Sebastian Ebeling

Die Anpfiff ins Leben Koordinatoren des FC SPeyer 09: Sebastian Ebeling und Vanessa Schäffner.
Seit 2016 ist Sebastian Ebeling Jugendkoordinator des FC
Speyer, seine Aufgaben als Koordinator Schule/Beruf/Soziales
übernahm Vanessa Schäffner.
Sebastian Ebeling ist Jugendkoordinator bei Anpfiff ins Leben.
Ebeling trainierte von 2008 bis 2015 die U16 der TSG Hoffenheim.

Seit 2016 ist Sebastian Ebeling Jugendkoordinator beim Anpfiff-Partnerverein FC Speyer 09. Für Anpfiff tätig ist er aber bereits im zehnten Jahr. 2008 übernahm er nach nur zwei Trainer-Jahren die U16 der TSG-Damen. „Ich habe meine aktive Laufbahn schon früh verlassen und bin auf die Trainerschiene abgebogen“, sagt Ebeling. „Aber Mädchen-Trainer wurde ich eher zufällig. Die Schwester einer Freundin wollte kicken, also habe ich das Team übernommen.“ Nach zwei erfolgreichen Jahren beim TV Ungstein und dem 1. FFC Niederkirchen folgte ein siebenjähriges Engagement bei der TSG.

Der Einstieg ins Trainergeschäft ist dabei typisch für den 32-Jährigen. Der geborene Mannheimer sucht stets den direkten Kontakt zu Menschen und übernimmt gerne Verantwortung. Das zeigt nicht zuletzt sein Ehrenamt als Vorsitzender des Speyrer Kleingärtner-Vereins „Revier Kuhweide“. Zur Ausbildung als Einzelhandelskaufmann oder dem anschließenden Theologie-Studium aufs evangelische Pfarramt trieb ihn ebenfalls der Wunsch, mit Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen zu helfen. Nach seiner Zwischenprüfung folgte er 2012 dem Ruf von Anpfiff. Er übernahm zunächst die Stelle als Koordinator für Schule, Beruf und Soziales, die in Speyer geschaffen wurde. „Das wollte ich sofort machen“, erinnert sich Ebeling. „Es war von Anfang an meine Hoffnung, dass schließlich ein vollwertiges Jugendförderzentrum daraus wird. Anton Nagl hat mir die Perspektive aufgezeigt, dass ich einmal Jugendkoordinator werden könnte.“ Im Oktober 2016 ging dieser Wunsch in Erfüllung, Ebeling übernahm die Nachwuchsleitung des FC Speyer 09. Bisher ist er mit Kollegin Vanessa Schäffner im Speyerer Vereinsheim untergebracht, die Planungen für ein eigenes „Anpfiff ins Leben“-Jugendförderzentrum laufen aber bereits.

Trotz seiner erfolgreichen Zeit als Trainer, in der Ebeling Titel sammelte und Nationalspielerinnen hervorbrachte, sah er seine Zukunft nie im Trainergeschäft. „Ich wollte immer lieber ins Sportmanagement. Der Trainerstuhl ist ein Schleudersitz, den es bei Anpfiff zum Glück nicht gibt.“ Vorstellungen vom Job eines Jugendkoordinators gewann er von Marco Göckel, der bis 2017 den Nachwuchs der TSG-Frauen in St. Leon-Rot leitete. So wuchs der Wunsch, einmal selbst die Geschicke einer Nachwuchsabteilung zu lenken. Als Jugendkoordinator fühlt er sich in seinem Element: „Ich liebe es, wenn auf dem Trainingsgelände Hochbetrieb herrscht. Nichts bringt die Menschen so zusammen wie der Fußball. Wir feiern zusammen Erfolge und erleiden zusammen Niederlagen. Aber man kann alle Erfahrungen nutzen, um sich als Mensch weiterzuentwickeln. Das ist der Grund, warum ich hier bin.“

Auch wenn er bereits als Koordinator für Schule/Beruf/Soziales klare Vorstellungen hatte, wie er die Jugendförderung in Speyer ausbauen wollte, wundert er sich nach zwei Jahren als Sportkoordinator über die rasante Entwicklung. Einen großen Anteil schreibt er dem Engagement des FCS-Vorstandes zu: „Das Management des FC Speyer ist großes Kino. Dort sitzen einige Macher, die viel vorantreiben.“ Gefragt, worauf er besonders stolz ist, kommt er sofort auf die familiäre Atmosphäre des Vereins zu sprechen. „Mir ist es besonders wichtig, dass wir ein aktives Vereinsleben haben und uns zum Beispiel bei Stadtfesten präsentieren. Dazu gehört für mich auch ein Austausch auf Augenhöhe zwischen den Vertretern des FCS und mir als Anpfiff-Mitarbeiter. Ich werde wie ein vollwertiges Vorstandsmitglied wahrgenommen und bin bei jeder Versammlung dabei. Dieses Vertrauen macht mich stolz.“

Heute profitieren Nachwuchsfußballer und –trainer von der nachhaltigen Entwicklung, die Nagl Ebeling damals aufzeigte. Erfolgsgeschichten wie die von Torwarttrainer Sascha Rausch, der nach einer Hospitation in Hoffenheim inzwischen fest für die TSG arbeitet oder die von U19-Trainer Benjamin Glump, der zur U17 des 1. FC Kaiserslautern wechselt, sind für Ebeling eine Bestätigung seiner Arbeit. „Das macht die Arbeit von Anpfiff ins Leben aus: Wir bieten Spielern und Trainern eine Perspektive.“

In der Fußballschule wird ein Mal pro Woche für fünf Monate trainiert. Für unsere Fußballschule benötigen die Kinder keine Vorkenntnisse. Und sie müssen auch nicht Mitglied in einem Verein sein oder werden. In der Anpfiff-Fußballschule können sie ausprobieren, ob Fußball eine geeignete Sportart ist! Eine super Trainingskleidung gibt es inklusive.

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