfiff-Parternvereins wie Astoria in die Praxis umsetzen. Die Infrastruktur ist bei Anpfiff eine der Trumpfkarten. Zusammen mit der sportlichen Leitung um Matthias Born steht ein Netzwerk an kompetenten Fußballfachleuten zur Verfügung.

Trainermentor Jiri Jung (r) ist kompetenter Ansprechpartner im Grundlagenbereich.
Trainermentor Jiri Jung (r) ist kompetenter Ansprechpartner im Grundlagenbereich.


„Bei Anpfiff fehlt es dir an nichts“, ist der ehemalige Flügelflitzer dankbar für die Möglichkeiten, die ihm als Trainer zur Verfügung stehen, „ich denke da zum Beispiel an unseren Leitfaden, aber auch an die regelmäßigen und zahlreichen Fortbildungen, sei es extern oder intern.“ Nachhaltig gefördert werden hier also nicht nur die vielen Spielerinnen und Spieler, auch die Trainer profitieren von den nachhaltig ausgerichteten Strukturen innerhalb des Netzwerks.

Trotz der guten sportlichen Ausgangsposition in der Tabelle, versichert Pinto, um was es ihm vordergründig geht: „Es ist am schönsten zu sehen, wenn möglichst vielen Jungs der Sprung in den Seniorenbereich bei uns gelingt.“

Der FC-Astoria Walldorf kann auf das 360°-Jugendförderkonzept zurückgreifen und verfügt über exzellente sportliche Bedingungen.
Der FC-Astoria Walldorf kann auf das 360°-Jugendförderkonzept zurückgreifen und verfügt über exzellente sportliche Bedingungen.

Teil 2: Dennis da Silva - Der Umgeschulte

Dennis da Silva hätte vielleicht eine ähnlich erfolgreiche Karriere wie Walldorfs U19-Trainer Roberto Pinto hinlegen können. Wenn da nicht sein instabiles Kreuzband gewesen wäre. Im Zwei-Jahres-Rhythmus, mit 19, 21 und 23 ereilte den 23-maligen U19-Bundesligaspieler der TSG Hoffenheim die am meisten gefürchtete aller Fußballerverletzungen. „Nach dem dritten Kreuzbandriss habe ich einen Schlussstrich unter meine aktive Laufbahn gezogen“, erzählt da Silva.

Was nun? Das war die Frage, die sich der junge Mann gestellt hat und die er mit seinem alten Mannschaftskollegen Simon Landa, der die sportlichen Geschicke des Mannheimer Jugendförderzentrums leitet, besprach. Landa bot da Silva in der Winterpause der Saison 2013/14 die vakante Stelle des U13 Co-Trainers an. Über zwei weitere Co-Tätigkeiten in der U14 und U15, hat der heute 28-Jährige im vergangenen Sommer die U15 des SV Waldhof Mannheim als Cheftrainer übernommen.

Da Silvas (hinten am Spielfeldrand, mittig) U15 spielt in der C-Jugend-Oberliga BW eine Top-Rolle.
Da Silvas (hinten am Spielfeldrand, mittig) U15 spielt in der C-Jugend-Oberliga BW eine Top-Rolle.


„Mein nächstes Ziel ist die B-Lizenz und mich gleichzeitig als Cheftrainer zu etablieren“, erläutert da Silva, der ein Faible für die Coerver-Workshops besitzt, die Anpfiff mindestens einmal pro Jahr an jedem seiner Standorte anbietet, „für mich ist gerade die Handlungsschnelligkeit eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ein Fußballer heutzutage mitbringen muss.“

Beim SV Waldhof betreut da Silva die U15.
Beim SV Waldhof betreut da Silva die U15.

Teil 3: Sascha Rausch, der Tausendsassa

U19-Co-Trainer beim FC Speyer 09 und U13/U14-Torwarttrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Wenn man Sascha Rausch erreichen möchte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, ihn im Auto zu erwischen. Es gibt wohl kaum einen anderen Trainer, der in der Woche mehr Zeit für einen Anpfiff-Klub, beziehungsweise auf dem Platz verbringt. Beim FC Speyer 09 ist der ehemalige Torhüter (u.a. FC Nöttingen & 1.FC Bruchsal) Co-Trainer der U19 Regionalliga-Elf, in Hoffenheim ist er Torwarttrainer der U13/14. „Vier Mal Hoffenheim und drei Mal Speyer“, gibt Rausch einen Einblick in seinen Wochenplan, „ich bin jeden Tag auf dem Sportplatz. Das ist meine Leidenschaft und so lange das gut geht, passt es für mich wunderbar.“ Zweifelsohne ist das eine besondere Konstellation im Anpfiff-Netzwerk. Da Kompetenzaustausch bei Anpfiff ins Leben allerdings groß geschrieben wird, funktioniert auch das völlig problemlos.

Sascha Rausch beim Training
In Speyer betreut Rausch die erfolgreiche Regionalliga-Mannschaft der U19 mit.
Anpfiff-Förderung wirkt nachhaltig
Anpfiff-Förderung wirkt nachhaltig


Sollte es in Zukunft für den Beamten bei der Stadt Karlsruhe mit der anvisierten hauptberuflichen Tätigkeit als Trainer funktionieren, wäre das Jugendförderzentrum in Speyer der erste Schritt dafür gewesen. „Hier hat sich in den vergangenen Jahren dank Anpfiff unheimlich viel getan. Wir haben eineinhalb Kunstrasen- und zwei Rasenplätze. Die Infrastruktur könnte besser nicht sein und die Jugendmannschaften im Leistungsbereich spielen ausnahmslos am oberen Limit“, zeigt sich Rausch beeindruckt von der positiven Entwicklung auf der anderen Rheinseite.
Ob im schulischen oder sportlichen Bereich, der FC Speyer hat sich in den letzten Jahren zu einer Marke im Jugendfußball in der Region Vorderpfalz entwickelt. Die TSG 1899 Hoffenheim ist seit Jahren deutschlandweit ein Aushängeschild in Sachen Jugendarbeit.

Sascha Rausch war Torwart
Als ehemaliger Torwart gibt Sascha Rausch seine Erfahrungen bei der Hoffenheimer Jugend weiter.

Teil 4: Besnik Potoku - der Papa

U10-Trainer beim SV Waldhof Mannheim.

Wie Dennis da Silva, U15-Trainer beim SV Waldhof, hat auch Besnik Potoku drei Kreuzbandrisse erlitten. Das ist eine weitere, weniger erfreuliche Gemeinsamkeit, die die beiden Waldhof-Jugendcoaches haben.
Potoku kam zum Trainerjob über seinen eigenen Sohn.
„Ich habe ihn immer zum Training beim Waldhof begleitet und zugesehen, bis mich Jürgen Heuser (Jugendkoordinator der U6-U8) gefragt hat, ob ich nicht die Mannschaft meines Sohnes übernehmen möchte“, verrät der ehemalige Oberliga-Spieler des VfR Mannheim und der TSG Weinheim.

Besnik Tokotu
Besnik Potoku trainiert die U10 des SV Waldhof. (Foto: SV Waldhof Mannheim)


Potoku hat sich daraufhin in Eigenregie vieles selbst angeeignet und gleichzeitig Seminare und Fortbildungen von „Anpfiff“ besucht. Als er 2016 die Mannschaft seines Juniors übernommen hat, war dieser gerade einmal fünf Jahre alt. „Gerade im Umgang mit so kleinen Kindern muss man sich intensiv vorbereiten. Ich achte stets darauf, strukturiert zu arbeiten, denn in diesem Alter geht um das Spielen an sich sowie erste koordinative Grundtechniken, damit die Kids lernen, sich richtig zu bewegen“, weiß Potoku genau, welche Anforderungen in welcher Entwicklungsstufe gefragt sind.

Der Beginn ist gemacht, jetzt möchte sich der Mannheimer weiterbilden. „Dafür ermöglicht Anpfiff es mir, die B-Lizenz-Ausbildung zu absolvieren“, sagt Potoku, der den Eignungstest bereits bestanden hat.

Besnik Potoku mit jungen Fußballern
Die kleinen Waldhof-Kicker hören auf sein Kommando. Foto: privat

Teil 5: Max Hilke - Der aktive Spieler

Max Hilke hat das geschafft, was die von ihm trainierten Kinder in rund zehn Jahren auch erreichen wollen. Über die Jugend des FC-Astoria Walldorf, für die er seit 2011 gespielt hat, führte der Weg des heute 20-Jährigen im Sommer in die U23 von Trainer Andreas Kocher. Dort hat es das Abwehrtalent in dieser Saison bereits 18 Punktspieleinsätze gemacht. Mit dem FC-Astoria belegt Hilke derzeit den fünften Tabellenplatz in der Verbandsliga.

Nebenher trainiert Hilke zusammen mit seinem Kumpel Florian Kirchmann die E2. „Die oberste Priorität ist für mich im Herrenbereich Fuß zu fassen, momentan kann ich aber gleichzeitig ohne Probleme Trainer sein, was mir sehr viel Freude bereitet“, kann es für den angehenden Sportwissenschaft-Studenten nichts Schöneres als Fußball geben. Dass er dies alles als langjähriger Begleiter von Anpfiff ins Leben erfährt, ist ihm wichtig zu erwähnen „Die Unterstützung von Anpfiff hat mir auf meinem schulischen Weg sehr geholfen.“

Max Hilke
Max Hilke:Stammspieler bei der U23 und Trainer bei der E2


Die Frage was Hilke am meisten Spaß bereitet, beantwortet er ohne vorher überlegen zu müssen, „es ist toll zu sehen, wie groß der Wille der Kleinen ist und wie schnell sie sich daher als Fußballer weiterentwickeln.“ Hier tragen Jugendcoaches wie Max Hilke einen wichtigen Teil dazu bei.

Jugendtraining in Walldorf
In Walldorf finden alle Jugendteams exzellente Trainingsbedingungen vor


Anpfiff ins Leben bietet seinen Trainern:

  • Mentor für Trainer (Grundlagenbereich)
  • Jugendleitfaden und Trainerhandbuch
  • Trainingspool
  • Optimale Trainingsausstattung und Infrastruktur
  • Hauptamtliche Ansprechpartner für die Trainer (Jugendkoordinatoren)
  • Leistungsdiagnostik (Leistungsbereich)
  • SAP Sports One (Leistungsbereich)
  • Möglichkeit der Videoanalyse
  • Trainerfortbildungen und Lizenzerwerb
  • Aufstiegschancen

Anpfiff ins Leben ist interessant für:

  • Trainer, die in diesem Bereich Karriere machen wollen
  • Trainer, die einfach nur Freude an der Arbeit mit Kindern haben
  • Eltern
  • Studierende
  • Schüler
  • Einfach Fußballbegeisterte Menschen


Anpfiff steht für Interessierte, die eine Begeisterung für Fußball mitbringen und sich dem Jugendfußball widmen möchten, jederzeit offen. Unser Ziel ist es, auch in Zukunft jungen Fußballerinnen und Fußballern durch exzellent ausgebildete Trainer beste sportliche Möglichkeiten zu bieten. Mehr Infos finden sie bei unseren Stellenangeboten.

Dieser Beitrag ist Teil (#7) des Schwerpunktthemas Nachhaltigkeit

Machen Sie Anpfiff ins Leben zu Ihrem Partner für das Thema Corporate Social Responsibility. So können Sie Perspektiven für Kinder und Jugendlichen schaffen und ihr Wirken direkt erleben. Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mehr über Ihre Möglichkeiten eines Sponsorings.

3.500

Kinder und Jugendliche

werden pro Jahr nachhaltig gefördert

100

Menschen mit Amputation

beraten und betreuen wir individuell

120

Unternehmen

ermöglichen unsere Förderung

56

verschiedene Branchen

bilden unser Netzwerk

 

Anmeldung Tonis Fußball-Camp

Wenn Ihr Kind zwischen acht und elf Jahren alt ist, kann es bei unseren Fußball-Camps auch ohne Vereinszugehörigkeit von unseren professionellen Trainerin profitieren. Die Camps finden an allen Anpfiff-Standorten statt.

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