Wiederverwerten lohnt sich - eine nachhaltige Idee aus Heidelberg (#12)

Für jeden von uns ist es Alltag, Pfandflaschen aufzubewahren und sie nach Verwendung zurückzubringen. Immerhin gibt es Bares zurück. Wo viel Sport getrieben wird, muss viel getrunken werden und wo viel getrunken wird, bleiben leere Flaschen zurück. Gerade wenn diese aus Plastik sind, müssen sie gesammelt werden, um die Umwelt nicht zu belasten. Dafür hat sich das Anpfiff ins Leben-Jugendförderzentrum Heidelberg schon vor Ausrufen des Nachhaltigkeitsjahres ein besonderes System ausgedacht.

Die Vorteile des Sammelsystems sind schnell erzählt. Wer die leeren Flaschen sammelt, verhindert, dass sie auf dem Sportgelände verteilt liegen. Nach Verlassen des Fußballplatzes oder der Kabine ist es allem Verantwortlichen des Anpfiff-Partnervereins SG Kirchheim-Heidelberg ein wichtiges Anliegen, dass die Flaschen nicht einfach zurückgelassen werden, sondern wieder aufgesammelt, mit nach Hause oder an einen besonderen Ort des Jugendförderzentrums gebracht wird. „So können wir mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn unser Jugendförderzentrum und die Sportanlagen bleiben sauber, wir tun etwas für die Umwelt, tauschen sie gegen bares Geld und schaffen ein Bewusstsein“, resumiert Philipp Schmidt, Koordinator Schule/Beruf/Soziales am Anpfiff-Jugendförderzentrum in Heidelberg.

Mehrweg statt Einweg: Dafür sorgt in Heidelberg diese Tonne.
Mehrweg statt Einweg: Dafür sorgt in
Heidelberg diese Tonne.


„Und zusammen mit den verantwortlichen Trainern unseres Partnervereins funktioniert dieses Vorhaben auch äußerst gut“. Letztendlich sei jeder der Jugendlichen selbst dafür verantwortlich, dass die Pfandflaschen nicht am Spielfeldrand oder in der Kabine bleiben. Dafür gibt es am Heidelberger Anpfiff-Standort nämlich eine besondere Tonne, in der sich die Berge Flaschen sammeln lassen. Dass hier jeder mitmacht und so seinen Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit Pfandflaschen leistet, freut den Jugendkoordinator selbstverständlich. Und am Ende kommt es den Mannschaften zu Gute, denn das Bare aus den leeren Flaschen lässt sich wieder reinvestieren. Vor kurzem hat die SGK-Erfolgsmannschaft, die U19, die Pfandflaschen in einen Kasten Radler umtauschen können. Nach dem Erreichen des BFV-Pokalfinales gegen die TSG Hoffenheim und einer bärenstarken Saison inklusive Aufstieg war dieser wohl auch verdient.

Anpfiff-Förderung wirkt nachhaltig.
Anpfiff-Förderung wirkt nachhaltig

Bewusstsein schaffen

Neben den Anreizen, die Jugendspieler zur Teilnahme an diesen System motivieren, ist es insbesondere der Aspekt des Bewusstseins, der Schmidt wichtig ist: „Bewusstsein kann hier in vielerlei Hinsicht verstehen werden: Es muss bei den Kindern und Jugendlichen einerseits ein Bewusstsein für Umwelt und Natur geschaffen werden, aber auch das Pfand ist etwas wert“. Oftmals falle nämlich auf, dass die Jugend kleinere Beträge verschmäht, summieren sich diese allerdings, komme einiges zusammen. Auch aus diesem Grund wirkt Schmidt auf die Jugendlichen ein, das Motto „Mehrweg statt Einweg“ ernst zu nehmen. Das Beispiel mit dem Kasten Bier oder einer anderen „Belohnung“ zeigt, die Jugendlichen können durch einfache Anreize für ein solches Umweltengagement gewonnen werden. „Erst letztens haben wir durch eine zum Überlaufen volle Tonne etwa 30€ Pfand angesammelt“.

Trinkflaschen, personalisiert aus dem zentrumseigenen Wasserspender.
Trinkflaschen, personalisiert aus dem
zentrumseigenen Wasserspender.


Ohnehin hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Da im Schwerpunktjahr 2019 ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt wird, spielt das Thema in diesem Jahr eine prominentere Rolle. Nicht zuletzt durch die weltweite Klimabewegung ist auch den Jugendlichen das Thema nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Umweltschutz nicht mehr fremd. Das trägt dazu bei, dass das Projekt „Mehrweg statt Einweg“ gut umgesetzt wird. „Wir geben keinen Cent mehr für Plastik-PET-Flaschen aus. Mithilfe unseres Wasserspenders, der jedem zugänglich ist, sparen wir eine große Menge an Plastik“, zieht Jugendkoordinator Schmidt ein positives Fazit. Ob Spieler, Trainer, Mitarbeiter oder Betreuer, der Wasserspender ist eine bedeutsame Investition gewesen und durch die tägliche Nutzung ist er ein großer Erfolg gewesen. Genauso erfolgreich wie die Idee, auf Mehrweg zu setzen.


Dieser Beitrag ist Teil (#12) des Schwerpunktthemas Nachhaltigkeit


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