Gemeinsam für den Amputierten-Sport

Vor der Amputation seines rechten Beines war Christian Heintz ein Fußballer wie viele andere: er wollte einfach kicken. Heute findet er sich als Kapitän der Amputierten-Fußballer von Anpfiff Hoffenheim e.V. und der deutschen Nationalauswahl immer öfter in der Rolle des politischen Botschafters wieder. Neben Tore schießen gehört es heute auch zu seinen Aufgaben, die Interessen seines Sports voranzutreiben.

Auch sein Aufstiegshelfer Klaus Happes, Geschäftsführer von adViva, hätte es sich als 16-Jähriger, der eine Ausbildung in einer Prothesenwerkstatt begann, wohl kaum träumen lassen, dass die sozioökonomischen Entwicklungen in Russland oder Afghanistan einmal eine Rolle in seinem Arbeitsalltag spielen würden. Heute beobachten beide ganz genau, mit welchem Auge die Öffentlichkeit auf Prothetik oder Amputierten-Sport schaut. In anderen Ländern stoßen diese Themen auf mehr Resonanz. Deswegen reist Christian Heintz mit Anpfiff Hoffenheim zu Punktspielen nach Polen, deswegen bildet Klaus Happes Mitarbeiter aus um seine internationalen Patienten besser betreuen zu können. 

Was die Partnerschaft von Anpfiff ins Leben e.V. und adViva so erfolgreich macht, verdeutlicht das Aufstiegs-Duo Happes/Heintz: das Streben nach einem geteilten Ziel.

Das Motto des Orthopädietechnikers lautet „Wir helfen bewegen“.

Es könnte genauso für die Bewegungsförderung für Amputierte stehen. Neben der Jugendsportförderung hilft „Anpfiff ins Leben“ auch Amputierten auf dem Weg in ein aktiveres Leben. Neben regelmäßigem Fitnesstraining im Hoffenheimer Pavillon werden auch Koch- oder Tanzkurse angeboten. Dazu gibt es verschiedene Sportprojekte, bei denen die Unterstützung des Prothesentechnikers eine elementare Rolle spielt, Sportprojekte wie das Laufen auf Carbonfedern wären ohne die Begleitung durch Fachkräfte unmöglich. Mit der Bewegungs- und Haltungsanalyse ist adViva aber auch der Gesundheitspartner für die Kinder und Jugendlichen der Kooperationsvereine von Anpfiff ins Leben e.V. Von diesen Analysen machen auch Profisportler Gebrauch, die Rhein-Neckar Löwen genauso wie die Frauen-Bundesligamannschaft der TSG 1899 Hoffenheim. Hin und wieder wird sogar eine individuell angepasste Carbonmaske erstellt, die das Spielen trotz Gesichtsverletzung erlaubt. „Ich hatte keine Ahnung, was adViva alles macht!“, staunt auch Christian, als sein Aufstiegshelfer ihm in der Heidelberger Werkstatt den Gesichtsschutz zeigt.

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Im Raum für Bewegungsanalysen erklärt Klaus Happes mit Videos von unterschiedlichen Sportlern, wie sich beinahe unmerkliche Fehler im Bewegungsablauf feststellen und beeinflussen lassen. „Alle ungünstigen Bewegungsabläufe können wieder positiv verändert werden“, erklärt er. „Aber dazu braucht man Videos und einen Experten, denn mit bloßem Auge ist es nicht zu erkennen.“

Mit individuellen Schuheinlagen, angepassten Prothesen oder gezielten Übungen wird Fehlern entgegengewirkt. „Dabei geht es nicht nur um Sportler, vielen helfen wir auch dabei, wieder beschwerdefrei zu gehen oder vom Stuhl aufzustehen“, ergänzt Happes. Die Angewöhnung neuer Bewegungsabläufe kennt Christian, nach der Amputation lernte er das Gehen neu. Anfangs zog er sein rechtes Bein nach, heute würde niemand ahnen, dass er auf einer Prothese geht.

„Ich hatte keine Ahnung, was adViva alles macht!“, staunt auch Christian, als sein Aufstiegshelfer ihm in der Heidelberger Werkstatt den Gesichtsschutz zeigt.

Diese Zeit liegt längst hinter ihm, dank „Anpfiff ins Leben“ ist er heute ein Spitzensportler des Amputierten-Fußballs. Ihm geht es sofort wieder darum, sich zu verbessern. „Könnt ihr mir auch dabei helfen, auf Krücken besser zu spielen?“, fragt er. Klar, auch dabei könne die Analyse helfen, sagt Happes. Sofort steht die individuelle Bewegungshilfe wieder im Vordergrund und es wird ein Termin vereinbart. Über die politische Komponente ihrer Leidenschaft kann sich das Aufstiegs-Duo dann ja morgen wieder Gedanken mach

Fotos vom Shooting

Fotoshooting AdViva
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Aufstiegs-Duo: Klaus Happes (adViva) & Christian Heintz

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